Apple-Refresh, Knappheit

Apple-Refresh naht: Knappheit treibt neue Modelle voran

14.02.2026 - 21:30:11

Sinkende Bestände bei iPhone 16e und iPad Air deuten auf bevorstehende Produktaktualisierungen hin. Apple plant offenbar einen Frühjahrs-Refresh mit neuen Chips und Funktionen.

Apple bereitet neue Modelle vor, während der Lagerbestand schwindet.

Aus den vergangenen Tagen geht hervor, dass die Lagerbestände des Budget-iPhone 16e und des iPad Air erheblich sinken. Die Decke scheint zu knacken: Ein Frühjahr-Refresh könnte unmittelbar bevorstehen, um Platz für die nächste Generation zu schaffen. Offizielle Statements liegen bislang nicht vor.

Lagerbestand kippt – Anzeichen für Frühjahr-Refresh

Berichte von Mark Gurman (Bloomberg) besagen, dass Apple-Lieferketten bereits seit dem 12. Februar eine knappe Verfügbarkeit der iPhone-16e-bestände melden. Gleichzeitig seien auch die Lieferengpässe beim iPad Air mit dem M3-Chip evident. Die bewusste Bestandsreduzierung gilt als einer der zuverlässigsten Indikatoren für bevorstehende Hardware-Neuheiten.

Gegenprüfungen der Apple-Online-Shops in den USA und Großbritannien zeigen jedoch, dass einzelne Konfigurationen noch lieferbar sind – teils mit sehr kurzen Lieferzeiten. Das lässt vermuten, dass verbliebene Stückzahlen konzentriert online verkauft werden oder dass Engpässe eher in stationären Filialen spürbar sind. Insgesamt deutet der Trend jedoch auf eine gezielte Bestandsabbau-Strategie hin. Beobachter berichten zudem von niedrigen Lagerbeständen bei Studio Display und einigen MacBook-Pro-Modellen, was auf eine umfassende Produktaktualisierung in diesem Frühjahr hindeutet.

iPhone 17e: Erwartete Schlüssel-Upgrades

Analysten gehen davon aus, dass das iPhone 17e ein größeres Update wird. Kernpunkte sollen der neue A19-Chip und MagSafe-Wireless-Laden sein – Funktionen, die beim Budget-Modell 16e bislang fehlen. Auch intern könnte Apple weitere Optimierungen vornehmen, etwa ein neuer C1X-Modem und ein N1-WiFi-Chip für bessere Konnektivität. Das äußere Design dürfte dem Vorgänger ähnlich bleiben, wahrscheinlich mit einem 6,1-Zoll-Display.

Der Einstiegspreis soll beim bekannten Niveau von 599 US-Dollar bleiben (etwa 570 Euro). Eine offizielle Ankündigung könnte bereits in der Woche ab dem 19. Februar erfolgen – also zeitnah vor dem Frühlingsquartal.

iPad Air: M4 als Kern-Update

Beim iPad Air dürfte der Sprung innerlich deutlich größer ausfallen. Das zentrale Upgrade ist der M4-Chip, der Leistung und Grafik zunehmend stärken soll. Das äußere Erscheinungsbild dürfte weitgehend unverändert bleiben, um Fertigungsprozesse zu optimieren und Kosten zu reduzieren. Die Einführung könnte zusammen mit dem iPhone-Refresh erfolgen, vermutlich über eine Pressemitteilung statt eines großen Produkt-Events.

Dieses Vorgehen passt zu Apples Routine, ältere Modelle zeitnah aus dem Sortiment zu nehmen, während neue Chipsätze und Architektur im Hintergrund schrittweise eingeführt werden.

Kontext, Ausblick und Verbraucherhinweise

Die aktuelle Engpass-Situation steht im Kontext einer konzertierten Produktabzugs-Strategie, die Apple seit Jahren bei Übergängen zwischen Generationen verfolgt. Für Verbraucher bedeutet das: Wer aktuell ein iPhone 16e oder iPad Air erwerben möchte, sollte sich derweil auf längere Lieferzeiten einstellen oder auf künftige Modelle warten.

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Experten rechnen damit, dass die neuen Geräte in den kommenden Wochen präsentiert werden und möglicherweise zum gleichen Preis oder knapp darüber in den Handel kommen.

Zudem hatten Apple-Führungskräfte Ende Januar auf Herausforderungen bei Speicherkarten-Chips aufgrund hoher Nachfrage für die iPhone-17-Modelle hingewiesen. Die nächsten Wochen dürften daher maßgeblich darüber entscheiden, wie stark Apples Budget- und Mid-Range-Segment in diesem Jahr an Bedeutung gewinnt.

Bleibt die Frage: Reichen MagSafe, der M4-Chip und Co., um im wettbewerbsintensiven europäischen Markt zu punkten? Die Antwort hängt davon ab, wie gut Apple die neuen Geräte zeitnah und zum attraktivsten Preis positioniert. Offizielle Ankündigungen sollten Verbraucher in den kommenden Tagen beachten und Kaufentscheidungen entsprechend planen.

@ boerse-global.de

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