Anlagebetrüger nutzen KI und WhatsApp für Millionenschäden
25.01.2026 - 23:31:12Eine neue Welle hochprofessionellen Anlagebetrugs überrollt den deutschsprachigen Raum. Kriminelle Netzwerke locken Opfer mit KI-generierten Deepfakes von Prominenten in gefälschte WhatsApp-Tradinggruppen. Dort bringen sie sie mit psychologischen Tricks dazu, Geld auf manipulierte Handelsplattformen zu überweisen – oft mit Totalverlust. Behörden wie die BaFin warnen eindringlich vor der Masche, die bereits Schäden in Millionenhöhe verursacht hat.
So funktioniert die perfide Lockmethode
Der Betrug beginnt mit täuschend echten Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken. Darin werben Deepfake-Videos von Persönlichkeiten wie Günther Jauch oder Friedrich Merz für exklusive Anlagetipps und überdurchschnittliche Gewinne. Ein Klick führt direkt in eine WhatsApp-Gruppe mit Namen wie „VIP-Trading-Community“.
Dort inszenieren die Betrüger eine scheinbar erfolgreiche Community. Gefälschte Profile berichten von hohen Gewinnen, um Vertrauen und sozialen Druck aufzubauen. Ein angeblicher Finanz-Guru gibt zunächst „kostenlose“ Tipps, die auf den manipulierten Plattformen zu kleinen, sichtbaren Gewinnen führen.
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Das ist die Falle: Sobald das Opfer größere Summen investiert oder eine Auszahlung beantragt, bricht der Kontakt ab. Die Täter erfinden dann Gebühren oder Steuern, um noch mehr Geld zu fordern. Das investierte Kapital ist meist unwiederbringlich verloren.
Deepfakes verleihen dem Betrug Glaubwürdigkeit
Künstliche Intelligenz hebt diese Betrugsform auf ein neues Gefahrenniveau. Die Technologie erstellt täuschend echte Videos, in denen Prominente für die unseriösen Plattformen werben. Oft platzieren die Kriminellen diese Deepfakes in nachgebauten Nachrichtenformaten wie der „Tagesschau“, um Legitimität vorzutäuschen.
Die Tools zur Erstellung werden immer zugänglicher, die Ergebnisse überzeugender. Für Laien ist es kaum noch möglich, die Fälschungen zu erkennen. Branchenanalysen verzeichnen einen dramatischen Anstieg von Deepfake-Betrugsfällen.
Diese Warnsignale sollten Sie ernst nehmen
Die BaFin listet bekannte unseriöse Plattformen und warnt: Die Betreiber handeln ohne Erlaubnis. Das Bundeskriminalamt betont, dass die international agierenden Täter die Rechtsverfolgung erschweren.
Experten raten zu äußerster Skepsis bei diesen Warnsignalen:
* Unaufgeforderte Einladungen in Finanzgruppen auf WhatsApp
* Versprechen von unrealistisch hohen, risikofreien Gewinnen
* Zeitdruck (“Jetzt sofort investieren, sonst verpassen Sie die Chance!”)
* Werbung mit Gesichtern bekannter Persönlichkeiten
* Aufforderungen zu Überweisungen auf ausländische Konten oder in Kryptowährungen
Grundsätzlich gilt: Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen in sozialen Medien oder Messengern Finanztipps angeboten werden.
Warum die Bedrohung weiter wächst
Der Messenger-Betrug ist Teil eines Trends: Cyberkriminalität wird durch KI immer professioneller. Die Täter investieren viel in das Design ihrer Plattformen und die täuschend echte Fassade. Die Anonymität von Messengern und Kryptowährungen kommt ihnen dabei zugute.
Sicherheitsexperten erwarten eine weitere Zunahme. Die KI-Entwicklung ermöglicht künftig noch personalisiertere Fälschungen, etwa die Echtzeit-Imitation von Stimmen. Die wichtigste Verteidigung bleibt die Skepsis der Anleger. Prüfen Sie jeden Anbieter sorgfältig – etwa über die Unternehmensdatenbank der BaFin – und lassen Sie sich nicht von emotionalen Versprechen in Chatgruppen leiten.
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