BaFin, Handelsplattform

BaFin warnt vor betrügerischer Handelsplattform „Trust Investment GmbH“

13.01.2026 - 19:39:13

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin warnt eindringlich vor einer unseriösen Online-Handelsplattform. Die Website „trustinvestment-gmbh.com“ bietet illegale Finanzdienstleistungen an und gefährdet das Geld der Anleger.

Besonders perfide: Die Betreiber der betrügerischen Seite missbrauchen den Namen eines seriösen Unternehmens. Sie geben sich als die legitime Trust Investment Düsseldorf GmbH aus, mit der sie laut BaFin aber in keiner Verbindung stehen. Diese Masche ist unter Finanzbetrügern weit verbreitet. Sie nutzen den guten Ruf eines etablierten Unternehmens, um Vertrauen vorzutäuschen. Die falsche Plattform behauptet zudem fälschlicherweise, unter der Aufsicht der BaFin zu stehen – eine Lüge, die die Behörde klar zurückweist.

So locken unseriöse Plattformen Anleger in die Falle

Die Warnung zeigt ein bekanntes Muster. Unautorisierte Plattformen locken mit unrealistischen Versprechen. Sie werben mit extrem hohen und schnellen Gewinnen aus Geschäften mit CFDs, Kryptowährungen oder Devisen. Oft kontaktieren sie Opfer ungefragt per Telefon, E-Mail oder über soziale Medien. Mit aggressiven Verkaufstechniken fordern sie eine erste Einzahlung.

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Das Täuschungsspiel geht dann weiter: In ihren Online-Konten sehen die Anleger scheinbar wachsende Gewinne. Das soll zu weiteren Investitionen verleiten. Der Betrug fliegt auf, wenn die Anleger ihr Geld abheben wollen. Plötzlich sind die Betreiber nicht mehr erreichlich oder verlangen weitere Zahlungen unter fadenscheinigen Gründen. BaFin und das Bundeskriminalamt raten daher zu größter Vorsicht und gründlicher Recherche vor jeder Online-Investition.

Europäischer Kampf gegen Finanzbetrug im Internet

Der Schritt der BaFin ist Teil einer europaweiten Offensive. Aufsichtsbehörden verschärfen den Kampf gegen illegale Online-Anlageangebote. Diese operieren oft grenzüberschreitend, was die Strafverfolgung erschwert. Die digitale Transformation hat nicht nur legale Chancen geschaffen, sondern auch neue Einfallstore für Kriminelle eröffnet.

Der Identitätsdiebstahl ist dabei eine besonders hinterhältige Waffe. Er überwindet die erste Skepsis der Anleger. Experten betonen deshalb: Eine Due-Diligence-Prüfung muss über die reine Namensprüfung hinausgehen. Jedes Anlageangebot sollte direkt in der offiziellen Datenbank der Aufsicht verifiziert werden. Die BaFin stellt eine solche Datenbank autorisierter Unternehmen auf ihrer Website bereit. Fehlt ein Anbieter dort, ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit unseriös.

Anlegerschutz hat oberste Priorität

Die Ermittlungen gegen „Trust Investment GmbH“ laufen. Die öffentliche Warnung der BaFin soll weiteren Schaden von Verbrauchern abwenden. Für Anleger, die bereits Geld an die Plattform überwiesen haben, ist der Weg zur Rückerstattung oft schwer. Sie sollten sich umgehend an die Strafverfolgungsbehörden wenden.

Die Aufseher werden ihre Warnsysteme weiter ausbauen. Denn die Betrugsmethoden werden immer raffinierter, etwa durch den Einsatz von KI für täuschend echte Webseiten. Dieser Wettlauf erfordert ständige Wachsamkeit von Behörden und Öffentlichkeit.

Die Empfehlung der BaFin bleibt klar: Immer den Autorisationsstatus eines Anbieters über offizielle Kanäle prüfen. Bei unverlangten Angeboten mit garantierten Höchstrenditen ist Skepsis angebracht. Und niemals auf aggressiven Verkaufsdruck eingehen. Der Blick in die BaFin-Datenbank ist der sicherste erste Schritt zum Schutz des eigenen Kapitals.

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