BaFin warnt vor neuen Betrugsplattformen
06.02.2026 - 23:31:12Die deutsche Finanzaufsicht intensiviert den Kampf gegen unseriöse Online-Handelsanbieter und identifiziert neue Betrugsmaschen.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat diese Woche eine neue Serie dringender Warnungen veröffentlicht. Im Visier stehen mehrere Online-Plattformen, die ohne die erforderliche Lizenz Bank- und Wertpapierdienstleistungen in Deutschland anbieten. Zu den beanstandeten Seiten gehören volfor(.)co, axstera(.)com sowie hashxcapital(.)com. Diese Anbieter unterliegen keiner behördlichen Aufsicht – ein enormes Risiko für private Anleger.
Aggressive Lockvogel-Taktiken im Fokus
Die Betreiber der Plattformen agieren nach einem bekannten, aber wirkungsvollen Muster. Potenzielle Opfer werden über soziale Medien, WhatsApp oder aggressive Online-Werbung kontaktiert. Das Versprechen: unrealistisch hohe Gewinne bei minimalem Risiko. Nach einer ersten, oft kleinen Einzahlung erhöht sich der Druck, weitere Summen zu investieren. Auszahlungen werden dann systematisch verzögert oder verweigert.
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Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen anbietet, benötigt zwingend eine BaFin-Lizenz. Unternehmen ohne diese Erlaubnis entziehen sich der gesetzlichen Kontrolle. Für Anleger kann das den Totalverlust ihrer Einlagen bedeuten. Die Aufsicht betont, dass ihre Warnlisten aufgrund der schnellen Wechsel der Betrüger nie vollständig sein können.
Identitätsdiebstahl als neue Masche
Die Methoden der Kriminellen werden immer raffinierter. Eine aktuelle BaFin-Warnung zeigt einen beunruhigenden Trend: den Missbrauch seriöser Unternehmensidentitäten.
So wurde die Website digitax-solutions(.)de genutzt, um über gefälschte Stellenangebote Arbeitssuchende als sogenannte Finanzagenten anzuwerben. Diese sollten Gelder über private Konten weiterleiten – eine Tätigkeit, die ohne Erlaubnis nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) illegal ist und den Tatbestand der Geldwäsche erfüllen kann.
Ein weiterer Fall betrifft den bekannten Finanzdienstleister Raisin. Kriminelle versenden E-Mails mit leicht abgewandelten Absenderadressen im Namen des Unternehmens. Sie locken mit nicht-existierenden Tages- oder Festgeldprodukten. Parallel warnte die BaFin vor der Plattform tagesgeld-plus(.)net, die fälschlicherweise behauptet, unter deutscher Finanzaufsicht zu stehen.
So erkennen und vermeiden Sie Fallen
Verbraucherschützer und die BaFin empfehlen eine strenge Prüfung vor jeder Investition. Das wichtigste Werkzeug ist die kostenlose Unternehmensdatenbank der BaFin. Hier lässt sich sofort überprüfen, ob ein Anbieter die notwendige Lizenz besitzt.
Weitere Alarmzeichen sind:
* Ein fehlendes oder unvollständiges Impressum
* Ausschließliche Kontaktmöglichkeit über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram
* Das Erzeugen von unnötigem Zeitdruck für eine Entscheidung
* Unaufgeforderte Kontaktaufnahme mit verlockenden Gewinnversprechen
Vorsicht ist auch geboten, wenn in Werbeanzeigen Logos seriöser Medien oder angebliche Empfehlungen von Prominenten verwendet werden, um Vertrauen vorzutäuschen.
Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte umgehend handeln: Keine weiteren Zahlungen leisten, alle Kommunikation dokumentieren und rechtlichen Rat einholen. Die aktuelle Warnwelle zeigt deutlich, dass die digitale Transformation des Finanzsektors Betrügern ständig neue Angriffspunkte bietet. Für Anleger bleibt Wachsamkeit der beste Schutz.
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