Bauhauptgewerbe: Aufträge steigen zum Jahresstart deutlichBerlin - Die Bauwirtschaft ist mit Rückenwind ins Jahr 2025 gestartet.Insgesamt stiegen die Aufträge im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,3Prozent[1], nominal um gut 12 Prozent.
25.03.2025 - 09:27:17ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe / Bauhauptgewerbe: Aufträge steigen ...
Besonders der Wohnungsbau zog kräftig an.
"Das Baujahr beginnt mit einem Hoffnungsschimmer", sagt Felix Pakleppa,Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe. "Im Hochbau lagen dieneuen Aufträge rund 10 Prozent über dem Vorjahreswert, im Tiefbau waren es etwa14 Prozent mehr." Besonders auffällig sei der Zuwachs im Wohnungsbau: Hierstiegen die Bestellungen um mehr als 36 Prozent.
Doch Pakleppa warnt vor zu viel Euphorie. "Wir kommen beim Wohnungsbau von einemextrem niedrigen Niveau, der Januar 2024 war sehr schwach. Zudem sind in diesemJanuar einige Großaufträge an den Markt gekommen. Die positive Veränderungsratespiegelt noch keine Trendwende am Wohnungsbau. Bei den Baugenehmigungen sehenwir nämlich bisher nur eine Stabilisierung der Nachfrage auf niedrigem Niveau."
Deshalb bleibe der Handlungsdruck für die neue Bundesregierung hoch. "Wirbrauchen Investitionen im Wohnungsbau. Bezahlbarer Wohnraum ist und bleibt einezentrale soziale Aufgabe."
Weniger gut sieht es im gewerblichen Hochbau aus. Die Aufträge lagen rund fünfProzent unter dem Vorjahr. "Hier setzt sich die schwache Nachfrage aus demvergangenen Jahr fort", so Pakleppa. Grund sei die geringe Nachfrage aus derIndustrie. Besser läuft es dagegen weiter im Wirtschaftstiefbau. Dort legten dieAufträge um rund 28 Prozent zu. "Der Ausbau der Infrastruktur bei Schiene,Stromtrassen und öffentlichen Nahverkehr hält das Tempo. Und das ist für denWirtschaftsstandort Deutschland auch dringend geboten. Hier sind auch im Januarwieder Großprojekte an den Markt gegangen."
Auch die Umsatzzahlen zeigen ein Plus: Laut Statistischem Bundesamterwirtschaftete das Bauhauptgewerbe im Januar rund 5,7 Milliarden Euro - einZuwachs von 13 Prozent. Der Wohnungsbau kam dabei auf etwa 1,3 Milliarden Euro(+7,0 %), der Wirtschaftsbau auf 2,7 Milliarden Euro (+13 %), der öffentlicheBau auf rund 1,7 Milliarden Euro (+18,5 %).
[1] saison-, kalender- und preisbereinigt
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