BA Bachler lanciert Anti-Ice-Shield für Wärmepumpen
05.02.2026 - 11:53:12Der österreichische Hersteller BA Bachler bringt ein neues System zur Verhinderung von Vereisung an Wärmepumpen auf den Markt. Die Innovation kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Ein Gerichtsurteil zwingt Deutschland zu einem schnelleren Heizungsumstieg, woduch Sicherheitsfragen massiv an Bedeutung gewinnen.
Gerichtsurteil setzt Heizungsbranche unter Druck
Die Technologie-Einführung fällt mit einem wegweisenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zusammen. Dieses erklärte vor einer Woche das deutsche Klimaschutzprogramm 2023 für unzureichend. Die Regierung muss nun nachbessern, um die Klimaziele für 2030 doch noch zu erreichen. Experten rechnen mit schärferen Vorgaben im Gebäudeenergiegesetz (GEG) und neuen Fördertöpfen. Das Ergebnis: Der Druck, fossile Heizungen durch Wärmepumpen zu ersetzen, steigt sprunghaft an. Damit rückt auch die Frage nach der sicheren und zuverlässigen Betriebsführung der Anlagen im Winter in den Fokus.
Neue Lösung adressiert altes Sicherheitsproblem
Genau hier setzt BA Bachler mit seinem „Anti-Ice-Shield“ an. Das System soll Vereisungen an den Außeneinheiten von Luft-Wasser-Wärmepumpen verhindern. Vereiste Wärmetauscher und gefährliche Rutschflächen durch abtropfendes Schmelzwasser sind ein bekanntes Problem. Bislang mussten Gebäudemanager oft manuell eingreifen oder teure Heizmatten installieren. Das neue System greift laut Hersteller automatisch ein, bevor kritische Eisschichten entstehen. Es soll so die Effizienz der Anlage erhalten und Sicherheitsrisiken minimieren.
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Für Gewerbe- und Industriebetriebe könnte dies die Betriebskosten senken. Gleichzeitig hilft die Technologie, die strengen Vorgaben der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) zu erfüllen. Denn Arbeitgeber sind verpflichtet, Gefahren wie rutschige Wege zu beseitigen.
Gefährdungsbeurteilung wird zum Schlüsselfaktor
Mit dem massenhaften Einbau von Wärmepumpen wird die Gefährdungsbeurteilung komplexer. Sicherheitsverantwortliche müssen neue Risiken bewerten und dokumentieren. Dazu gehören laut Experten wie dem TÜV SÜD vor allem drei Punkte:
- Vereisung und Sturzgefahr: Tauwasser von Außengeräten gefriert bei Minusgraden. Technische Lösungen wie das Anti-Ice-Shield oder beheizte Ablaufschalen werden zunehmend als notwendige Schutzmaßnahme angesehen.
- Kältemittelsicherheit: Der Trend geht zu brennbaren Kältemitteln wie Propan (R290) wegen ihrer geringeren Klimawirkung. Hersteller reagieren mit zusätzlichen Sensoren und Sicherheitsvorkehrungen.
- Geräuschemissionen: Besonders die Geräusche während des Abtauvorgangs müssen in dicht besiedelten Gebieten berücksichtigt werden.
Die Gefährdungsbeurteilung ist dabei kein einmaliger Vorgang, sondern ein dynamischer Prozess. Automatisierte Systeme können helfen, die Risikobewertung fortlaufend zu verbessern.
Branche antwortet mit smarter Technik
Die gesamte Heizungsbranche arbeitet unter Hochdruck an „winterfesten“ Lösungen für den deutschen Markt. Die Produktroadmaps für 2025/2026 sind voll von Innovationen: „Silent“-Abtauzyklen, spezielle Beschichtungen für Wärmetauscher und leistungsgeregelte Inverter-Kompressoren sollen Vereisungen reduzieren.
Immer wichtiger wird auch KI-gestützte vorausschauende Wartung. Intelligente Systeme können Wetterdaten analysieren und Gegenmaßnahmen einleiten, bevor es zu gefährlichen Zuständen kommt. Diese „smarten“ Features unterstützen die Gefährdungsbeurteilung direkt, indem sie unvorhergesehene Risiken minimieren.
Sicherheit wird zum neuen Standard
Die Entwicklung ist klar: Sicherheit wird zum integralen Bestandteil der Wärmepumpentechnologie. Für den geplanten massenhaften Einbau in ältere Gewerbe- und Industriegebäude sind zuverlässige, „plug-and-play“-Sicherheitssysteme ein entscheidendes Kaufargument.
Es ist zu erwarten, dass Berufsgenossenschaften und Versicherer künftig spezifische Anti-Vereisungstechnologien für bestimmte Installationen vorschreiben werden. Die Botschaft für das Jahr 2026 lautet: Die Wärmewende ist nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern gleichermaßen der Betriebssicherheit und rechtlichen Konformität. Die in dieser Woche vorgestellten Innovationen sind nur der Anfang.
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