Android-Apps: Unsichtbare Gefahr durch Berechtigungen
23.01.2026 - 01:41:12Sicherheitsexperten warnen aktuell vor den Risiken durch App-Berechtigungen auf Android. Viele Nutzer gewähren Apps Zugriffe, ohne die Konsequenzen zu verstehen – ein Einfallstor für Datenmissbrauch.
Diese Berechtigungen sind besonders heikel
Apps brauchen Berechtigungen für ihre Funktion. Problematisch wird es, wenn sie Zugriffe fordern, die sie nicht benötigen. Experten heben mehrere kritische Gruppen hervor:
- Mikrofon und Kamera: Könnten theoretisch unbemerkt Gespräche und Bilder aufzeichnen.
- Kontakte und SMS: Diese Daten sind für Phishing-Angriffe oder die Verbreitung von Malware im sozialen Umfeld wertvoll.
- Bedienungshilfen (Accessibility Services): Eigentlich für Menschen mit Behinderungen gedacht, können sie von Schadsoftware gekapert werden. Diese liest dann Bildschirminhalte aus, protokolliert Tastatureingaben und führt Aktionen aus.
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So kapern Kriminelle Ihr Smartphone
Aktuelle Malware tarnt sich oft als harmlose App wie eine Taschenlampe. Nach der Installation fordert sie aggressive Berechtigungen. Einmal erteilt, agiert sie im Hintergrund: Sie greift Bankdaten ab, fängt SMS-Codes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung ab oder integriert das Gerät in ein Botnetz.
Einige Schadprogramme verstecken ihre bösartigen Komponenten sogar erst in Updates. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät daher, Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen zu installieren und jede Berechtigung kritisch zu hinterfragen.
Googles Werkzeuge – und Ihre Verantwortung
Google hat die Kontrolle in den letzten Android-Versionen verbessert. Das Datenschutz-Dashboard zeigt, welche Apps wann auf sensible Daten zugegriffen haben. Berechtigungen können nur einmalig erteilt oder automatisch entzogen werden, wenn eine App lange nicht genutzt wird. Kleine grüne Punkte am Bildschirmrand signalisieren zudem aktive Zugriffe auf Mikrofon oder Kamera.
Doch trotz dieser Werkzeuge bleibt der Nutzer der entscheidende Faktor. Regelmäßige Überprüfungen und das sofortige Entziehen unnötiger Zugriffe sind unerlässlich.
Ein endloses Wettrüsten
Das Problem ist Teil eines größeren Konflikts zwischen Cyberkriminellen, Plattformbetreibern und Sicherheitsforschern. Mit jeder neuen Android-Version schließt Google Lücken, während Angreifer neue Wege finden, sie zu umgehen. Der finanzielle Anreiz ist enorm.
Künftig könnte KI-gestützte Malware das Verhalten dynamisch anpassen, um unentdeckt zu bleiben. Das unterstreicht die wachsende Bedeutung proaktiver Sicherheit – für Entwickler und Nutzer gleichermaßen.
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