ASUS ProArt GoPro Edition: Der Laptop für Abenteuer-Kreative
07.01.2026 - 03:03:12ASUS und GoPro stellen mit dem ProArt GoGoPro Edition Laptop ein neues Flaggschiff für mobile Videoproduktion vor. Das auf CES 2026 präsentierte Gerät kombiniert robustes Design mit KI-gestützter On-Device-Leistung und soll die Lücke zwischen Action-Aufnahme und Profi-Schnitt schließen.
Robustes Design trifft auf KI-Leistung
Das Gerät basiert auf dem Chassis des aktualisierten ProArt PX13, einem 13,3-Zoll-Konvertible, wurde aber für den Outdoor-Einsatz optisch und funktional angepasst. Der 360-Grad-Scharnier ermöglicht Nutzung als Laptop, Zelt, Stand oder Tablet – eine Flexibilität, die Kreative bei der Sichtung von Material im Gelände oder beim Schnitt im engen Flugzeugsitz zu schätzen wissen.
Das Herzstück ist der AMD Ryzen™ AI Max+ 395 Prozessor. ASUS gibt an, dass der Chip bis zu 50 TOPS Rechenleistung im integrierten NPU (Neural Processing Unit) liefert. Diese KI-Beschleunigung direkt auf dem Gerät soll anspruchsvolle generative Videoaufgaben und Rendering in hoher Auflösung ohne Cloud-Anbindung ermöglichen – ein entscheidender Vorteil für Creator abseits der Infrastruktur.
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Trotz der High-End-Komponenten, darunter bis zu 128 GB einheitlicher Arbeitsspeicher, bleibt das Gerät mit 15,8 mm Dicke und 1,39 kg Gewicht portabel. Das 3K ASUS Lumina OLED-Touchdisplay soll professionelle Farbgenauigkeit bieten. Das Gerät erfüllt zwar MIL-STD-810H-Militärstandards gegen Stöße und Vibrationen, ist jedoch – anders als die Kameras, die es unterstützen soll – nicht wasserdicht.
KI-gesteuerter Workflow und nahtlose Software
Die Kollaboration zielt stark auf die Integration von Hardware und Software ab, um Reibungsverluste im kreativen Prozess zu minimieren. Kernstück ist die aktualisierte StoryCube-Anwendung. ASUS beschreibt sie als erste Windows-App, die vollen Zugriff auf die GoPro Cloud mit nativer 360-Grad-Video-Unterstützung vereint.
Die Software adressiert einen bekannten Schmerzpunkt für Action-Camera-Nutzer: das mühsame Übertragen, Sortieren und Zusammenfügen von Aufnahmen. StoryCube nutzt lokale KI, um Szenen automatisch zu kategorisieren, Medien geräteübergreifend zu synchronisieren und beim Framing von 360-Grad-Inhalten zu helfen. Eine dedizierte GoPro-Hotkey auf der Tastatur startet sofort den GoPro Player für schnelle Wiedergabe und Bearbeitung.
Rick Loughery, Senior Vice President of Global Marketing and Digital Commerce bei GoPro, betonte zum Launch, das Ziel sei es, Werkzeuge bereitzustellen, die mit dem Tempo der Nutzer Schritt halten. Die Integration ermöglicht es, Inhalte per Drag-and-Drop direkt aus dem StoryCube-Hub in Profi-Schnittprogramme wie Adobe Premiere Pro oder CapCut zu ziehen.
Strategische Ausrichtung auf die Creator-Ökonomie
Die Partnerschaft kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für beide Unternehmen. Für ASUS stärkt sie die Position der ProArt-Submarke als Premium-Wahl für Kreative. Für GoPro signalisiert der Schritt eine strategische Erweiterung über reine Kamera-Hardware hinaus in den breiteren Markt für „Creator-Lösungen“.
Marktbeobachter sehen diese Diversifizierung als wichtig für GoPro an, das in den letzten Jahren mit Umsatzherausforderungen konfrontiert war. Indem sich das Unternehmen in den Post-Production-Workflow einbettet, will es die Bindung an sein Ökosystem erhöhen. Die Beilegung eines 12-monatigen GoPro Premium+-Abonnements zum Laptop-Kauf unterstreicht diese serviceorientierte Strategie.
Selbst die Verpackung spiegelt das Verständnis für die Zielgruppe wider: Die Box ist so gestaltet, dass sie als Tragetasche für GoPro-Kameras und Zubehör mit individuellen Schaumstoffeinsätzen wiederverwendet werden kann.
Verfügbarkeit und Ausblick
Die Verfügbarkeit der ASUS ProArt GoPro Edition ist global für das erste Quartal 2026 geplant, in ausgewählten US-Händlern soll sie im Frühjahr 2026 ankommen. Der genaue Preis der Premium-Ausstattung wurde noch nicht bekannt gegeben. Die Reaktionen auf der CES loben vor allem den Fokus auf praktische Workflow-Verbesserungen statt auf Spielereien.
Die Zusammenarbeit könnte ein Beispiel dafür setzen, wie spezialisierte Hardware-Hersteller und PC-Giganten zusammenarbeiten, um lukrative Nischenmärkte zu bedienen. Das Gerät steht exemplarisch für den Trend zur „KI-PC“-Ära, die konkrete Vorteile für Endnutzer verspricht – und dafür, dass der Schnitt genauso abenteuerlich sein kann wie die Aufnahme.
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