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Asus ROG NUC (2025): Mini-PC mit Desktop-Power

03.02.2026 - 20:43:11

Der neue Asus ROG NUC kombiniert High-End-Komponenten in einem kompakten Gehäuse und bietet Gaming in 4K, steht jedoch vor allem wegen seines hohen Preises in der Kritik.

Asus‘ neuer ROG NUC setzt mit Intel Core Ultra 9 und mobiler RTX-5080-Grafik neue Maßstäbe für kompakte Gaming-PCs. Doch rechtfertigt das Kraftpaket seinen stolzen Preis?

Seit der Übernahme der NUC-Linie von Intel hat Asus die Mini-PCs konsequent auf Gaming getrimmt. Die 2025er-Version ist der vorläufige Höhepunkt dieser Strategie. Das Gerät kombiniert Intels hochgetakteten „Arrow Lake HX“-Mobilprozessor mit einer mobilen NVIDIA GeForce RTX 5080. Damit zielt Asus auf Enthusiasten, die maximale Leistung ohne den Platzbedarf eines großen Tower-Rechners fordern. Der Footprint ist kaum größer als ein Buch, die Ansprüche sind es sehr wohl.

Technische Spezifikationen: Kompaktes Kraftpaket

Im Flaggschiff-Modell arbeitet ein Intel Core Ultra 9 275HX mit 24 Kernen und bis zu 5,4 GHz Turbo. Die Grafikleistung liefert eine mobile GeForce RTX 5080 mit 16 GB GDDR7-Speicher. Die getestete Konfiguration verfügt über 32 GB DDR5-6400-RAM und eine 2-TB-NVMe-SSD von Micron.

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Trotz der Hardware-Fülle bleibt das Gehäuse handlich. Asus packte eine beeindruckende Konnektivität hinein: Thunderbolt 4, mehrere USB-A- und USB-C-Ports, duale DisplayPort-1.4a- und zwei HDMI-2.1-Ausgänge ermöglichen den Betrieb von bis zu fünf 4K-Monitoren. Netzwerk-Profis freuen sich über 2,5-Gigabit-Ethernet und Intel Killer Wi-Fi 7. Ein Plus für Upgrader: Der Zugang zu RAM und SSD ist werkzeuglos möglich.

Benchmark-Ergebnisse: Gaming in 4K kein Problem

Die Leistung des ROG NUC reicht für flüssiges Gaming in 1440p und 4K. In anspruchsvollen Titeln wie Cyberpunk 2077 mit RT-Ultra-Einstellungen in 4K erreicht der Mini-PC mit NVIDIA DLSS 4 satte 151 fps. Auch Star Wars Outlaws läuft in 4K Ultra mit rund 150 Bildern pro Sekunde flüssig. Für die absoluten Top-Framerates in neuesten Spielen ist die Nutzung von Upscaling-Technologien wie DLSS aber oft ratsam.

Jenseits der Spiele glänzt der Core Ultra 9 275HX auch in Produktivitäts- und Kreativ-Anwendungen. In synthetischen Benchmarks wie Cinebench R23 erzielt er hohe Single- und Multi-Core-Werte. Die verbauten Mobilkomponenten bedeuten jedoch: Die Performance ist eher mit einem High-End-Gaming-Laptop als mit einem Desktop-PC und einer Desktop-RTX-5080 vergleichbar.

Kühlung und Lautstärke: Der Preis der Kompaktheit

Die Kühlung der Hochleistungskomponenten auf engstem Raum ist eine Ingenieursleistung. Asus setzt auf eine einheitliche Vapor Chamber und drei Lüfter. Im Leerlauf bleibt das System leise, unter Volllast beim Gaming werden die Lüfter jedoch deutlich hörbar. Die Kühlung ist effektiv, auch wenn die CPU unter Dauerlast an ihre thermischen Grenzen stößt – spürbare Drosselungen bleiben aus. Die Gehäusetemperaturen sind beherrschbar, die Rückseite erreicht im Gaming etwa 55°C. Den nötigen Saft liefert ein externes 330-Watt-Netzteil.

Marktposition: Ein Premium-Produkt für eine Nische

Der Asus ROG NUC (2025) ist ein Premium-Angebot für eine spezielle Zielgruppe. Sein größter Nachteil ist der Preis. Die Einsteigskonfigurationen beginnen bei etwa 1.900 US-Dollar, das getestete Top-Modell kostet zwischen 3.200 und 3.600 Dollar. Damit ist der Mini-PC teurer als der Selbstbau eines leistungsgleichen, aber deutlich größeren Desktop-Rechners.

Dennoch zeigt das Gerät, wie weit die Mini-PC-Technologie gekommen ist. Es bietet eine echte Alternative zu Konsolen wie PlayStation 5 oder Xbox Series X – mit deutlich mehr Leistung und Flexibilität. Für alle, die ein maximal leistungsstarkes und platzsparendes Gaming- und Arbeitsgerät suchen, setzt der Asus ROG NUC (2025) aktuell die Benchmark.

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