BaFin warnt vor Betrugs-App „PayDenPro“
23.01.2026 - 20:31:13Die Finanzaufsicht BaFin warnt deutsche Anleger vor einer betrügerischen Trading-App. Die App „PayDenPro“ wird über WhatsApp beworben und missbraucht den Namen eines seriösen US-Vermögensverwalters.
Die Betrüger kontaktieren ihre Opfer gezielt über WhatsApp-Gruppen oder Direktnachrichten. Sie geben sich als Mitarbeiter des bekannten Unternehmens Payden & Rygel aus und nutzen teils echte Namen für ihren Identitätsdiebstahl. Anschließend drängen sie zum Download der App „PayDenPro“, um mit dem Handel zu beginnen.
So funktioniert die Masche
Das Vorgehen folgt einem klassischen Muster. Zuerst bauen die Täter in Chat-Gruppen mit angeblichen Erfolgsgeschichten Vertrauen auf. Nach einer ersten, oft kleinen Einzahlung zeigt die manipulierte App fiktive hohe Gewinne an. Das soll zu weiteren Investitionen verleiten.
Passend zum Thema Sicherheit in Messaging-Apps: Betrüger in WhatsApp-Gruppen nutzen gezielte Phishing-Tricks und gefälschte Apps, um Einzahlungen zu erzwingen. Das kostenlose Anti-Phishing-Paket zeigt in einer klaren 4‑Schritte-Anleitung, wie Sie Nachrichten, Links und angebliche Investment-Apps zuverlässig prüfen, typische Gebühren-Fallen erkennen und erste Schritte bei Verdacht sicher dokumentieren. Mit Praxis-Checklisten für Privatpersonen, Formulierungsvorschlägen für Anzeigen und Vorlagen zum Sichern von Beweisen – der Download ist gratis. Anti-Phishing-Paket jetzt herunterladen
Der Betrug fliegt auf, wenn Anleger ihr Geld auszahlen lassen wollen. Plötzlich fordern die Betreiber weitere Gebühren – für angebliche Steuern oder Freischaltungen. Wer nicht zahlt, wird bedroht. Am Ende steht meist der Totalverlust.
Keine Lizenz, keine Aufsicht
Die BaFin stellt klar: Die Betreiber von „PayDenPro“ haben keine Erlaubnis für Geschäfte in Deutschland. Jedes seriöse Unternehmen benötigt eine BaFin-Lizenz. Die Aufsicht rät Verbrauchern dringend, vor jeder Investition in ihrer Unternehmensdatenbank zu prüfen, ob ein Anbieter zugelassen ist.
Rechtsexperten bestätigen, dass diese Kombination aus Messenger-Kontakt, gefälschter App und Identitätsmissbrauch typisch für strukturierte Betrugsmodelle ist.
Immer mehr Betrug über Soziale Medien
Der Fall ist Teil eines Trends. Verbraucherschützer und die BaFin warnen seit längerem vor Anlagebetrug über WhatsApp und Telegram. Betrüger nutzen die scheinbare Exklusivität geschlossener Gruppen und gefälschte Empfehlungen, um Vertrauen zu erschleichen.
Die Professionalität der Täter wächst: Die Apps und Plattformen wirken täuschend echt. Laien können fingierte Kurse kaum von echten Handelsdaten unterscheiden.
Was Betroffene tun sollten
Wer bereits Geld investiert hat, sollte sofort handeln:
* Keine weiteren Zahlungen leisten, egal unter welchem Vorwand.
* Den Kontakt umgehend abbrechen.
* Alle Belege wie Chats und Überweisungen sichern.
* Anzeige bei der Polizei erstatten.
Der wirksamste Schutz ist Prävention. Seien Sie skeptisch bei unaufgeforderten Kontakten mit Anlageangeboten in Sozialen Medien. Prüfen Sie jeden Anbieter in der BaFin-Datenbank. Und glauben Sie keine unrealistischen Gewinnversprechen.
PS: Wenn Sie bereits auf ein angebliches Investment-Angebot in Chats gestoßen sind, hilft ein kurzer Prüf-Check, bevor weitere Zahlungen erfolgen. Der Gratis-Report erklärt, welche Unterlagen Sie sammeln sollten, welche Warnsignale sofort Alarm schlagen und wie Sie sichere Alternativen finden. Ideal für Betroffene und Angehörige, die sich vor weiteren Verlusten schützen wollen. Jetzt kostenlosen Anti-Phishing-Guide sichern


