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Apex Critical Metals Aktie: Expertenwissen gefragt

20.01.2026 - 09:36:31

Das Explorationsunternehmen startet sein erstes großes Bohrprogramm, um historische Hochgrad-Ergebnisse im Rift-Projekt zu überprüfen und eine Ressourcenschätzung vorzubereiten.

Apex Critical Metals schaltet beim Rift-Rare-Earth-Projekt in Nebraska in den nächsten Gang. Nach Monaten der Vorbereitung beginnt nun die entscheidende Phase: Das Unternehmen geht in die aktive Ressourcenerkundung über und will historische Spitzenergebnisse bestätigen. Für Anleger stellt sich damit vor allem eine Frage: Hält das Projekt, was die Daten aus der Vergangenheit versprechen?

Bohrprogramm nimmt Fahrt auf

Das Management hat den Bohrdienstleister Boart Longyear offiziell unter Vertrag genommen. Die Mobilisierung der Ausrüstung läuft bereits, die ersten Bohrungen sollen noch vor Ende Januar 2026 starten. Damit beginnt die wichtigste Feldkampagne im Elk-Creek-Carbonatit-Komplex seit mehr als zehn Jahren.

Der Plan für Phase I ist klar umrissen:

  • Bohrumfang: Rund 8.000 Meter Diamantkernbohrungen
  • Zielstruktur: 10 bis 15 Bohrlöcher mit Tiefen zwischen 600 und 900 Metern
  • Zweck: Bestätigung historischer hochgradiger Datensätze (Molycorp 1973–1986, Quantum 2010–2011)
  • Schlüsselziel: Datengrundlage für ein NI 43-101-konformes Ressourcen-Update schaffen

Im Fokus steht damit nicht bloß „Exploration ins Blaue hinein“, sondern die systematische Überprüfung bereits bekannter mineralisierter Zonen. Der Übergang von der reinen Projektstory zu überprüfbaren Daten ist für ein Explorationsunternehmen ein zentraler Wendepunkt.

Historische Hochgrade als Messlatte

Die aktuelle Arbeit stützt sich auf umfangreiche historische Bohrergebnisse, die nun reproduziert und erweitert werden sollen. Das Rift-Projekt wurde 2025 durch zusätzliche Flächenkäufe auf 3.500 Acres vergrößert und umfasst dokumentierte hochgradige Seltene-Erden-Zonen.

Zu den von der Unternehmensführung hervorgehobenen historischen Intervallen zählen unter anderem:

  • 155,5 Meter mit 2,70 % Rare Earth Oxides (REO)
  • 68,2 Meter mit 3,32 % REO

Diese Werte dienen nun als Referenzpunkt für die anstehenden Analyseergebnisse. Um das Bild zu schärfen, hat Apex Critical Metals im vierten Quartal 2025 gemeinsam mit der University of Nebraska-Lincoln historische Bohrkerne erneut beprobt und neu protokolliert.

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Der regulatorische Rahmen steht ebenfalls: Die nötige Explorationsgenehmigung der Nebraska Department of Environment and Energy (NDEE) wurde am 5. Januar 2026 erteilt. Damit sind die formalen Hürden für die Bohrkampagne ausgeräumt.

Kursentwicklung und Bewertung

Trotz dieser operativen Fortschritte zeigt sich die Aktie weiterhin sehr schwankungsanfällig. In Deutschland schloss der Titel gestern bei 2,02 Euro und liegt damit zwar rund 33 % unter dem 52-Wochen-Hoch, aber deutlich über dem jüngsten 50- und 200-Tage-Durchschnitt – ein Bild, das eine starke Rally der vergangenen Monate und anschließende Konsolidierung widerspiegelt.

Die hohe annualisierte 30-Tage-Volatilität von über 100 % unterstreicht, wie sensibel der Markt auf neue Informationen reagiert. Nach einem Kursplus von über 200 % in zwölf Monaten sind bereits erhebliche Erwartungen an das Projekt im Kurs enthalten; der Spielraum für Enttäuschungen bei den kommenden Bohrergebnissen ist entsprechend begrenzt.

Entscheidende Monate voraus

Für die erste Jahreshälfte 2026 liegt ein klarer Fahrplan auf dem Tisch. Die ersten Laborergebnisse aus der laufenden Bohrkampagne werden zwischen dem ersten und zweiten Quartal erwartet. Darauf aufbauend plant Apex Critical Metals für die zweite Jahreshälfte die Veröffentlichung einer ersten offiziellen Ressourcen-Schätzung und den Start eines Phase-II-Bohrprogramms.

Kurzfristig richtet sich der Blick vor allem auf den planmäßigen Einsatz der Bohrgeräte von Boart Longyear in Nebraska. Gelingt es, die historischen Hochgrade zu bestätigen und in eine NI 43-101-konforme Ressource zu überführen, könnte das die aktuelle Projektbewertung untermauern oder neu justieren. Die nächsten Monate werden damit zur Bewährungsprobe für die bisher in den Kurs eingepreiste Erwartungshaltung.

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