Asus steigt aus Smartphone-Markt aus
20.01.2026 - 23:43:12Der taiwanische Technologiekonzern Asus stellt die Produktion seiner Smartphones ein. Künftig setzt das Unternehmen voll auf künstliche Intelligenz und Robotik.
Diese strategische Kehrtwende bestätigte Vorstandsvorsitzender Jonney Shih auf einer Firmenveranstaltung in Taipeh. Damit endet die Ära der beliebten Zenfone– und ROG-Phone-Serien. Die Entscheidung war bereits seit Jahresbeginn erwartet worden und markiert einen tiefgreifenden Wandel für den Hersteller.
Strategischer Fokus auf KI und Server
Hinter dem Ausstieg steht eine fundamentale Neuausrichtung. Asus sieht im hart umkämpften Smartphone-Markt keine Zukunft mehr – stattdessen konzentriert man sich auf Wachstumsfelder wie KI-Server, Robotik und Geschäfts-PCs. Diese Bereiche versprechen höhere Margen und weniger Konkurrenzdruck.
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Die Zahlen geben der Strategie recht: Das Geschäft mit KI-Servern verdoppelte 2025 seinen Umsatz und trägt bereits rund 20 Prozent zum Gesamtergebnis bei. Der Konzernumsatz stieg im vergangenen Geschäftsjahr um etwa 26 Prozent. Die freiwerdenden Ressourcen aus der Mobilsparte fließen nun in Projekte wie KI-Roboter und intelligente Brillen.
Der Druck der Smartphone-Giganten
Der Rückzug ist symptomatisch für die Probleme kleinerer Hersteller. In einem von Apple, Samsung und chinesischen Marken dominierten Markt konnte Asus trotz innovativer Nischenprodukte nie nennenswerte Marktanteile gewinnen. Die Margen wurden zusätzlich durch steigende Komponentenpreise – angetrieben von der KI-Nachfrage – erdrückt.
„Für einen Hersteller ohne die nötige Größe und Preissetzungsmacht war der Wettbewerb nicht nachhaltig“, analysieren Branchenbeobachter. Selbst spezialisierte Ansätze wie kompakte Flaggschiffe oder Gaming-Features reichten nicht aus, um gegen die Marketingmacht der Großen anzukommen.
Was bedeutet das für bestehende Kunden?
Asus betont, dass aktuelle Geräte nicht im Stich gelassen werden. Technischer Support, Garantie und notwendige Sicherheitsupdates werden weiter bereitgestellt. Allerdings sollten Besitzer älterer Modelle keine großen Android-Version-Updates mehr erwarten.
Die Lagerbestände der letzten Modelle – wie des Zenfone 12 Ultra oder ROG Phone 9 – werden abverkauft. Für den Markt bedeutet das Ende einen Verlust an Vielfalt: Die Nische kompakter High-End-Android-Smartphones und dedizierter Gaming-Handys schrumpft weiter.
Asus als reines KI-Unternehmen?
Die Neuausrichtung ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft der künstlichen Intelligenz. Statt im Konsumentengeschäft zu kämpfen, will Asus mit Hardware-Expertise margenstarke Geschäftskunden bedienen. Die gesammelte Erfahrung mit leistungsstarken Prozessoren könnte sich dabei als wertvoll erweisen.
Für Smartphone-Enthusiasten ist es das Ende einer innovativen Ära. Für Asus könnte es der Beginn einer erfolgreicheren Zukunft als spezialisierter KI- und Hardware-Anbieter sein. Die Konkurrenz schläft nicht – doch das Rennen findet jetzt auf einem ganz anderen Feld statt.
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