Asics, Novablast

Asics Novablast im Härtetest: Der Laufschuh, der dich nach vorne katapultiert (statt nur mitzutraben)

08.01.2026 - 03:20:25

Kennst du diese Läufe, bei denen jeder Schritt schwer ist wie Blei und du dich fragst, warum das überhaupt Spaß machen soll? Der Asics Novablast verspricht genau das Gegenteil: Trampolin-Feeling, Vorwärtsdrang und Leichtigkeit auf Asphalt. Hält er das wirklich? Wir sind tief eingetaucht.

Wenn jeder Lauf sich wie Montagmorgen anfühlt…

Du kennst das: Du ziehst dir motiviert die Laufschuhe an, drückst auf Start in deiner Running-App – und schon nach zwei Kilometern fühlt sich jeder Schritt an wie ein kleiner Aufprall auf Beton. Die Knie melden sich, die Waden sind hart, der Kopf sagt: „Reicht doch für heute, oder?“

Statt Runners High gibt es Runners Frust. Egal ob du gerade erst mit dem Laufen anfängst oder schon deinen dritten Halbmarathon planst: Wenn der Schuh nicht passt, fühlt sich jeder Lauf schwerer an, als er müsste. Viele Modelle sind entweder zu hart, zu schwammig oder nach ein paar Hundert Kilometern einfach „totgelaufen“.

Genau hier setzt ein Schuh an, über den in Lauf-Foren, auf Reddit und YouTube gerade besonders viel gesprochen wird – meist mit einem Wort, das immer wieder fällt: „Trampolin“.

Die Lösung: Asics Novablast – der Bounce-Schuh für Asphalt-Junkies

Der Asics Novablast ist Asics’ Antwort auf eine Frage, die sich viele Läufer stellen: Wie bekomme ich mehr Spaß, mehr Leichtigkeit und mehr Tempo in meine normalen Trainingsläufe, ohne direkt in einen superteuren Carbon-Racer zu steigen?

Statt nur „noch ein Dämpfungsschuh“ zu sein, verfolgt der Novablast eine klare Idee: maximaler Rebound – also Energie-Rückgabe – bei hoher Dämpfung. Das Ergebnis: ein spürbar federndes Laufgefühl, vor allem auf Straße und befestigten Wegen.

Auf der offiziellen Asics-Seite wird der Novablast (aktuell in der vierten Generation, je nach Verfügbarkeit auch noch als Novablast 3) als neutraler Daily Trainer mit Fokus auf Komfort und Energierückgabe beschrieben. Herzstück ist die dicke Zwischensohle aus FF BLAST™ PLUS (bzw. PLUS ECO)-Schaum, die im Vergleich zu vielen klassischen Trainingsschuhen höher baut und deutlich mehr Bounce bietet.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Was macht den Asics Novablast so besonders – und vor allem: Was bringt dir das im echten Läufer-Alltag, jenseits von Marketing-Floskeln?

  • FF BLAST™ PLUS Zwischensohle: Der spezielle Schaum ist leichter und reaktiver als klassische EVA-Materialien. Für dich heißt das: Deine Muskulatur muss weniger hart arbeiten, weil der Schuh einen Teil der Energie „zurückfedert“. Gerade auf längeren Läufen fühlt sich das spürbar leichter an.
  • Hohe Stapelhöhe / viel Dämpfung: Vorne und hinten richtig viel Material unter dem Fuß – ideal, wenn du viel auf Asphalt unterwegs bist oder eher hart aufsetzt. Viele Nutzer berichten, dass sich dadurch Knie und Gelenke nach 10–15 km deutlich frischer anfühlen.
  • Trampolin-Gefühl: In Reviews auf YouTube und Reddit taucht immer wieder dieser Begriff auf. Der Novablast ist kein schwammiger „Couch-Schuh“, sondern vermittelt ein federndes, leicht nach vorne schiebendes Gefühl. Das macht selbst lockere Dauerläufe dynamischer – und genau das motiviert.
  • Neutrale Stabilität mit breiter Basis: Obwohl er ein Neutralschuh ist, bietet die relativ breite Sohle eine stabile Plattform. Viele Läufer mit leicht nach innen kippender Fußbewegung kommen damit gut klar, ohne gleich einen klassischen Stabilschuh zu brauchen.
  • Atmungsaktives Obermaterial: Das Mesh-Obermaterial ist – laut Nutzerfeedback – luftig genug für Sommerläufe, ohne komplett instabil zu wirken. Gleichzeitig umschließt es den Fuß eng genug, um nicht zu „schwimmen“.
  • Grip für Alltag und Longruns: Die Außensohle ist für Straße und leichte Parkwege optimiert. Auf nassem Asphalt funktioniert der Grip laut vielen Erfahrungsberichten ordentlich, auch wenn der Novablast kein Trailschuh ist.
  • Design, das nicht nach „Rentnerschuh“ aussieht: Viele Laufmodelle wirken funktional, aber optisch eher mau. Der Novablast kommt in auffälligen, modernen Colorways – häufig ein Punkt, der in Social Media-Posts gelobt wird. Kurz: Du ziehst ihn an und hast Bock zu laufen.

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
FF BLAST™ PLUS / PLUS ECO Zwischensohle Spürbar federndes Laufgefühl, mehr Energie-Rückgabe und weniger „Betonbeine“ auf langen Strecken.
Hohe Stapelhöhe (maximal gedämpft) Schonung für Gelenke und Muskulatur – ideal für Asphalt, lange Läufe und Wiedereinstieg.
Neutraler Laufschuh mit breiter Sohle Geeignet für viele Laufstile, auch wenn du leichte Instabilitäten hast, ohne in einen schweren Stabilschuh zu wechseln.
Atmungsaktives Engineered Mesh Weniger Hitzestau, angenehmes Fußklima – selbst bei sommerlichen Temperaturen.
Gummi-Außensohle mit Straßen-Fokus Zuverlässiger Grip auf Straße und Parkwegen, ausreichend Halt bei Nässe für den Alltagslauf.
Moderates Gewicht (je nach Version & Größe) Leicht genug für Tempodauerläufe, gleichzeitig robust genug für viele Trainingskilometer.
Markantes, modernes Design Schuh, den du auch abseits der Laufstrecke gerne trägst – extra Motivation, wirklich rauszugehen.

Das sagen Nutzer und Experten

Ein Blick in aktuelle Reviews (Stand Anfang 2026) zeigt ein deutliches Bild: Der Asics Novablast wird von vielen als Spaß-Schuh bezeichnet. Auf Reddit tauchen Beschreibungen auf wie „bouncy“, „trampoline-like“ und „my go-to daily trainer“.

Pluspunkte aus echten Nutzerstimmen:

  • Komfort auf langen Strecken: Viele Läufer berichten, dass sie mit dem Novablast problemlos 15–20 km laufen können, ohne dass die Beine sich komplett zerstört anfühlen.
  • Vielseitigkeit: Vom lockeren Recovery-Lauf bis zum zügigen Dauerlauf macht der Schuh laut Erfahrungsberichten alles mit. Für reine Intervall- oder Wettkampfschuh-Fans ist er aber eher der Trainingspartner als der Racingspezialist.
  • Motivationsschub: Auffallend oft liest man, dass Läufer „sich auf den nächsten Lauf freuen“, weil der Novablast sich einfach spaßiger anfühlt als klassische, eher flache Trainingsschuhe.

Kritische Punkte, die immer wieder genannt werden:

  • Etwas hohe, wackelige Wirkung für manche: Wer sehr stark proniert oder extrem instabile Sprunggelenke hat, empfindet den hohen, weichen Schaum gelegentlich als „kippelig“ – hier können stabilere Modelle sinnvoller sein.
  • Nicht der haltbarste Alleskönner für Hardcore-Vielläufer: Wer 80–100 km pro Woche läuft, berichtet, dass der Schaum seine maximale Spritzigkeit nach einigen Hundert Kilometern verliert. Für die meisten Hobbyläufer bleibt die Haltbarkeit aber im sehr soliden Rahmen.

Auch viele YouTube-Reviewer aus der Running-Szene sehen den Novablast aktuell als einen der spaßigsten Daily Trainer auf dem Markt – speziell, wenn du den klassischen Asics-Gel-Look und das eher gedämpft-ruhige Fahrgefühl anderer Modelle wie Nimbus oder Cumulus nicht so magst.

Und natürlich steht hinter dem Schuh kein No-Name-Brand: Der Novablast kommt von Asics Corp. (ISIN: JP3118000003), einem der etabliertesten Laufschuh-Hersteller weltweit, der seine Performance-Modelle konsequent weiterentwickelt.

Alternativen vs. Asics Novablast

Im gleichen Segment tummeln sich einige starke Konkurrenten: Nike Pegasus, Adidas Supernova, New Balance 1080, Saucony Ride – alles solide, neutrale Trainingsschuhe. Wo positioniert sich der Novablast?

  • Gegenüber klassischen Allroundern (z.B. Nike Pegasus): Der Novablast bietet in der Regel mehr Dämpfung und mehr Bounce. Wenn du ein spürbar weicheres, federndes Laufgefühl suchst, passt der Novablast besser; wenn du ein flacheres, direkteres Feeling magst, könnte der Pegasus vorne liegen.
  • Gegenüber Komfort-Boliden (z.B. New Balance 1080): Der 1080 ist oft etwas „gemütlicher“, der Novablast dynamischer. Für Läufer, die Komfort und Spaß wollen, ohne übermäßig schwammig zu laufen, punktet der Novablast im Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Gegenüber Carbon- oder Super-Schuhen: Klar: Ein Carbon-Racer ist auf Bestzeiten optimiert, aber selten angenehm für jeden Tag und oft deutlich teurer. Der Novablast ist der realistische Alltagsheld: viel vom dynamischen Gefühl, aber alltagstauglich, robuster und preislich deutlich freundlicher.

Besonders in der D-A-CH-Region, wo viele Läufer auf Asphalt, Parkwegen und leichten Schotterstrecken unterwegs sind, trifft der Novablast genau den Sweet Spot: Ein Schuh, der für den Großteil deiner Wochenkilometer funktioniert – ohne dich in eine High-End-Preisklasse zu zwingen.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wenn du beim Laufen vor allem eines suchst – Leichtigkeit und Spaß – dann ist der Asics Novablast aktuell einer der spannendsten Kandidaten auf dem Markt. Er ist kein minimalistischer Bodenkontakt-Schuh, kein steifer Stabilitäts-Panzer und kein elitärer Carbon-Racer. Er ist der Schuh, den du schnappst, wenn du denkst: „Heute will ich einfach laufen – und es soll sich gut anfühlen.“

Die starke Dämpfung schont deine Gelenke, der FF BLAST™ PLUS-Schaum gibt dir dieses „Trampolin-Gefühl“, das viele Nutzer so feiern, und das moderne Design sorgt dafür, dass du ihn gerne anziehst – was am Ende der wichtigste Punkt ist: Der beste Laufschuh ist der, den du wirklich nutzt.

Wenn du also genug hast von schweren Beinen, dumpfen Aufprallgeräuschen und Schuhen, die sich eher nach Pflichtprogramm anfühlen: Der Asics Novablast könnte genau der Game-Changer sein, der aus deinem nächsten Lauf wieder ein kleines Highlight macht. Bist du bereit, dich einmal wirklich nach vorne katapultieren zu lassen?

@ ad-hoc-news.de