Bangladesch, Pakistan

Bangladesch und Pakistan nehmen nach 14 Jahren Direktflüge wieder auf

30.01.2026 - 22:17:12

Nach 14 Jahren Pause verbindet eine Direktflugverbindung Bangladesch und Pakistan wieder, um den Handel zu fördern und die politische Annäherung zu symbolisieren.

Die direkte Luftbrücke zwischen Dhaka und Karatschi ist wiedereröffnet – ein historischer Schritt für Handel und Annäherung in Südasien. Nach 14 Jahren Unterbrechung verbindet nun wieder ein regelmäßiger Flug die beiden Nationen. Die Wiederaufnahme markiert einen Wendepunkt in den lange angespannten Beziehungen und soll den wirtschaftlichen Austausch beflügeln.

Der erste Flug der Biman Bangladesh Airlines landete am Donnerstag in Karatschi. Die staatliche Airline wird die Strecke zunächst zweimal wöchentlich bedienen. Für Geschäftsleute und Familien bedeutet das das Ende umständlicher Umwege über Golfstaaten wie Dubai. Die Reisezeit und -kosten sinken drastisch.

Wirtschaft erhält dringend benötigten Impuls

Die neue Verbindung ist ein Katalysator für den Handel. Experten erwarten einen spürbaren Schub für Schlüsselindustrien. Bangladeschs mächtige Textilbranche erhält einen effizienteren Zugang zu pakistanischer Baumwolle. Pakistan kann leichter Fertigkleidung, Pharmaprodukte und Lederwaren importieren.

„Dies ist ein entscheidender Schritt für die regionale Zusammenarbeit“, begrüßen Handelskammern den Neustart. Die verbesserte Konnektivität soll nicht nur den Warenaustausch steigern, sondern auch Joint Ventures und Investitionen anschieben. Sogar der Medizintourismus, bei dem Bangladescher für Behandlungen nach Pakistan reisen, dürfte profitieren.

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Logistische Grundlage wird massiv gestärkt

Die Luftverbindung komplettiert eine bereits wiederbelebte Logistikachse. Seit November 2024 fahren bereits wieder Frachtschiffe direkt zwischen den Häfen Karatschi und Chittagong. Die Kombination aus direkter See- und Luftfracht schafft eine robuste Basis für wachsende Handelsvolumina.

Besonders zeitkritische Güter wie Textilien oder Pharmazeutika werden von den kürzeren Transportwegen profitieren. Analysten sehen darin den Schlüssel, um Lieferketten zu stärken und das immense ungenutzte Potenzial zwischen den beiden Märkten mit über 400 Millionen Menschen zu heben.

Politisches Tauwetter macht Weg frei

Die wiedereröffnete Luftbrücke ist das sichtbarste Zeichen einer politischen Entspannung. Seit dem Regierungswechsel in Dhaka im August 2024 nähern sich beide Länder behutsam an. Die ehemalige Einheit, die bis zum Unabhängigkeitskrieg 1971 bestand, schlägt ein neues Kapitel auf.

Beobachter werten dies als strategische Neuausrichtung: Wirtschaftliche Interessen rücken in den Vordergrund. Die Förderung von Kontakten zwischen den Menschen soll Misstrauen abbauen und nachhaltige Beziehungen festigen. Der Fokus liegt klar auf Pragmatismus und gemeinsamen Chancen.

Was kommt als Nächstes?

Der Start der Route Dhaka-Karatschi ist erst der Anfang. In Wirtschaftskreisen wird bereits über eine Ausweitung des Flugplans und neue Ziele wie Lahore oder Islamabad diskutiert. Langfristig könnte der bilaterale Handel so auf ein Volumen von mehreren Milliarden Dollar wachsen.

Die nächsten logischen Schritte sind nun die weitere Vereinfachung von Visa-Regelungen und der Abbau bürokratischer Handelshemmnisse. Die neue Luftverbindung ist mehr als nur ein Flugdienst. Sie ist ein starkes Symbol für den Willen zur Zusammenarbeit und eine vielversprechende Grundlage für die Zukunft in Südasien.

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