Asus steigt aus Smartphone-Geschäft aus
24.01.2026 - 00:03:12Asus stellt die Entwicklung neuer Smartphones ein. Der taiwanische Konzern bestätigte diese Woche das Ende seiner Zenfone- und ROG-Phone-Reihen. Für Millionen Nutzer beginnt damit eine Zeit der Unsicherheit: Wie lange werden ihre Geräte noch mit Sicherheitsupdates versorgt?
Das Ende einer Ära für Gaming- und Kompakt-Fans
Der Rückzug markiert eine strategische Kehrtwende. Statt weiter in den gesättigten Smartphone-Markt zu investieren, konzentriert Asus seine Ressourcen künftig auf KI-Hardware, Robotik sowie das Kerngeschäft mit PCs und Gaming-Komponenten. Die letzten Modelle blieben wirtschaftlich hinter den Erwartungen zurück.
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Damit verschwindet ein wichtiger Player, der zwei Nischen besetzte:
* Die Zenfone-Reihe für Liebhaber kompakter High-End-Geräte
* Die ROG-Phone-Serie für die mobile Gaming-Community
Die tickende Zeitbombe: Wann enden die Updates?
Die größte Sorge der Nutzer betrifft den langfristigen Software-Support. Asus versichert zwar, Updates und Service für bereits verkaufte Geräte vorerst fortzuführen. Doch wie lange hält das Unternehmen dieses Versprechen?
Ohne Einnahmen aus neuen Verkäufen fehlt der wirtschaftliche Anreiz für aufwendige Sicherheitspatches. In einer Branche, in der Konkurrenten wie Samsung bis zu sieben Jahre Updates garantieren, war die Update-Politik von Asus schon früher ein Kritikpunkt. Für Nutzer steigt das Risiko: Ungepatchte Schwachstellen machen Geräte anfällig für Malware.
Ausweg versperrt: Bootloader-Entsperrung schon eingestellt
Eine frühere Entwicklung verschärft die Lage nun dramatisch: Asus hat das offizielle Tool zur Bootloader-Entsperrung bereits faktisch eingestellt. Diese Funktion ist die Voraussetzung, um alternative Android-Versionen (Custom ROMs) zu installieren.
Genau diese Community-Projekte sind oft die letzte Rettung, um Geräte nach dem Hersteller-Support mit Updates zu versorgen. Indem Asus diesen Weg blockiert, sind Nutzer vollständig vom Wohlwollen des Konzerns abhängig. Gibt es keine offiziellen Patches mehr, bleibt keine praktikable Alternative.
Ein Weckruf für die gesamte Branche
Der Fall Asus unterstreicht ein fundamentales Problem: Die Lebensdauer eines Smartphones hängt heute weniger von der Hardware ab als vom langfristigen Software-Engagement des Herstellers. In einem Markt mit immer ähnlicherer Hardware wird verlässlicher Support zum entscheidenden Kaufkriterium.
Kleinere Hersteller dürften nun unter Druck geraten, ihre Update-Zusagen transparenter zu gestalten. Für Verbraucher wird die Frage “Wie lange wird mein Gerät unterstützt?” bei der nächsten Kaufentscheidung noch wichtiger werden.
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