Art Karlsruhe 2026: Von Kirchner bis KI
06.02.2026 - 22:14:11Die Art Karlsruhe öffnet heute ihre Tore für die 23. Ausgabe. Rund 180 Galerien aus 18 Ländern präsentieren auf der Messe Kunst von der Klassischen Moderne bis zur digitalen Gegenwart.
Unter der Leitung von Olga Blaß und Kristian Jarmuschek setzt die Messe weiter auf ihr bewährtes Konzept. Es verbindet Tradition mit gezielten Impulsen für den Kunstmarkt. Ein zentrales Anliegen bleibt es, neue Sammler zu gewinnen.
Neue Formate für junge Sammler und Talente
Dafür hat die Messe spezielle, kuratierte Sektionen geschaffen. Die Sektion start:block zeigt beispielsweise Werke, die sich für den Aufbau einer ersten Sammlung eignen. Ergänzt wird das Programm durch etablierte Formate wie re:discover für wiederentdeckte Künstler und re:frame zum Thema Künstlernachlässe.
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Ein weiterer Fokus liegt auf der Nachwuchsförderung. Studierende der Kunstakademien Karlsruhe und Stuttgart erhalten auf der Messe eine eigene Plattform.
Skulpturen und Einzelausstellungen im Fokus
Ein Markenzeichen der Art Karlsruhe ist die große Präsenz dreidimensionaler Kunst. In den Hallen sind 18 großzügige Skulpturenplätze eingerichtet. Neu sind zusätzliche Skulpturen-Spots im Besucherbereich.
Ebenfalls im Programm fest verankert sind die zahlreichen One-Artist-Shows. Diese konzentrierten Einzelausstellungen sind automatisch für den Art Karlsruhe Preis nominiert. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert.
Ein Dialog über 125 Jahre Kunstgeschichte
Die Messe spannt einen weiten Bogen: Gezeigt werden Werke von Ernst Ludwig Kirchner und Joan Miró ebenso wie interaktive KI-Installationen. Dieser Dialog wird durch ein hochkarätiges Sonderprogramm vertieft.
- Die LBBW präsentiert digitale Kunst und hinterfragt deren gesellschaftliche Dimension.
- Das ZKM Karlsruhe ist mit dem Projekt „MARS!“ vertreten.
- Weitere Höhepunkte sind eine Sonderschau zu Rolf Behm und Pop Art aus einer Privatsammlung.
Ein stabiler Treffpunkt in unsicheren Zeiten
In einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld für den Kunsthandel hat sich die Art Karlsruhe als verlässliche Größe etabliert. Die strategische Reduzierung der Ausstellerzahl in der Vergangenheit zielte auf mehr Qualität und Klarheit – eine Strategie, die aufzugehen scheint.
Das wachsende Interesse internationaler Galerien unterstreicht die Bedeutung des Branchentreffpunkts. Er spricht besonders das kaufkräftige Publikum aus der Drei-Länder-Region Deutschland, Frankreich und Schweiz an.
Das umfangreiche Begleitprogramm mit Talks und einem Symposium rundet die Messe ab. Veranstaltungen wie die After Art Party tragen das Event zudem in die Stadt hinein.
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