AOK-Versicherte, Visier

AOK-Versicherte im Visier neuer Betrugs-SMS

21.01.2026 - 23:09:12

Eine neue Welle professioneller Betrugsnachrichten zielt aktuell auf Millionen AOK-Versicherte in Deutschland. Kriminelle versenden massenhaft gefälschte SMS und E-Mails, die hohe Rückerstattungen versprechen, um an persönliche Daten und Bankinformationen zu gelangen. Verbraucherschutzorganisationen und die Krankenkasse selbst haben ihre Warnungen verschärft.

Die Angriffe laufen über zwei Kanäle: SMS und E-Mail. Die Nachrichten behaupten, eine Erstattung – etwa für ein Medikament – stehe aus. Ein Link soll zur „Vervollständigung der Unterlagen“ führen. Die E-Mails wirken besonders professionell.

Das zentrale Element ist stets der Link. Er führt auf eine täuschend echte, aber gefälschte AOK-Webseite. Ein erstes Warnzeichen: Oft fehlt eine persönliche Anrede.

Anzeige

Passend zum Thema Smishing: Viele Android-Nutzer übersehen genau die Schutzmaßnahmen, die SMS- und Phishing-Angriffe verhindern. Der kostenlose Ratgeber “Die 5 wichtigsten Schutzmaßnahmen für Ihr Android-Smartphone” erklärt Schritt für Schritt, wie Sie WhatsApp, Online-Banking und PayPal vor Datendieben absichern – ohne teure Zusatz-Apps. Praktische Checklisten und leicht umsetzbare Anleitungen helfen Ihnen sofort, Ihr Gerät und Ihre Daten zu schützen. Jetzt Gratis-Schutzpaket für Android herunterladen

Datenklau in mehreren Stufen

Ein Klick auf den Link ist bereits riskant. Das eigentliche Ziel der Betrüger ist jedoch der mehrstufige Diebstahl sensibler Daten. Auf den gefälschten Seiten werden Opfer zur Eingabe aufgefordert.

Das beginnt mit Name und Adresse, geht aber schnell weiter zu Bankverbindungen, Kreditkartendaten und sogar Online-Banking-Zugängen. Die Täter arbeiten raffiniert: Jede Eingabe wird in Echtzeit an sie übermittelt. In der letzten Phase bringen sie Opfer dazu, Sicherheitscodes aus ihrer Banking-App oder per SMS preiszugeben. Was wie ein legitimer Verifizierungsprozess wirkt, übergibt den Betrügern die volle Kontrolle.

So schützen Sie sich richtig

AOK und Verbraucherschützer geben klare Handlungsempfehlungen. Die Krankenkasse stellt klar: Sie fragt niemals sensible Daten per E-Mail oder SMS ab.

  • Links nicht anklicken: Löschen Sie verdächtige Nachrichten sofort und unbeantwortet.
  • Offizielle Wege nutzen: Die AOK kommuniziert nur über ihr gesichertes Online-Portal, die „Meine AOK“-App oder per Post.
  • Bei Unsicherheit direkt nachfragen: Kontaktieren Sie Ihre Geschäftsstelle über die bekannte, offizielle Telefonnummer oder loggen Sie sich direkt im AOK-Portal ein.

Wer bereits Daten preisgegeben hat, sollte umgehend seine Bank informieren, um Konten zu sperren, und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Warum die Gesundheitskasse ein lukratives Ziel ist

Die aktuelle Smishing-Welle – eine Kombination aus SMS und Phishing – ist Teil eines größeren Trend. Angriffe werden immer professioneller und sind für Laien kaum von echten Nachrichten zu unterscheiden. Gesundheitskassen sind für Kriminelle attraktiv: Sie haben einen riesigen Kundenstamm und genießen ein hohes Vertrauen.

Die Masche, eine Rückerstattung vorzutäuschen, um Handlungsdruck zu erzeugen, ist bewährt. Ähnliche Angriffe gibt es regelmäßig im Namen von Banken oder Paketdiensten. Die grundsätzliche digitale Wachsamkeit bleibt daher die wichtigste Verteidigung.

Anzeige

PS: Wussten Sie, dass Tipp 3 in unserem Gratis-Leitfaden eine oft übersehene Lücke bei Smartphone-Nutzern schließt? Der kompakte Ratgeber zeigt, welche Einstellungen Kriminelle aushebeln und wie Sie Ihr Gerät nachhaltig schützen — inklusive automatischer Update-Checks und SMS-Erkennungs-Tipps. Ideal für alle, die Online-Banking und sensible Daten auf dem Handy nutzen. Kostenlosen Android-Sicherheits-Ratgeber anfordern

@ boerse-global.de