BaFin warnt vor unerlaubter Krypto-Handelsplattform Revaloninvest
03.02.2026 - 17:39:12Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat heute vor der Online-Plattform revaloninvest(.)de gewarnt. Der Anbieter betreibt ohne Lizenz Bankgeschäfte – ein erhebliches Risiko für Anleger.
Unerlaubter Handel mit Krypto und Aktien
Der unter dem Namen „Revaloninvest Berlin“ auftretende Betreiber bietet laut BaFin aktiv den Handel mit Kryptowerten und Aktien an. Für solche Finanzdienstleistungen ist in Deutschland jedoch eine behördliche Zulassung zwingend erforderlich. Diese besitzt der Anbieter nicht.
Die Warnung stützt sich auf das Kreditwesengesetz (KWG) und das neue Kryptomärkteaufsichtsgesetz. Diese Gesetze ermächtigen die BaFin, die Öffentlichkeit vor Unternehmen zu warnen, die ohne Erlaubnis auf dem Markt agieren. Das Vorgehen ist ein klares Signal: Unerlaubte Geschäfte werden konsequent verfolgt.
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Fundamentales Risiko für das Anlegerkapital
Für Verbraucher bedeutet eine Investition über nicht lizenzierte Plattformen ein fundamentales Risiko. Solche Anbieter unterliegen keinen der etablierten Schutzmechanismen. Dazu zählen Kapitalanforderungen, interne Kontrollsysteme und Maßnahmen gegen Geldwäsche.
Im Schadensfall stehen Anleger oft vor großen Hürden. Die Verantwortlichen sind häufig schwer zu identifizieren, angegebene Adressen können fingiert sein. Geldflüsse werden oft über internationale Konten verschleiert, um eine Rückverfolgung zu erschweren. Die BaFin-Warnung ist daher ein starkes Risikosignal, das ernst genommen werden muss.
Teil einer konsequenten Verbraucherschutz-Strategie
Die Maßnahme gegen Revaloninvest ist kein Einzelfall. Die BaFin veröffentlicht regelmäßig Warnungen vor Unternehmen, die unerlaubt tätig sind. Besonders der dynamische Kryptomarkt zieht Anbieter an, die regulatorische Hürden umgehen wollen.
Die Lizenzpflicht ist das Fundament des deutschen Anlegerschutzes. Sie stellt sicher, dass nur zuverlässige und stabile Unternehmen Dienstleistungen anbieten dürfen. Bei Verstößen kann die BaFin den Geschäftsbetrieb untersagen und die Abwicklung anordnen.
Typisches Muster im digitalen Anlagebetrug
Der Fall Revaloninvest zeigt ein bekanntes Muster: Im Internet kursieren professionell wirkende Werbeversprechen, während die Realität eine offizielle Behördenwarnung ist. Diese Diskrepanz unterstreicht, wie wichtig eine unabhängige Überprüfung ist.
Die BaFin bietet mit ihrer Unternehmensdatenbank ein zentrales Prüfwerkzeug. Anleger können dort schnell kontrollieren, ob ein Unternehmen beaufsichtigt wird. Der aktuelle Fall macht deutlich: Verlassen Sie sich auf offizielle Register, nicht auf Marketingversprechen.
Handlungsempfehlungen für betroffene Anleger
Anleger, die bereits Gelder eingezahlt haben, sollten umgehend handeln. Sichern Sie alle Kommunikation und Transaktionsbelege. Holen Sie rechtlichen Rat ein, um Optionen zur Rückholung der Gelder zu prüfen.
Die BaFin rät grundsätzlich, vor jeder Investition ihre Datenbank zu konsultieren. Die Ermittlungen gegen Revaloninvest werden fortgesetzt. Für den Finanzmarkt ist zu erwarten, dass die Aufsicht im Kryptosektor europaweit weiter intensiviert wird.
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