Asics, Novablast

Asics Novablast im Härtetest: Der Laufschuh, der sich anfühlt wie Trampolin unter den Füßen

02.01.2026 - 06:58:27

Kennst du dieses schwere, bleierne Gefühl in den Beinen nach ein paar Kilometern – egal ob auf der Feierabend-Runde oder im Marathon-Training? Der Asics Novablast verspricht genau das Gegenteil: federleichte Beine, mehr Spaß und das seltene Gefühl, dass Laufen plötzlich wieder spielerisch wird.

Wenn jeder Lauf wie ein Pflichttermin wirkt

Du kennst das: Der Tag war lang, der Kopf voll, und trotzdem steht da dieses Wort in deinem Kalender: Laufen. Eigentlich liebst du es. Die frische Luft, das Tempo, den Stolz danach. Aber in letzter Zeit fühlt sich jeder Kilometer zäher an. Die Beine werden schnell müde, die Schuhe wirken platt, der Asphalt hart. Aus Flow wird Frust.

Vielleicht hast du schon ein paar Modelle durchprobiert. Zu hart. Zu schwammig. Zu schwer. Nach 5 km zwickt die Wade, nach 10 km meckert das Knie. Und genau in diesem Moment stellst du dir die Frage: Liegt es wirklich an mir – oder einfach an den falschen Schuhen?

Genau hier setzt ein Laufschuh an, der in Running-Foren, auf Reddit und YouTube seit Monaten für Gesprächsstoff sorgt. Ein Modell, das von vielen als „Trampolin für die Straße“ beschrieben wird.

Die Lösung: Asics Novablast – der Spaß-Schuh unter den Daily Trainern

Der Asics Novablast ist Asics’ Antwort auf eine simple, aber heftige Sehnsucht von Läuferinnen und Läufern: Mehr Spaß pro Kilometer. Während andere Modelle vor allem nüchtern-effizient sein wollen, setzt der Novablast auf etwas, das man in Testberichten immer wieder liest: „Bounce“, also ein spürbarer Rückfeder-Effekt bei jedem Schritt.

Stell dir vor, du trittst nicht auf Asphalt, sondern auf ein leichtes, responsives Trampolin. Genau dieses Gefühl beschreiben viele Reviews auf YouTube und in Reddit-Threads: Der Novablast macht langsame Läufe spielerischer und schnelle Einheiten dynamischer. Gleichzeitig bleibt er ein Allrounder – ideal für tägliches Training, 5-km-Runs nach Feierabend bis hin zu längeren Distanzen.

Technisch setzt Asics dabei auf seine neuere Schaumtechnologie FF BLAST™ bzw. FF BLAST+™ (je nach Generation des Novablast), kombiniert mit einer stark ausgeformten Mittelsohle und einem leichten, atmungsaktiven Obermaterial. Aber wichtiger als die Buzzwords ist, was sie für dich im Alltag bedeuten.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Bevor wir in die Details einsteigen, kurz zur Einordnung: Der Asics Novablast tritt gegen populäre Modelle wie Nike Pegasus, Hoka Mach oder Saucony Ride an. Also klassische „Daily Trainer“, die möglichst viel abdecken sollen – von lockeren Läufen bis hin zu Tempoversuchen. Wo der Novablast heraussticht, ist das Gefühl unter dem Fuß.

  • FF BLAST™ / FF BLAST+™ Dämpfung: Dieser Schaum sorgt für die berühmte Kombination aus weicher Landung und spürbarem Rebound. Für dich heißt das: weniger Aufprallhärte, mehr „Pop“ beim Abdruck – deine Beine fühlen sich länger frisch an.
  • Hohes, aber stabiles Stack-Height-Setup: Der Novablast bietet viel Schaum unter der Fußsohle, ohne wacklig zu werden (wichtig: Asics hat ab der zweiten Generation die Stabilität deutlich verbessert). Ideal, wenn du gern gedämpft läufst, aber nicht das Gefühl eines instabilen „Sofas“ magst.
  • Rockige Geometrie der Sohle: Die Mittelsohle ist so geformt, dass der Fuß leicht nach vorn gerollt wird. Das unterstützt einen flüssigen Schritt und kann dir helfen, in einen gleichmäßigen Rhythmus zu kommen – gerade auf längeren Distanzen ein echter Bonus.
  • Atmungsaktives Mesh-Obermaterial: Das Obermaterial ist leicht und luftdurchlässig, was bei Sommerläufen oder schnellen Einheiten für spürbar kühlere Füße sorgt. Dazu kommt ein relativ sicherer Fersenhalt, den viele Tester loben.
  • AHAR™-Außensohle: Asics setzt traditionell auf sehr haltbare Gummimischungen. Ergebnis: gute Traktion auf Asphalt und festen Wegen, dazu hohe Laufleistung, bevor die Sohle erkennbar abbaut.
  • Gewicht im moderaten Bereich: Der Novablast ist nicht ultraleicht wie ein Wettkampfschuh, aber für einen Daily Trainer angenehm leicht. Du bekommst Komfort und Dämpfung, ohne das Gefühl von „Blei an den Füßen“.

Unterm Strich: Wenn du einen Schuh suchst, der dich bei Alltagsläufen förmlich dazu einlädt, noch eine Schleife dranzuhängen, ist der Novablast genau in dieser Nische stark.

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
FF BLAST™ / FF BLAST+™ Mittelsohlen-Schaum Weiche Landung, spürbarer Rebound – deine Beine fühlen sich länger frisch an, selbst auf längeren Läufen.
Hohe Stapelhöhe mit moderater Sprengung (ca. 8 mm, je nach Version) Viel Dämpfung unter dem Fuß ohne extremes „Sofa-Gefühl“ – ideal für komfortables Daily-Training.
Rocker-Geometrie der Sohle Unterstützt eine flüssige Abrollbewegung und erleichtert dir das Halten eines gleichmäßigen Tempos.
Atmungsaktives Engineered Mesh Angenehmes Fußklima, weniger Hitzestau – besonders angenehm bei intensiven oder warmen Läufen.
AHAR™-Gummi in der Außensohle Hohe Haltbarkeit und zuverlässiger Grip auf Asphalt und festen Wegen – du holst viele Kilometer aus dem Schuh.
Neutraler Laufschuh Perfekt, wenn du keine starke Pronationsstütze brauchst und ein natürliches Laufgefühl bevorzugst.
Gewicht im Bereich typischer Daily Trainer Genug Substanz für Komfort, trotzdem agil genug für zügigere Einheiten.

Das sagen Nutzer und Experten

Schaut man in aktuelle Reviews und Foren, ergibt sich ein ziemlich klares Bild: Der Asics Novablast hat sich in der Running-Community vom Geheimtipp zum Kult-Schuh entwickelt – vor allem unter Hobbyläuferinnen und -läufern, die ihr Training ernst nehmen, aber nicht jeden Lauf mit Stoppuhr und Pulsgurt überoptimieren wollen.

  • Was geliebt wird: Der „Trampolin-Effekt“ kommt in nahezu jeder Rezension vor. Viele beschreiben, dass sich selbst langsame Recovery-Runs leichter anfühlen und dass sie „einfach Bock haben, den Schuh wieder anzuziehen“. Auch der Mix aus Komfort und Dynamik wird oft hervorgehoben.
  • Komfort über lange Distanzen: Mehrere Erfahrungsberichte von Halbmarathon- und Marathonläufen loben die Ermüdungsresistenz – die Füße fühlen sich weniger „durch“ an, gerade auf hartem Asphalt.
  • Stabilität (ab neueren Generationen): Während die erste Generation von manchen als etwas kippelig beschrieben wurde, wird der Novablast in aktuellen Versionen als deutlich stabiler und alltagstauglicher wahrgenommen.
  • Kritikpunkte: Ein wiederkehrender Punkt ist, dass der Schuh für sehr schnelle Intervalle oder Wettkämpfe über 5/10 km nicht so radikal leistungsorientiert ist wie Carbon-Racer – logisch, denn das ist nicht seine Rolle. Außerdem berichten einige, dass der Fit eher „normal bis schmal“ ausfällt; sehr breite Füße könnten an Grenzen stoßen.

Professionelle Tester von Laufmagazinen und YouTube-Channels ordnen den Novablast meist als „Spaß-orientierten Daily Trainer mit hoher Dämpfung und viel Energie-Rückgabe“ ein. Interessant: Einige nutzen ihn sogar als Longrun-Alternative zu teuren Super-Schuhen, gerade im Trainingsalltag, um die Carbon-Racer zu schonen.

Hinzu kommt: Hinter dem Modell steht mit Asics Corp. (ISIN: JP3118000003) ein Hersteller, der seit Jahrzehnten für solide Laufschuhe steht – besonders im D-A-CH-Raum gelten Asics-Modelle bei vielen als „verlässliche Bank“.

Alternativen vs. Asics Novablast

In der Praxis konkurriert der Novablast mit einer Handvoll bekannter Allround-Schuhe. Wie schlägt er sich im Vergleich?

  • Gegenüber Nike Pegasus: Der Pegasus gilt als sehr ausgewogener Allrounder, aber eher auf der etwas festeren Seite. Wenn du mehr „Bounce“ und ein spielerischeres Laufgefühl suchst, wirkt der Novablast spürbar lebendiger.
  • Gegenüber Hoka-Modellen (z.?B. Clifton): Hoka steht für maximale Dämpfung, oft sehr soft. Der Novablast bietet ebenfalls viel Schutz, fühlt sich aber in der Regel dynamischer und weniger „schwammig“ an – gut, wenn du Komfort willst, aber nicht auf einen agilen Abdruck verzichten möchtest.
  • Gegenüber Saucony Ride/Endorphin Shift: Saucony punktet mit stabiler Plattform und solider Dämpfung. Der Novablast ist da der frechere Bruder: weniger Fokus auf „railartige“ Stabilität, mehr Fokus auf Spaß und Energie-Rückgabe.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Im D-A-CH-Markt liegt der Novablast preislich im Bereich anderer Premium-Daily-Trainer. Durch die langlebige Außensohle und den vielseitigen Einsatz (easy runs, Longruns, Tempoläufe) bekommst du sehr viel Gegenwert pro Laufkilometer.

Wenn du einen ultrastrengen Stabilschuh brauchst oder primär Wettkämpfe auf Bestzeit läufst, gibt es passendere Spezialmodelle. Suchst du aber einen universellen Trainingsschuh, der dich jedes Mal ein bisschen anlacht, wenn du ihn aus dem Schrank holst, dann hat der Novablast aktuell eines der besten Profile im Markt.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Am Ende läuft alles auf eine Frage hinaus: Was erwartest du von deinem Laufschuh?

Wenn du ein Werkzeug willst, das möglichst nüchtern, unsichtbar und funktional deinen Kilometerzähler hochtreibt – dann hast du viele Optionen. Wenn du aber einen Schuh suchst, der Motivation ist, der aus „Ich muss noch laufen“ wieder „Ich will heute laufen“ macht, dann wird der Asics Novablast plötzlich extrem interessant.

Er bietet:

  • ein spürbar federndes Laufgefühl, das dich nach vorn pusht, statt dich auszubremsen,
  • ausreichend Dämpfung für lange Läufe, ohne dich vom Boden zu entkoppeln,
  • eine Geometrie, die dich sanft in deinen Schritt führt, statt ihn zu diktieren,
  • und eine Robustheit, die den Preis über viele, viele Kilometer relativiert.

Natürlich bleibt jede Fußform individuell. Aber wenn du einen neutralen Schuh suchst, der Komfort mit Spaß und Dynamik verbindet, ist der Novablast einer der heißesten Tipps im aktuellen Laufschuh-Dschungel.

Vielleicht ist genau das der Moment, in dem du dir die Frage stellst: Willst du einfach nur laufen – oder willst du jeden Lauf spüren?

@ ad-hoc-news.de