Beckenboden-Training wird zum Schlüssel gegen Rückenschmerzen
30.01.2026 - 15:45:12Ein neuer Ansatz in der Fitnesswelt rückt den Beckenboden in den Fokus. Die Kombination aus Beckenboden- und Rückentraining gilt heute als effektivste Methode für eine stabile Körpermitte und zur Bekämpfung von Rückenschmerzen. Dieser ganzheitliche Ansatz verändert das traditionelle Core-Training fundamental.
Lange standen die sichtbaren Bauchmuskeln im Mittelpunkt. Doch die funktionale Anatomie zeigt ein komplexes Zusammenspiel: Der Beckenboden bildet das Fundament des Rumpfes. Gemeinsam mit der tiefen Bauch- und Rückenmuskulatur sowie dem Zwerchfell bildet er eine Einheit, die für Haltung, Stabilität und die Entlastung der Wirbelsäule entscheidend ist.
Die wachsende Zahl von Menschen mit chronischen Rückenschmerzen – oft durch langes Sitzen verursacht – hat Experten dazu gebracht, den Fokus auf dieses muskuläre Fundament zu legen.
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Das vergessene Fundament des Körpers
Der Beckenboden schließt das Becken nach unten ab und stützt die inneren Organe. Als Teil des Core-Systems arbeitet er eng mit Bauch- und Rückenmuskulatur zusammen. Ist er geschwächt – durch Schwangerschaft, langes Sitzen oder falsches Heben – verliert die gesamte Körpermitte an Stabilität.
Die Folgen sind oft eine fehlerhafte Beckenausrichtung und eine erhöhte Belastung der Lendenwirbelsäule. Viele Menschen können diese tiefe Muskulatur jedoch kaum bewusst ansteuern, weshalb sie im herkömmlichen Training oft vergessen wird.
Core-Training neu gedacht: Von innen nach außen
Modernes Core-Training ersetzt isolierte Crunches durch die Aktivierung des gesamten Rumpfes. Im Zentrum steht die Synergie zwischen Beckenboden, Zwerchfell und den tiefen Bauch- und Rückenmuskeln. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Atmung.
Durch bewusstes Ausatmen beim Anspannen wird der Beckenboden aktiviert und der Rumpf stabilisiert. Dieses Prinzip der „Innen-nach-Außen-Kräftigung“ schützt die Wirbelsäule, bevor größere Bewegungen ausgeführt werden. Physiotherapeuten betonen: Dieser Ansatz lindert nicht nur Schmerzen, sondern verbessert auch die Haltung und steigert die Leistungsfähigkeit.
Effektive Übungen für die starke Mitte
Ein effektives Training beginnt mit der bewussten Wahrnehmung der Muskulatur. Ideal sind Übungen, die die Verbindung zwischen Beckenboden und Rücken spürbar machen:
- Die Brücke: In Rückenlage wird das Becken angehoben, wobei der Beckenboden aktiv nach innen und oben gezogen wird.
- Vierfüßlerstand: Beim diagonalen Arm- und Beinheben wird die Stabilität der Körpermitte trainiert.
- Planks und Kniebeugen: Klassiker, die mit Fokus auf die Beckenbodenaktivierung zu hochwirksamen Core-Übungen werden.
Wichtig ist die Kopplung der Anspannung mit der Ausatmung. Kontrollierte Ausführung ist stets wichtiger als die Anzahl der Wiederholungen.
Vom Nischen- zum Mainstream-Thema
Was einst als Reha-Maßnahme galt, etabliert sich heute als fundamentaler Bestandteil der allgemeinen Fitness. Fitnessstudios sowie Yoga- und Pilates-Kurse integrieren gezielte Beckenbodenarbeit in ihre Programme.
Die Erkenntnis dahinter: Eine starke Mitte ist für jeden relevant – vom Büroangestellten, der Haltungsschäden vorbeugen will, bis zum Leistungssportler, der seine Kraftübertragung optimieren möchte. Experten sehen in diesem integrierten Ansatz eine nachhaltige Lösung für das Volksleiden Rückenschmerz, weil er die Ursache bekämpft.
Die Zukunft: Personalisiertes Training mit Technologie
Die Zukunft des Core-Trainings liegt in der weiteren Personalisierung. Bereits heute helfen Biofeedback-Geräte in der Physiotherapie, die Aktivität des Beckenbodens sichtbar zu machen. Solche Technologien werden künftig auch via Apps und Wearables für den Heimgebrauch verfügbar sein.
Trainingspläne werden sich stärker an individuellen Bedürfnissen orientieren. Die zentrale Erkenntnis bleibt: Ein gesunder Rücken braucht ein starkes Fundament.
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