BaFin, Betrugsplattform

BaFin warnt vor Betrugsplattform Weisberg Advisors

23.01.2026 - 16:25:12

Die Finanzaufsicht warnt eindringlich vor den Online-Anbietern Weisbergadvisors. Sie bieten Finanzdienstleistungen ohne deutsche Erlaubnis an und zeigen typische Merkmale von Anlagebetrug.

Die Finanzaufsicht BaFin warnt dringend vor den Online-Plattformen weisbergadvisors(.)inc und weisbergadvisors(.)ai. Der Anbieter bietet Finanzdienstleistungen ohne die in Deutschland erforderliche Erlaubnis an. Damit folgt er einem bekannten Muster des Anlagebetrugs.

Die Behörde leitete Ermittlungen ein, nachdem Hinweise auf unerlaubte Geschäfte eingingen. Der Betreiber tritt unter den Namen Weisbergadvisors LLC auf und gibt angebliche Adressen in New York und Zürich an. Zudem behaupten die Webseiten fälschlicherweise eine Registrierung bei der US-Börsenaufsicht SEC.

Typische Masche mit bekannten Warnsignalen

Die Plattform folgt einem klassischen Betrugsschema. Nutzer berichten von erheblichen Problemen bei der Auszahlung von Gewinnen oder eingezahltem Geld. Stattdessen werden Anleger unter Druck gesetzt, weitere Zahlungen zu leisten – angeblich für Gebühren, Steuern oder Freischaltkosten.

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Experten betonen: Solche Vorab-Forderungen sind ein klares Betrugsmerkmal. Seriöse Anbieter ziehen Gebühren direkt vom Anlagevermögen ab. Weitere Alarmsignale im Fall Weisberg Advisors:
* Fehlendes oder intransparentes Impressum
* Nicht nachprüfbare Regulierungsangaben
* Kontakt primär über unpersönliche Kanäle wie E-Mail

Immer mehr unseriöse Online-Anbieter

Der Fall ist kein Einzelfall. Die BaFin warnt regelmäßig vor einer wachsenden Zahl betrügerischer Plattformen. Diese locken mit unrealistisch hohen Renditeversprechen und nutzen professionell gestaltete Webseiten sowie aggressives Social‑Media‑Marketing.

Die Täter zielen gezielt auf Anleger ab, die in der Niedrigzinsphase nach Alternativen suchen. Sie bauen persönlichen Druck auf und überreden zu immer höheren Investitionen. Die angezeigten Gewinne auf den Plattformen sind dabei oft rein fiktiv.

So schützen Sie sich vor Anlagebetrug

Die BaFin empfiehlt Verbrauchern klare Vorsichtsmaßnahmen:
* Lizenz prüfen: Vor jeder Anlage in der BaFin-Unternehmensdatenbank checken, ob der Anbieter erlaubt ist.
* Renditeversprechen hinterfragen: Bei unrealistisch hohen Garantiegewinnen grundsätzlich misstrauen.
* Zeitdruck ignorieren: Sich niemals zu einer schnellen Entscheidung drängen lassen.
* Daten schützen: Keine sensiblen Daten wie Online‑Banking‑Passwörter preisgeben.

Bei Verdacht auf Betrug sollten Betroffene sofort den Kontakt abbrechen, keine weiteren Zahlungen leisten und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Aufsicht verschärft den Kampf gegen den grauen Markt

Die Ermittlungen gegen Weisberg Advisors sind Teil einer umfassenderen Strategie. Die BaFin will den grauen Kapitalmarkt stärker überwachen. Die öffentliche Warnung soll potenzielle Neukunden abschrecken.

Für bereits Geschädigte ist die Rückforderung ihres Geldes oft schwierig. Die Täter agieren meist aus dem Ausland und nutzen komplexe Firmenkonstrukte. Die Finanzaufsichtsbehörden arbeiten zwar international zusammen, doch die kritische Prüfung durch den Anleger selbst bleibt unerlässlich.

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