Apotheken werden 2026 zur ersten Anlaufstelle für Demenz-Checks
02.01.2026 - 11:53:12Ab sofort übernehmen Apotheken eine Schlüsselrolle in der Demenz-Früherkennung. Treiber sind das bayerische Modellprojekt „DARE“ und das bundesweite Gesundes-Herz-Gesetz. Sie machen die vertrauten Lokalapotheken zu niederschwelligen Filterstationen für die kognitive Gesundheit – eine Antwort auf die alternde Gesellschaft und neue Therapien.
Pilotprojekt „DARE“ zeigt: Die Hemmschwelle sinkt
Seit Juli 2025 läuft das Modellprojekt „DARE“ in 14 Münchner Apotheken. Es ermöglicht Kunden ab 60 Jahren mit Gedächtnisproblemen ein digitales Screening per Tablet. Die Tests prüfen kognitive Fähigkeiten und Risikofaktoren wie Einsamkeit.
Die erste Bilanz ist positiv: Die Akzeptanz übertrifft die Erwartungen. Für viele ist der Weg in die Apotheke deutlich einfacher als der Gang zur spezialisierten Gedächtnisambulanz. Bis 2027 soll die Studie klären, ob sich das Modell flächendeckend ausrollen lässt.
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Neue Bluttests und Gesetze schaffen Synergien
Zwei weitere Faktoren stärken die Rolle der Apotheken im Jahr 2026 entscheidend:
- Neue Diagnostik: Seit 2025 sind erste Bluttests verfügbar, die Alzheimer-Frühstadien zuverlässig erkennen. Apotheken werden zur wichtigen Beratungsinstanz für diese Verfahren.
- Das Gesundes-Herz-Gesetz: Es bindet Apotheken bereits in die Vorsorge für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein – ein direkter Hebel für die Demenz-Prävention, da dieselben Risikofaktoren gelten.
Vorausschauende Apotheken verknüpfen daher kardiovaskuläre Checks nun mit kognitiven Tests zu einem ganzheitlichen „Brain Health“-Screening.
Paradigmenwechsel: Von der Klinik in die Fläche
Die Entwicklung markiert einen Systemwandel. Bisher war die Demenzdiagnostik Spezialisten vorbehalten, mit oft monatelangen Wartezeiten. Die Apotheke als Filter soll diese Engpässe entlasten und teure Facharzt-Ressourcen gezielter steuern.
Kritiker warnen jedoch: Positive Testergebnisse in der Apotheke dürfen Patienten nicht verunsichern. Entscheidend wird die nahtlose Weiterleitung zum Hausarzt. Diese Schnittstelle ist 2026 die kritische Erfolgszone.
Gleichzeitig entsteht ein neuer Markt. Anbieter digitaler Gesundheits-Apps und Diagnostikfirmen suchen intensiv die Partnerschaft mit Apotheken, um ihre Lösungen zu platzieren.
Was kommt 2026 auf Apotheken und Patienten zu?
Auf Basis der „DARE“-Ergebnisse könnten noch in diesem Jahr politische Handlungsempfehlungen folgen. Denkbar ist die Aufnahme kognitiver Kurztests in den Katalog erstattungsfähiger Apothekenleistungen.
Die Nachfrage nach Beratung zu Bluttests wird weiter steigen. Experten rechnen mit neuen Kooperationen zwischen Apotheken, Krankenkassen und Laboren, um strukturierte Vorsorgeprogramme anzubieten. 2026 könnte das Jahr werden, in dem die Demenz-Früherkennung im Alltag der Menschen ankommt.
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