ASUS ROG GR70: Mini-PC mit Desktop-Power für Gamer
07.01.2026 - 14:05:12ASUS stellt mit dem ROG GR70 einen nur drei Liter kleinen Gaming-PC vor, der High-End-Komponenten in Rekorddichte packt. Das auf der CES 2026 präsentierte Gerät soll beweisen, dass maximale Leistung keinen riesigen Tower mehr braucht.
Unkompromissleistung auf Miniaturformat
Das Herzstück des ROG GR70 ist der AMD Ryzen 9 9955HX3D Prozessor. Er basiert auf der Zen-5-Architektur und nutzt AMDs 3D-V-Cache-Technologie, die in CPU-lastigen Spielen die Bildraten deutlich steigern soll. Als Grafikeinheit kommt eine NVIDIA GeForce RTX 5070 Laptop GPU zum Einsatz, die trotz der Bezeichnung mit Desktop-Modellen konkurrieren und Raytracing sowie KI-gestütztes DLSS 4 unterstützen soll.
Die größte Herausforderung bei diesem Konzept ist die Kühlung. ASUS setzt auf ein proprietäres Drei-Lüfter-System, das die hitzeerzeugenden Komponenten voneinander isoliert. Ziel ist es, dass CPU und GPU ihre hohen Taktraten dauerhaft halten können, ohne in die thermische Drosselung zu geraten – ein häufiges Problem bei Mini-PCs.
Anschlussvielfalt für die moderne Gaming-Station
Der GR70 versteht sich als vollwertiger Hub für die gesamte Setup. Er unterstützt den neuen Wi-Fi-7-Standard für maximale Bandbreite und geringe Latenz sowie einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss für Wettkampfspieler. An Anschlüssen bietet das Gehäuse unter anderem:
* Vier Video-Ausgänge (zwei HDMI 2.1, zwei DisplayPort 2.1) für bis zu vier 4K-Monitore.
* Acht USB-Ports, darunter zwei ultraschnelle USB4 Typ-C (40 Gbit/s).
* Zwei M.2-Slots (PCIe 5.0 und 4.0) und Platz für bis zu 96 GB DDR5-Arbeitsspeicher.
Optisch folgt das Gerät mit seiner „Star Grey“-Farbe und der RGB-Lichtleiste dem typischen ROG-Design.
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Marktpositionierung und globale Verfügbarkeit
Der GR70 wird ab Februar 2026 international erhältlich sein. Die Preisgestaltung deutet auf eine Premium-Positionierung hin. In China startete das Modell zu einem Preis von umgerechnet etwa 2.100 US-Dollar. Damit konkurriert es direkt mit hochpreisigen, individuell zusammengebauten Mini-PCs und Geräten wie der Intel NUC Enthusiast-Serie.
Analyse: Die schwindende Lücke zwischen Desktop und Mobil
Die Vorstellung des GR70 unterstreicht einen Trend der diesjährigen CES: die Verschmelzung von mobiler Effizienz und Desktop-Leistung. Durch die Verwendung von AMDs HX-Prozessoren – im Grunde Desktop-Chips in mobilem Format – verwischt ASUS die Grenzen zwischen den Geräteklassen.
Besonders strategisch ist der Einsatz der 3D-V-Cache-Technologie, die sonst Highend-Desktop-CPUs vorbehalten ist. Sie macht den GR70 nicht nur zur Alternative für die Spielekonsole im Wohnzimmer, sondern zu einer ernsthaften Primärmaschine für reisende E-Sport-Profis oder Content-Creator.
Zudem kommt das Gerät zur rechten Zeit für die wachsende Nachfrage nach „KI-fähiger“ Hardware. Mit den integrierten NPUs der neuesten AMD- und NVIDIA-Chips kann der GR70 lokale KI-Aufgaben bewältigen, von der Echtzeit-Videoverbesserung bis zum Betrieb lokaler Sprachmodelle.
Ausblick: Kann der Mini-PC den Tower ersetzen?
Der Erfolg des ROG GR70 wird maßgeblich davon abhängen, ob das Kühlsystem in der Praxis hält, was es verspricht. Kann es die Leistung bei akzeptabler Geräuschentwicklung stabil halten, setzt es einen neuen Maßstab für Leistungsdichte im PC-Gaming.
Die modulare Bauweise mit leicht zugänglichen RAM- und SSD-Slots verspricht eine längere Lebensdauer als bei konsolenähnlichen Geräten. Ab dem späten ersten Quartal 2026 wird sich zeigen, ob dieser Drei-Liter-Hochleistungsrechner den klassischen Mid-Tower tatsächlich ersetzen kann.
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