BaFin warnt vor Krypto-Plattform Own Mood Space
14.01.2026 - 11:42:16Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat die Website ownmoodspace.com als unerlaubt eingestuft. Die Plattform bietet Finanz- und Kryptodienstleistungen ohne die erforderliche Lizenz an – ein schwerwiegendes Risiko für Anleger.
Unerlaubte Geschäfte im Visier der Aufseher
In einer am Mittwoch veröffentlichten Warnung macht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht klar: Die Betreiber von „Own Mood Space“ werben um deutsche Kunden, ohne über die notwendige Genehmigung zu verfügen. Für solche Dienstleistungen ist in Deutschland eine schriftliche Erlaubnis der BaFin gesetzlich Pflicht.
Untersuchungen ergaben, dass die Plattform weder eine Lizenz nach dem Kreditwesengesetz (KWG) noch nach dem neuen Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMAG) besitzt. Besonders alarmierend: Die Identität der Betreiber bleibt unklar. Damit agieren sie in einer rechtlichen Grauzone. Kunden haben bei Problemen keinen Zugang zu Einlagensicherung oder rechtlichem Beistand.
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Die BaFin stützt ihre öffentliche Warnung auf Paragraf 37 Absatz 4 KWG und Paragraf 10 Absatz 7 KMAG. Diese ermächtigen die Aufsicht, die Öffentlichkeit zu informieren, wenn der Verdacht auf unerlaubte Geschäfte besteht, um Anlegerschäden zu verhindern.
Schwere Risiken für Verbraucher
Die Aufseher betonen die gravierenden Gefahren. Anleger, die bei solchen Plattformen investieren, riskieren den Totalverlust ihres Kapitals. Im Gegensatz zu regulierten Banken oder Krypto-Verwahrern sind diese Anbieter nicht in gesetzliche Entschädigungssysteme eingebunden.
Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass unseriöse Anbieter oft mit aggressivem Marketing und unrealistischen Renditeversprechen locken. Einmal eingezahlt – häufig in Kryptowährungen, um die Spuren zu verwischen – wird eine Auszahlung oft unmöglich.
Die BaFin rät zu äußerster Vorsicht. Vor einer Überweisung oder der Preisgabe persönlicher Daten sollten Anleger unbedingt die Identität und den Lizenzstatus des Anbieters prüfen. Entscheidend ist der Abgleich mit der offiziellen BaFin-Unternehmensdatenbank. Steht ein Anbieter nicht dort, sollte man jedes Geschäft unterlassen.
Marktbereinigung als Ziel
Die Warnung ist Teil einer ganze Serie von Eingriffen der Aufsicht zu Beginn des Jahres 2026. Mit der wachsenden Verbreitung digitaler Vermögenswerte nimmt auch die Zahl betrügerischer Akteure zu, die die Komplexität des Sektors ausnutzen.
Die schnelle Reaktion der BaFin zeigt ihre verbesserten Überwachungsfähigkeiten. Automatisierte Webcrawler und KI-gestützte Analysen helfen heute, verdächtige Plattformen rascher zu identifizieren. Für die etablierte und lizenzierte Kryptobranche sind solche Maßnahmen willkommen. Sie sorgen für fairen Wettbewerb, indem sie nicht-konforme Akteure ausschließen, die sich den Kosten der Regulierung entziehen.
Klare Handlungsempfehlung für Anleger
Experten erwarten, dass die BaFin ihren harten Kurs gegen unlizenzierte Anbieter 2026 fortsetzen wird. Juristen halten sogar Zugangssperren für die Website für möglich, sollten die Aktivitäten nicht sofort eingestellt werden.
Für Anleger bleibt die Botschaft eindeutig: Sorgfältige Prüfung ist unverzichtbar. Bei Zweifeln an der Seriosität eines Anbieters sollte man direkt den Bereich „Unerlaubte Geschäfte“ auf der BaFin-Website konsultieren, der täglich aktualisiert wird. Opfer solcher Angebote werden gebeten, Anzeige bei der Polizei zu erstatten und die BaFin zu informieren.
Die Warnung vor ownmoodspace.com unterstreicht ein grundlegendes Prinzip: Im deutschen Finanzmarkt ist Compliance keine Option, sondern Pflicht. Die Grenze zwischen regulierter Innovation und unreguliertem Risiko muss klar gezogen bleiben.
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