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Apple-Nutzer: Digitalen Nachlass jetzt regeln

05.01.2026 - 03:34:12

Experten empfehlen dringend die Einrichtung eines Apple-Nachlasskontakts, um den Zugriff auf digitale Daten für Hinterbliebene zu sichern und bürokratischen Aufwand zu vermeiden.

Experten drängen iPhone-Besitzer zum Jahresbeginn, ihren digitalen Nachlass in nur zehn Minuten zu sichern – ein Schritt, der für Angehörige Monate an Bürokratie ersparen kann.

Mit dem Start in das Jahr 2026 rückt ein lange vernachlässigtes Thema in den Fokus: der digitale Nachlass. Technikexperten und Cybersicherheits-Berater stufen die Einrichtung eines Nachlasskontakts bei Apple nicht länger als optional, sondern als grundlegende Notwendigkeit ein. Der Grund ist simpel: Ohne diese Vorbereitung bleiben Fotos, Nachrichten und wichtige Dateien auf dem iPhone für Hinterbliebene oft unerreichbar – ein komplexes rechtliches und technisches Hindernis.

Vom Smartphone zum digitalen Tresor

Die Dringlichkeit wird durch die schiere Menge an Daten getrieben, die Nutzer heute fast ausschließlich auf ihren Geräten speichern. Das iPhone ist längst mehr als ein Kommunikationsmittel; es ist der zentrale Tresor für das moderne Leben. Hier lagern nicht nur die privaten Fotoalben und Erinnerungen, sondern oft auch Zugänge zu wichtigen Konten. Die zehnminütige Einrichtung eines Nachlasskontakts im Januar kann für Familien später monatelangen administrativen Stress vermeiden.

„Wir fusionieren zunehmend unser digitales und physisches Erbe“, heißt es im kürzlich veröffentlichten Tech Forecast 2026. Die Empfehlung der Analysten ist eindeutig: Diese digitale Vorsorge sollte eine der ersten Aufgaben im neuen Jahr sein.

So richten Sie Ihren Nachlasskontakt ein

Die Einrichtung ist bewusst einfach gehalten und erfordert kein juristisches Fachwissen. Der Nachlasskontakt ist eine vertrauenswürdige Person, die im Todesfall autorisiert wird, auf bestimmte Daten des Apple-Kontos zuzugreifen. Dazu zählen Fotos, Nachrichten, Notizen und Backups. Ausgeschlossen sind hingegen Zahlungsinformationen und Passwörter aus dem Schlüsselbund.

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Die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen-App auf Ihrem iPhone.
  2. Tippen Sie oben auf Ihren [Namen/Profilbild].
  3. Wählen Sie „Anmeldung & Sicherheit“.
  4. Scrollen Sie zu „Nachlasskontakt“ und tippen Sie darauf.
  5. Tippen Sie auf „Nachlasskontakt hinzufügen“ und folgen Sie den Anweisungen.

Das System bestätigt die Aktion per Face ID oder Touch ID. Anschließend kann eine Vertrauensperson aus den Kontakten ausgewählt werden. Wichtig: Der Kontakt benötigt kein eigenes Apple-Gerät, sondern lediglich den im Prozess generierten Zugangsschlüssel.

Der Schlüssel zum digitalen Erbe: Der Zugangsschlüssel

Aktuelle Ratgeber warnen vor einem häufigen Fehler: den Kontakt einzurichten, aber den Zugangsschlüssel nicht zu übergeben. Dieser alphanumerische Code ist der „digitale Schlüssel“, der in Kombination mit einer Sterbeurkunde Apple zur Freigabe des Kontos berechtigt.

Beim Einrichten bietet das iPhone zwei Wege an:
* Digitale Weitergabe: Der Schlüssel wird per iMessage verschickt (empfohlen, wenn der Kontakt ein iPhone nutzt). Er wird automatisch in dessen Apple-ID-Einstellungen gespeichert.
* Physische Kopie: Der Zugangsschlüssel wird ausgedruckt und sollte mit wichtigen Dokumenten wie Testament oder Versicherungspapieren aufbewahrt werden.

Sicherheitsexperten raten zur „Drucken-und-aufbewahren“-Methode als sichere Backup-Lösung. So ist der Schlüssel auch zugänglich, wenn der Kontakt selbst den Zugang zu seinen digitalen Geräten verliert.

Ausblick: Das Zeitalter des „Digitalen Testaments“

Für das Jahr 2026 sagen Branchenbeobachter voraus, dass das Konzept des „Digitalen Testaments“ zur Standardpraxis wird. Erwartete iOS-Updates noch in diesem Januar könnten diese Nachlass-Funktionen weiter mit Familienfreigabe und anderen Planungstools verzahnen.

Die Verschmelzung von digitalem und physischem Erbe schreitet voran. Bis 2027 rechnen Beobachter mit noch feineren Steuerungsmöglichkeiten. Nutzer könnten dann vielleicht bestimmte Datenkategorien verschiedenen Kontakten zuweisen – beispielsweise Fotos der Familie und Finanz-Apps dem Testamentsvollstrecker.

Die Botschaft der Tech-Community zu Jahresbeginn ist klar: Nicht warten. Diese einfache, proaktive Maßnahme stellt sicher, dass digitale Erinnerungen bewahrt und sicher übergeben werden. Es ist eine der wirkungsvollsten „Technik-Wartungsarbeiten“, die ein iPhone-Nutzer erledigen kann.

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