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Assassin's Creed Valhalla im Test: Warum dich dieses Wikinger-Epos noch 2026 packt wie kein anderes Open-World-Game

14.01.2026 - 04:52:33

Offene Welten hast du schon hunderte gesehen – und doch fühlt sich vieles gleich an: Icons abarbeiten, seelenlose Quests, null Gänsehaut. Assassin's Creed Valhalla bricht genau dieses Muster und verwandelt dein Feierabend-Gaming in ein raues, emotionales Wikinger-Epos, das dich lange nicht mehr loslässt.

Stell dir vor, du kommst nach einem langen Tag nach Hause, startest deine Konsole oder deinen PC – und landet wieder im gleichen Muster: Karte auf, Icons abarbeiten, belanglose Fetch-Quests. Du spielst, aber du erlebst nichts. Kein echter Nervenkitzel, keine wow-Momente, nur Routine.

Genau daran verzweifeln gerade viele Gamer: AAA-Games sehen bombastisch aus, aber fühlen sich innerlich leer an. Du willst eine Welt, die dich einsaugt. Eine Geschichte, in der du nicht nur zuschaust, sondern Entscheidungen triffst, die wehtun können. Und ein Gameplay, das mehr ist als nur ein hübscher Skin über der immer gleichen Formel.

Wenn du dich dabei ertappt fühlst, wie du durch Steam, PSN oder den Xbox Store scrollst und nichts dich so richtig anspringt – dann ist es Zeit, das Setting radikal zu wechseln: Raus aus generischen Fantasy-Welten, rein ins dreckige, brutale, wunderschön inszenierte England der Wikingerzeit.

Die Lösung: Assassin's Creed Valhalla als Wikinger-Eskapismus auf Steroiden

Assassin's Creed Valhalla ist Ubisofts Antwort auf genau dieses Gaming-Burnout. Du schlüpfst in die Rolle von Eivor, einer Wikingerkriegerin oder einem Wikingerkrieger, führst deinen Clan aus Norwegen nach England und baust dir Schritt für Schritt eine neue Heimat auf – zwischen blutigen Raubzügen, politischen Intrigen und sehr persönlichen Entscheidungen.

Statt nur eine Checkliste abzuarbeiten, lebst du eine Saga: Du ziehst mit deinem Langschiff über nebelige Flüsse, überfällst befestigte Klöster, schließt instabile Allianzen mit sächsischen Königen und erlebst eine Geschichte, die viel stärker auf deine Entscheidungen reagiert als frühere Assassin's-Creed-Teile. Und das alles eingebettet in eine der stimmungsvollsten Welten, die Ubisoft bisher gebaut hat.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Warum solltest du ausgerechnet Assassin's Creed Valhalla spielen, wo der Markt voller Open-World-Games ist? Die Kurzfassung: Valhalla mischt Rollenspiel, Siedlungsaufbau, brutales Combat und erzählerische Entscheidungen zu einem Paket, das sich 2026 immer noch frisch anfühlt – vor allem im Vergleich zu vielen generischen Fantasy-Action-RPGs.

  • Deine eigene Wikinger-Saga statt generischer Heldengeschichte: Du gestaltest Eivor als Frau oder Mann, triffst Dialog- und Story-Entscheidungen und bestimmst, wie rücksichtslos oder diplomatisch dein Weg durch England ist. Das sorgt für echte Bindung an deinen Charakter.
  • Siedlungsaufbau als emotionaler Anker: Dein Dorf Ravensthorpe ist mehr als ein Menü-Hub. Jede aufgewertete Hütte, jede neue Werkstatt, jedes Langhaus macht sich in neuen Quests, Charakteren und Möglichkeiten bemerkbar. Du fühlst wirklich, dass du eine Gemeinschaft aufbaust – nicht nur Stats pushst.
  • Raubzüge, die sich nach Schlacht anfühlen – nicht nach Routine: Mit deinem Langschiff fährst du Flüsse hinauf, bläst das Horn und stürmst mit deiner Crew Klöster und Festungen. Das ist kein stilles Infiltrieren, sondern pures Adrenalin – inklusive Schilde zertrümmern, Tore aufbrechen, Schätze sichern.
  • Flexibles Kampfsystem: Ob zwei Äxte, Schild und Axt oder Bogen-Fokus – du kannst deinen Spielstil spürbar anpassen. Die Finisher sind brutal inszeniert, ohne in billigen Splatter abzurutschen. Das Feedback aus der Community: Kämpfe wirken wuchtiger und befriedigender als in Odyssey.
  • Entschleunigtes, atmosphärisches Erkunden: Statt mit Icons zugepflasterter Karten setzt Valhalla stärker auf Erkundung über visuelle Hinweise, Raven-Sicht und kleine Umgebungsrätsel. Das fühlt sich weniger nach To-do-Liste und mehr nach echter Entdeckungsreise an.
  • Massiver Content – plus nachgereichte Inhalte: Bereits die Hauptkampagne ist extrem umfangreich. Mit DLCs wie "Wrath of the Druids" (Irland) und "The Siege of Paris" kannst du deine Saga noch weiter ausdehnen, falls du nicht genug bekommst.

Assassin's Creed Valhalla: Auf einen Blick: Die Fakten

Assassin's Creed Valhalla liefert dir ein vollgepacktes Wikinger-Rollenspielpaket, das Erkundung, Story und Kampf eng verzahnt. Bereits in den ersten Stunden merkst du, dass hier nicht nur eine weitere Open World wartet, sondern ein Setting, das konsequent durchgezogen wird – von der Musik bis zur Art, wie du deine Siedlung ausbaust.

Merkmal Dein Nutzen
Open-World-Action-RPG im Wikinger-Setting Du tauchst komplett in die raue Welt des 9. Jahrhunderts ein und entkommst deinem Alltag in ein glaubwürdiges, historisch inspiriertes Setting.
Spielbare Figur Eivor (weiblich oder männlich) Du bestimmst, wie du deinen Wikinger spielst – optisch, charakterlich und spielerisch. Das stärkt die Identifikation mit deiner Figur.
Siedlungsaufbau von Ravensthorpe Deine Fortschritte sind sichtbar: Neue Gebäude, neue Bewohner, neue Queststränge. Deine Entscheidungen formen eine lebendige Heimatbasis.
Raubzüge & Festungsbelagerungen Statt nur Solo-Stealth bekommst du groß inszenierte Wikinger-Schlachten, die sich intensiv und dynamisch anfühlen.
Rollenspiel-Elemente mit Skill-Baum & Loot Du entwickelst einen Spielstil, der wirklich zu dir passt – ob Nahkampf-Monster, lautloser Attentäter oder Hybrid mit Fokus auf Fernkampf.
Entscheidungsbasierte Story mit mehreren Enden Deine Dialoge und Allianzen beeinflussen Beziehungen und Story-Ausgänge. Du erlebst "deine" Version der Valhalla-Saga.
Erweiterungen & Post-Launch-Inhalte Wenn du durch bist, musst du nicht aufhören: Zusätzliche Regionen und Geschichten verlängern deine Spielzeit deutlich.

Assassin's Creed Valhalla: Das sagen Nutzer und Experten

Assassin's Creed Valhalla wird in Reviews und auf Plattformen wie Reddit und YouTube überwiegend positiv aufgenommen, mit einer deutlichen Tendenz: Wer das Setting liebt und sich auf ein langsameres, erzählerisches Open-World-Erlebnis einlässt, bleibt teils 80–100 Stunden und länger in dieser Welt.

Was Spieler feiern:

  • Die Atmosphäre: Viele Spieler betonen die besondere Stimmung – vom Soundtrack über das Licht in nebeligen Mooren bis hin zum Gefühl, mit der Crew am Feuer zu sitzen. England wirkt nicht nur wie eine Spielwelt, sondern wie ein Ort, an den man zurückkehrt.
  • Ravensthorpe als Herzstück: Die Siedlung wird oft als emotionaler Mittelpunkt beschrieben. Du kommst nach Raubzügen zurück, verbesserst Gebäude, lernst neue Figuren kennen – das gibt dem Grind einen sinnvollen Rahmen.
  • Das Combat-Feedback: Im Vergleich zu älteren Teilen loben viele den Wumms in den Kämpfen und die Gewichtung der Waffen. Besonders das Dual-Wielding von Äxten sorgt für begeisterte Kommentare.

Was kritisch gesehen wird:

  • Länge & Pacing: Einige Spieler finden, dass Valhalla stellenweise zu lang ist und bestimmte Handlungsbögen etwas gestreckt wirken. Wenn du eher kürzere, kompakte Games bevorzugst, solltest du das im Hinterkopf behalten.
  • Typische Ubisoft-Struktur: Auch wenn Valhalla versucht, Icons & Checklisten zu reduzieren, spüren manche weiterhin die typische Ubisoft-Formel – gerade, wenn man bereits viele Titel des Publishers gespielt hat.

Fachmedien loben vor allem das Setting, den Siedlungsaufbau und die Art, wie Assassin's Creed Valhalla die Assassin's-Creed-DNA mit RPG-Elementen verbindet. Kritisiert werden – je nach Test – kleinere Bugs zum Launch (die inzwischen weitgehend gepatcht wurden) und eben die teilweise ausufernde Spielzeit. Insgesamt bleibt der Tenor: eines der stärksten modernen Assassin's-Creed-Spiele, besonders für Fans von starken Welten und langsamerem Worldbuilding.

Hinter dem Spiel steht Ubisoft Entertainment S.A. (ISIN: FR0000054470), ein Publisher, der seit Jahren an der Marke Assassin's Creed feilt und Valhalla als vorläufigen Höhepunkt seiner Open-World-Formel positioniert.

Alternativen vs. Assassin's Creed Valhalla

Natürlich ist Assassin's Creed Valhalla nicht das einzige große Open-World-Action-RPG am Markt. Aber im direkten Vergleich zeigt sich, warum es für viele Spieler die erste Wahl bleibt, wenn es speziell um ein Wikinger-Setting und langfristige Motivation geht.

  • Gegenüber anderen Assassin's-Creed-Teilen: Im Vergleich zu Odyssey wirkt Valhalla fokussierter und geerdeter. Weniger bunte Mittelmeer-Postkartenoptik, mehr Dreck unter den Fingernägeln. Die Siedlung als Hub und die Raubzüge geben dem Gameplay eine stärkere Identität.
  • Im Vergleich zu Fantasy-Open-Worlds: Während viele Action-RPGs ins klassische Fantasy-Territorium mit Elfen, Magie und Drachen abdriften, bleibt Valhalla historisch inspiriert – mit einem Hauch nordischer Mythologie. Das wirkt für viele erwachsener und weniger generisch.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Selbst zum aktuellen Preis bekommst du mit Assassin's Creed Valhalla ein Content-Monster. Allein die Hauptstory kann dich mehrere Dutzend Stunden beschäftigen, dazu kommen Nebenquests, Welt-Events und optionale DLCs. Für Spieler, die "viel Spiel für ihr Geld" suchen, ist das ein starkes Argument.
  • Plattform-Vielfalt: Valhalla ist auf den großen Plattformen verfügbar (darunter PC und aktuelle Konsolengenerationen, laut Herstellerangaben). Das macht es leicht zugänglich, egal wo du spielst.

Wenn du eher auf ultradichtes, kompaktes Storytelling ohne Open-World-Anteil stehst, könnten Titel wie storyfokussierte Singleplayer-Games besser passen. Suchst du aber eine Welt, in die du immer wieder zurückkehrst, um "nur kurz noch einen Raubzug" zu machen – dann spielt Assassin's Creed Valhalla seine Stärke voll aus.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Assassin's Creed Valhalla ist kein Spiel, das du in einem Wochenende durchrushst und dann vergisst. Es ist eher wie eine epische Serie, in die du über Wochen eintauchst: Du baust deine Siedlung aus, wächst mit deiner Crew zusammen, schmiedest Allianzen und hinterlässt blutige Spuren in einem England, das sich lebendig, rau und faszinierend anfühlt.

Wenn du müde bist von glattpolierten, aber seelenlosen Open Worlds, dann gibt dir Valhalla genau das, was du suchst: Gewicht in den Kämpfen, Bedeutung in deinen Entscheidungen und einen Ort, den du tatsächlich vermissen wirst, wenn der Abspann läuft.

Du bekommst ein starkes Preis-Leistungs-Paket, ein einzigartiges Wikinger-Setting und genug Content, um deinen Gaming-Winter (und ehrlich gesagt auch den Frühling) zu füllen. Am Ende bleibt nur eine Frage: Bist du bereit, dein altes Gaming-Muster zu begraben – und als Eivor in eine neue Welt aufzubrechen?

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