Beefeater Gin im Test: Warum genau dieser London Dry der heimliche Star deiner Hausbar ist
09.01.2026 - 04:40:29Wenn der Gin Tonic wieder nur "okay" ist…
Freitagabend, die Woche war lang. Du hast Freunde eingeladen, Eis ist im Gefrierfach, Limetten liegen bereit, die Highball-Gläser sind poliert. Du freust dich auf diesen ersten Schluck Gin Tonic – frisch, wach, bitter, mit diesem klaren Wacholderkick.
Doch dann: Der erste Sip ist … na ja. Irgendwie parfümig, ein bisschen seifig, kaum Tiefe. Der Gin verschwindet im Tonic, der Drink schmeckt austauschbar. Niemand sagt laut etwas, aber du spürst: Das ist nicht der Signature-Drink, mit dem du in Erinnerung bleibst.
Genau hier trennt sich in der Spirituosenwelt die Spreu vom Weizen. Es ist nicht der teure Tonic, nicht das fancy Glas, nicht die 17 Gurkenscheiben. Es ist der Gin, der entscheidet, ob dein Drink nach „Hotelbar in London“ oder nach „Studentenparty 2012“ schmeckt.
Die Lösung: Ein Gin, der für Drinks gemacht wurde – Beefeater Gin
Beefeater Gin ist kein gehypter Newcomer aus irgendeiner Hipster-Destille, sondern eine der letzten großen, in London destillierten London Dry Ikonen – und genau das ist sein Superpower. Entwickelt, um in klassischen Drinks zu glänzen, statt sie mit verrückten Aromen zu überladen.
Der Gin basiert auf einem Rezept, das in seiner heutigen Form seit den 1860er-Jahren verfeinert wurde. Neun Botanicals – darunter Wacholder, Koriandersamen, Angelikawurzel, Zitronen- und Orangenschalen – geben ihm dieses Profil, das Bartender weltweit feiern: trocken, klar, zitrusbetont und mit einer deutlichen Wacholdernase. Kein Zucker, keine künstlichen Aromen, keine Show. London Dry im ursprünglichen Sinne.
Im Netz, auf YouTube und in Foren wie Reddit liest man immer wieder das Gleiche: Beefeater ist für viele Profis der Go-to-Gin für Gin Tonic, Negroni und Martini, wenn es um Preis-Leistung und Verlässlichkeit geht. Kein Schnickschnack, sondern eine Bühne für gute Drinks.
Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check
Du fragst dich, was Beefeater Gin im Alltag wirklich anders macht als andere Gins im Regal? Lass uns die Features in deinen konkreten Nutzen übersetzen.
- Klassischer London Dry Style: Beefeater ist ein echter London Dry Gin – das bedeutet: keine zugesetzten Aromen oder Zucker nach der Destillation. Für dich heißt das: ein ehrlicher, trockener Geschmack, der nicht plötzlich süß oder künstlich wirkt.
- Wacholder im Vordergrund: Während viele moderne Gins floral oder extrem fruchtig sind, setzt Beefeater bewusst auf Wacholder. Dein Vorteil: Der Gin bleibt in Drinks klar erkennbar – dein Gin Tonic schmeckt nach Gin Tonic, nicht nach Duftkerze.
- 9 klassische Botanicals: Wacholder, Koriandersamen, Angelika, Süßholz, Mandeln, Zitronen- und Orangenschalen & Co. sorgen für Balance aus Zitrus, Kräuter und Würze. Du bekommst einen Gin, der sowohl mit klassischem Indian Tonic als auch mit trockenen oder mediterranen Tonics funktioniert.
- Alkoholgehalt von typischerweise 40–44 % Vol. (je nach Markt): Diese Stärke ist kein Zufall. Sie sorgt dafür, dass der Gin im Mix nicht untergeht, aber trotzdem angenehm zu trinken bleibt. In Cocktails wie Negroni oder Martini bringt er Struktur – ohne zu beißen.
- Verlässlicher Allrounder: Ob du Negroni, Tom Collins, Gin Fizz oder Martini mixt – Beefeater liefert ein neutrales, aber charakterstarkes Rückgrat. So musst du nicht für jeden Drink einen anderen Spezial-Gin kaufen.
- Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis: Während viele Craft-Gins jenseits der 30-Euro-Marke liegen, ist Beefeater meist deutlich günstiger zu haben. Das heißt für dich: Bar-Qualität ohne Luxuspreis – perfekt, wenn du öfter für mehrere Leute mixen willst.
- Stabiler, bewährter Geschmack: User-Reviews und Bartender-Kommentare betonen immer wieder: Beefeater schmeckt heute wie vor Jahren. Wenn du ein Rezept einmal gut abgestimmt hast, bleibt es auch beim nächsten Einkauf exakt so gut.
Auf einen Blick: Die Fakten
| Merkmal | Dein Nutzen |
|---|---|
| Stil: London Dry Gin | Ehrlicher, trockener Gin ohne zugesetzte Aromen – ideal, wenn du klare, klassische Drinks liebst. |
| 9 ausgewählte Botanicals | Balancierter Mix aus Wacholder, Zitrus und Kräutern, der sowohl pur als auch im Cocktail harmonisch wirkt. |
| Alkoholgehalt ca. 40–44 % Vol. (länderabhängig) | Genug Power, um im Drink präsent zu bleiben, ohne scharf zu wirken – perfekt für Gin Tonic & Negroni. |
| In London destilliert | Authentisches Flair und Tradition im Glas – das Storytelling für deinen nächsten Bar-Abend kommt gratis dazu. |
| Klassischer Wacholder-Fokus | Dein Gin Tonic schmeckt wie in einer guten Hotelbar: deutlich, klar, nicht parfümiert. |
| Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis | Hochwertiger Marken-Gin, den du dir auch für größere Runden leisten kannst, ohne jedes Mal zu schlucken. |
| Breite Verfügbarkeit | Supermärkte, Online-Shops, Duty Free – du musst deine Lieblingsdrinks nicht umplanen, nur weil ein Gin schwer zu bekommen ist. |
Das sagen Nutzer und Experten
Ein Blick in die digitale Bar-Community zeigt ein klares Bild: Auf Reddit diskutieren Hobby-Bartender und Profis Beefeater immer wieder als „Workhorse-Gin“ – also als zuverlässiges Arbeitstier hinter der Bar. Viele schreiben, dass sie zwar gerne ausgefallene Craft-Gins probieren, aber bei klassischen Rezepten immer wieder auf Beefeater zurückkommen.
Auf YouTube loben Cocktail-Channels den Gin oft für seine Mixability: Er überdeckt keine anderen Zutaten, sondern verbindet sie. In Blindverkostungen schneidet Beefeater regelmäßig als „solider Standard“ ab, der selbst neben teureren Marken nicht untergeht. Besonders oft genannt werden:
- Plus: Klarer Wacholder, schöne Zitrusnoten, funktioniert mit fast jedem Tonic.
- Plus: Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, idealer Einstieg in die Welt der „ernsthaften“ Gins.
- Plus: Super für klassische Cocktails – vom Negroni bis zum Martini.
- Minus: Für Fans extrem experimenteller Aromaprofile (z.B. gurken- oder lavendelbetont) vielleicht zu klassisch.
- Minus: Manche wünschen sich etwas mehr Komplexität beim puren Genuss im Vergleich zu hochpreisigen Craft-Gins.
Unterm Strich aber ist die Stimmung eindeutig: Beefeater wird selten als „Lieblingsgin aller Zeiten“ bezeichnet – aber sehr oft als der Gin, den man immer im Haus haben sollte, weil er dich noch nie im Stich gelassen hat.
Alternativen vs. Beefeater Gin
Der Gin-Markt ist voll: Von Bombay Sapphire über Tanqueray bis hin zu lokalen Craft-Brands aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wo positioniert sich Beefeater hier?
- Gegenüber floralen oder stark aromatisierten Gins: Wenn du Gurken- oder Rosen-Gins magst, ist Beefeater bewusst weniger spektakulär – dafür aber vielseitiger. In einem Negroni oder Martini lassen viele dieser Aromabomben schnell die Bitterkeit oder den Vermouth kippen. Beefeater hält die Balance.
- Im Vergleich zu anderen klassischen Marken-Gins: Tanqueray ist oft etwas kräftiger und harziger, Bombay Sapphire weicher und aromatischer. Beefeater sitzt genau dazwischen: trocken, zitrusbetont, wacholderklar. Für viele User ist das der sweet spot für Gin Tonic.
- Im Vergleich zu Craft-Gins aus der Region: D-A-CH-Gins sind oft sehr charakterstark – toll zum Probieren, aber schwer in allen Drinks einsetzbar. Beefeater eignet sich als Basisspine deiner Hausbar. Du kannst immer noch einen ausgefallenen Local Gin dazustellen, wenn du experimentieren willst.
- Preislich: Beefeater liegt meist spürbar unter vielen Premium- oder Craft-Gins, bietet aber eine Qualität, die in professionellen Bars weltweit eingesetzt wird. Das macht ihn gerade für Vielmixer unglaublich attraktiv.
Hinzu kommt: Hinter Beefeater steht mit Pernod Ricard S.A. (ISIN: FR0000120693) einer der größten Spirituosenkonzerne der Welt. Das bringt dir zwar nicht automatisch besseren Geschmack, aber Kontinuität in Herstellung, Qualitätssicherung und Verfügbarkeit – ein Punkt, den gerade Profis schätzen.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Wenn du einen Gin suchst, der nach jedem Trendwechsel noch Sinn ergibt, ist Beefeater Gin eine extrem clevere Wahl. Er ist nicht der lauteste, nicht der exotischste – aber er ist der Gin, mit dem deine Drinks zuverlässig nach Bar und nicht nach Zufall schmecken.
Für deine Hausbar bedeutet das:
- Du brauchst keinen Gin-Friedhof an halbleeren Flaschen – ein Klassiker deckt 80 % deiner Rezepte ab.
- Du kannst Freunden Gin Tonic, Negroni oder Martini servieren, ohne Angst vor „zu parfümiert“ oder „zu lasch“.
- Du bekommst einen London Dry Gin mit echter Tradition, der trotzdem in die moderne Cocktailkultur passt.
Wenn du also das nächste Mal vor dem Gin-Regal stehst und dich fragst, welcher Gin nicht nur schön aussieht, sondern deine Drinks wirklich besser macht – warum gibst du Beefeater Gin nicht einfach eine Hauptrolle in deiner Hausbar?


