Aviva-Methode: Bewegung soll weiblichen Zyklus regulieren
23.01.2026 - 03:53:12Die Aviva-Methode verspricht, den weiblichen Hormonhaushalt durch spezielle Bewegungen ins Gleichgewicht zu bringen. Das körperorientierte Programm zielt auf die Aktivierung der Beckenregion ab und soll so Zyklusbeschwerden lindern, die Fruchtbarkeit fördern und Wechseljahres-Symptome mildern.
Im Kern geht es darum, die Durchblutung der Fortpflanzungsorgane anzuregen. Statt extern Hormone zuzuführen, sollen rhythmische Übungen die körpereigenen Drüsen stimulieren. Die Methode stellt sich damit als komplementäre Praxis zu medikamentösen Behandlungen dar.
Von der Tänzerin zur Therapeutin: Die Ursprünge
Entwickelt wurde das System von der ungarisch-israelischen Tänzerin Aviva Gabriella Steiner. Über 30 Jahre lang verfeinerte sie ihre Beobachtung, dass bestimmte Bewegungsabfolgen den Menstruationszyklus positiv beeinflussen können.
Heraus kam eine Kombination aus rhythmischer Gymnastik, Yoga-Elementen und dynamischen Beckenbodenübungen. Im Gegensatz zu statischem Training sind die Abläufe tänzerisch und fließend. Das Ziel: Der Blutfluss zu Eierstöcken und Gebärmutter wird erhöht, was die Organfunktion regulieren soll.
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Breites Anwendungsspektrum von PMS bis Kinderwunsch
Die Methode wird für verschiedene hormonelle Beschwerden empfohlen:
* Zyklusregulation: Bei unregelmäßigen, schmerzhaften oder starken Perioden sowie PMS.
* Kinderwunsch: Die Übungen sollen die Fruchtbarkeit bei Frauen und Männern unterstützen, etwa durch Stimulation des Eisprungs.
* Wechseljahre: Sie können typische Symptome wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen mildern.
* Gynäkologische Themen: Als unterstützende Maßnahme bei PCO-Syndrom, Myomen oder Zysten.
Praxis und Wissenschaft: Wie wirksam ist das System?
Die praktische Umsetzung basiert auf 18 Kernübungen, die etwa 30 Minuten dauern und idealerweise zweimal wöchentlich durchgeführt werden. Sie werden zu Musik ausgeführt und können nach einem Grundkurs zuhause praktiziert werden.
Doch was sagt die Wissenschaft? Die physiologische Logik – dass bessere Durchblutung Organe stärkt – ist anerkannt. Die spezifische Wirksamkeit der Aviva-Methode stützt sich jedoch vor allem auf empirische Beobachtungen und Erfahrungsberichte. Unabhängige, große klinische Studien nach modernen Standards sind rar. Mediziner sehen die Methode daher oft als sinnvolle Ergänzung, nicht als Ersatz für konventionelle Therapien.
Trend zu natürlicher Hormonbalance
Die wachsende Popularität der Aviva-Methode spiegelt einen gesellschaftlichen Trend wider: Immer mehr Menschen suchen nach ganzheitlichen, natürlichen Wegen zur Regulierung ihrer Gesundheit. In einer Zeit, in der hormonelle Verhütung und Therapien kritisch hinterfragt werden, bieten solche körperbasierten Ansätze einen aktiven, selbstbestimmten Zugang zum eigenen Wohlbefinden.


