Ams Osram Aktie: Infineon zahlt 570 Millionen
04.02.2026 - 04:27:33Ams Osram trennt sich von einem weiteren Geschäftsbereich – und die Bilanz atmet auf. Der österreichische Halbleiterkonzern verkauft sein nicht-optisches Sensorgeschäft für 570 Millionen Euro in bar an Infineon. Ein konsequenter Schritt in der Neuausrichtung unter CEO Aldo Kamper, der den verschuldeten Konzern auf „Digital Photonics“ trimmen will.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Kaufpreis: 570 Millionen Euro (bar)
- Verkauft werden: Analog- und Mixed-Signal-Sensoren für Auto, Industrie, Medizin
- Umsatz des Bereichs 2025: rund 220 Millionen Euro
- Verschuldungsgrad sinkt von 3,3 auf 2,5
- 230 Mitarbeiter wechseln zu Infineon
- Closing erwartet: zweites Quartal 2026
Schuldenlast deutlich reduziert
Die unmittelbare Wirkung der Transaktion liegt in der Entschuldung. Der Verschuldungsgrad – das Verhältnis von Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA – fällt durch den Mittelzufluss auf 2,5. Zusammen mit dem bereits kommunizierten Verkauf der Speziallampensparte an Ushio summieren sich die Erlöse aus den jüngsten Portfoliobereinigungen auf etwa 670 Millionen Euro.
Das verkaufte Sensorgeschäft erwirtschaftete 2025 ein bereinigtes EBITDA von circa 60 Millionen Euro. Infineon übernimmt keine Produktionsstätten, Ams Osram wird über mehrere Jahre weiterhin Fertigungsdienstleistungen erbringen.
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Fokus auf optische Technologien
CEO Kamper schärft das Profil des Konzerns weiter. Im Mittelpunkt stehen künftig intelligente Emitter und optische Komponenten – Kernbausteine für die Vision „Digital Photonics“. Das Management hat neue mittelfristige Ziele ausgegeben: Bis 2030 soll das Halbleitergeschäft um mittlere bis hohe einstellige Prozentraten pro Jahr wachsen. Die bereinigte EBITDA-Marge wird bei mindestens 25 Prozent angestrebt, der Verschuldungsgrad soll dauerhaft unter 2,0 bleiben.
Am kommenden Dienstag, 10. Februar 2026, folgt die Quartalsmitteilung. Sie dürfte zeigen, wie sich das operative Geschäft jenseits der Portfolioumbauten entwickelt.
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