Assembly Biosciences Aktie: Konsolidierung nach Deal
09.01.2026 - 18:00:32Die Rally der vergangenen Monate hat Assembly Biosciences in eine neue Größenordnung katapultiert. Auslöser war vor allem die ausgeweitete Zusammenarbeit mit Gilead Sciences, die Ende Dezember für eine deutliche Neubewertung der Pipeline sorgte. Nun steckt die Aktie in einer Konsolidierungsphase – die Frage ist, ob sie Kraft für den nächsten Schritt sammeln kann oder ob erst einmal eine Verschnaufpause ansteht.
Nach dem Sprung: Der Markt sortiert sich
Nach dem starken Anstieg notiert die Aktie aktuell bei 31,56 US‑Dollar und damit spürbar unter dem jüngsten 52‑Wochen-Hoch von 38,50 US‑Dollar. Auf Wochensicht hat der Kurs rund 6 % verloren, auf Sicht von zwölf Monaten liegt er allerdings immer noch mehr als doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor.
Damit spiegelt die aktuelle Seitwärts- bis leichte Abwärtsbewegung vor allem Gewinnmitnahmen und eine Einordnung der neuen Informationslage wider. Kurzfristig treten technische Faktoren stärker in den Vordergrund, während die fundamentale Bewertung bereits einen deutlichen Schritt nach oben gemacht hat.
Gilead-Deal als zentraler Werttreiber
Kern der Neubewertung ist die strategische Entscheidung von Gilead Sciences in der zweiten Dezemberhälfte 2025. Der Pharmakonzern hat seine Option gezogen und sich exklusive Lizenzrechte an den langwirksamen Helicase-Primase-Hemmer-Programmen ABI‑1179 und ABI‑5366 für die Behandlung von wiederkehrendem Genitalherpes gesichert.
Dieser Schritt gilt als klare externe Validierung der Technologieplattform von Assembly Biosciences. Ein Teil der Pipeline ist damit deutlich entrisked:
– Gilead übernimmt die Rolle des starken Partners in der weiteren klinischen Entwicklung.
– Assembly erhält Kapitalzuflüsse aus Upfront-Zahlungen und potenziellen Meilensteinen.
– Das Entwicklungsrisiko für die betreffenden Programme verteilt sich stärker auf Gilead.
In Medienberichten vom 9. Januar wird die Kooperation weiterhin als Haupttreiber für die aktuelle Bewertung genannt. Besonders hervorgehoben wird, dass Assembly durch den Schulterschluss mit einem großen Branchenplayer nicht nur finanziell gestärkt wird, sondern auch Zugang zu Entwicklungs- und Vermarktungskompetenz gewinnt, die ein kleineres Biotech-Unternehmen allein nur schwer abbilden könnte.
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Technische Lage und Short-Interesse
Trotz dieser fundamental positiven Basis zeigt sich im Chartbild eine Abkühlung der Dynamik. Der Kurs liegt rund 9 % unter dem 50‑Tage-Durchschnitt, aber noch klar über dem 200‑Tage-Durchschnitt, was auf einen intakten, wenn auch unterbrochenen Aufwärtstrend hindeutet. Der RSI von 33,8 signalisiert, dass die Aktie sich dem überverkauften Bereich nähert, ohne bereits in eine klare Extremsituation gerutscht zu sein.
Parallel dazu ist das Short-Interesse gestiegen. Einige Marktteilnehmer sichern damit offenbar die vorangegangene Rally ab oder setzen auf eine kurzfristige Korrektur nach dem schnellen Kursanstieg. Dem steht jedoch ein weiterhin konstruktives Bild auf der Analystenseite gegenüber: Die im Quelltext genannten Konsens-Kursziele lagen zuletzt im Bereich um 43 US‑Dollar und damit deutlich über dem aktuellen Niveau.
Im Fokus steht charttechnisch vor allem der Bereich um 30 US‑Dollar als Unterstützungszone. Hält diese Marke in der laufenden Konsolidierung, wäre der übergeordnete Aufwärtstrend intakt und ein erneuter Anlauf in Richtung 40‑US‑Dollar-Region technisch gut begründbar; ein nachhaltiger Bruch nach unten würde hingegen das Bild eintrüben und den Spielraum für weitere Gewinnmitnahmen vergrößern.
Fazit: Konsolidierung mit klarer Story
Assembly Biosciences befindet sich nach dem Gilead-Deal in einer typischen Post-News-Phase: Der Markt hat die neuen Fakten eingepreist, nun werden Positionen neu ausbalanciert. Fundamentale Unterstützung liefert die validierte Pipeline und die Partnerschaft mit einem großen Pharmaunternehmen, während kurzfristig technische Faktoren und das gestiegene Short-Interesse für Schwankungen sorgen. Entscheidend für den weiteren Verlauf ist, ob die Aktie die Unterstützungszone um 30 US‑Dollar verteidigen kann und damit die Basis für einen erneuten Anlauf in Richtung der Analystenziele oberhalb von 40 US‑Dollar legt.
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