Betriebliche Gesundheit wird zum Wettbewerbsfaktor
02.02.2026 - 17:00:11In Zeiten des Fachkräftemangels entscheidet die Gesundheitsförderung im Job zunehmend über die Attraktivität von Arbeitgebern. Eine neue Studie belegt: Investitionen in Sicherheit und Wohlbefinden der Belegschaft zahlen sich direkt im Kampf um Talente aus.
Der heute veröffentlichte iga.Report 49 der Initiative Gesundheit und Arbeit liefert handfeste Daten für einen längst spürbaren Trend. Die Untersuchung basiert auf einer Befragung von 1.847 Beschäftigten sowie Fallstudien in acht Unternehmen. Ihr Kernbefund ist eindeutig: Ein gesundes und sicheres Arbeitsumfeld rangiert für viele Mitarbeiter heute auf einer Stufe mit Gehalt und Aufstiegschancen.
Entscheidend ist laut Studie nicht die bloße Anzahl an Gesundheitsmaßnahmen, sondern deren Qualität und Verankerung im Unternehmensalltag. Die größte Wirkung erzielen Firmen, die auf mehreren Ebenen ansetzen: von individueller Gesundheitsprävention über Führungskräftetrainings bis hin zu strukturellen Verbesserungen der Arbeitsorganisation.
„Je fester diese Maßnahmen in der Kultur verankert sind, desto positiver bewerten Beschäftigte ihren Arbeitgeber“, so ein zentrales Ergebnis. Dieser Effekt zeigte sich branchen- und größenübergreifend. Unternehmen senden damit ein starkes Signal der Wertschätzung – was Motivation und Bindung stärkt.
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KMU setzen auf Qualität statt Quantität
Für kleine und mittlere Unternehmen mit begrenzten Ressourcen liefert der Report eine ermutigende Botschaft. Statt eines breiten, aber oberflächlichen Programms rät die Studie zur Konzentration auf wenige, passgenaue und hochwertige Maßnahmen.
„Strukturelle Verbesserungen im Arbeitsalltag entfalten oft die nachhaltigste Wirkung“, heißt es im Report. Entscheidend sei die aktive Einbeziehung der Belegschaft in die Gestaltung sowie die sichtbare Unterstützung durch die Führungsebene. Transparente Kommunikation sichert die Akzeptanz.
Ganzheitliche Integration als Erfolgsrezept
Die erfolgreichsten Unternehmen betrachten Gesundheitsförderung nicht als isolierte Personalmaßnahme. Sie integrieren sie stattdessen in Führungskultur, Arbeitsorganisation und Teamzusammenarbeit. Dieser ganzheitliche Ansatz schafft eine Win‑Win‑Situation.
Beschäftigte bestätigen, dass Faktoren wie ein gutes Teamklima, respektvolle Führung und faire Arbeitslast direkt die Attraktivität des Arbeitgebers steigern. Maßnahmen, die hier ansetzen – etwa Workshops zur Stressbewältigung im Team – sind daher besonders effektiv.
Strategische Notwendigkeit im Fachkräftemangel
Angesichts des demografischen Wandels wird die Verbindung zwischen gesunder Arbeit und Arbeitgeberattraktivität weiter an Bedeutung gewinnen. Die Studie ist ein Appell an Unternehmen, Prävention als strategische Investition in die eigene Zukunftsfähigkeit zu begreifen.
Für Personalabteilungen bedeutet dies, Gesundheitsmanagement fest in die Unternehmensstrategie zu integrieren. Langfristig werden jene Firmen die Nase vorn haben, die eine authentische Kultur der Gesundheit und Wertschätzung leben.
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