AMD-Treiber-Patches, HDMI-Gaming-Features

AMD-Treiber-Patches bringen endlich HDMI-Gaming-Features für Linux

19.01.2026 - 16:32:12

Neue Patches ermöglichen lang erwartete HDMI-Features für AMD-Grafikkarten unter Linux, indem sie offizielle Spezifikationssperren umgehen. Die Integration von VRR und ALLM steht bevor.

Die Open-Source-Community hat einen cleveren Weg gefunden, um lang ersehnte HDMI-Features für AMD-Grafikkarten unter Linux freizuschalten. Mit neuen Patches für den AMDGPU-Kernel-Treiber könnten Variable Refresh Rate und Auto Low Latency Mode bald auch über HDMI verfügbar sein – ein Durchbruch trotz offizieller Blockaden durch das HDMI-Forum.

Ein Community-Coup umgeht HDMI-Forum-Sperre

Seit Jahren fehlen Linux-Nutzern mit AMD-Grafikkarten entscheidende HDMI-2.1-Features, die unter Windows längst Standard sind. Der Grund: Das HDMI-Forum verweigerte AMD die nötigen Spezifikationen für eine Open-Source-Implementierung. Jetzt hat Entwickler Tomasz Pakuła am 19. Januar 2026 eine Patch-Serie eingereicht, die diesen Stillstand elegant umgeht.

Die Lösung basiert nicht auf internen Dokumenten, sondern auf öffentlich verfügbaren Informationen und praktischen Tests. “Das ist ein Paradebeispiel für die Beharrlichkeit der Open-Source-Community”, kommentiert ein Kernel-Entwickler. Die Patches implementieren HDMI VRR und ALLM, indem sie notwendige Informationspakete generieren und die Erkennung von VRR-Bereichen verbessern.

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Was die neuen Features bringen

Für Linux-Gamer bedeutet die mögliche Integration einen spürbaren Qualitätssprung:

Variable Refresh Rate (VRR) synchronisiert die Bildwiederholrate des Monitors mit der Framerate der Grafikkarte. Das Ergebnis: Kein Screen-Tearing mehr, selbst bei schwankenden Framerates in actionreichen Spielen. Bisher war diese Technologie nur über DisplayPort als FreeSync verfügbar.

Auto Low Latency Mode (ALLM) signalisiert Fernsehern und Monitoren automatisch, in den Game-Modus zu wechseln. Dadurch wird die Verzögerung zwischen Eingabe und Bildschirmreaktion minimiert – ein entscheidender Vorteil für kompetitive Spieler.

Offene Rechtsfragen und nächste Schritte

Die größte Hürde ist nun die offizielle Integration in den Linux-Kernel. Die Patches müssen strenge Code-Reviews bestehen. Fraglich bleibt, ob AMDs Rechtsabteilung Bedenken haben könnte, obwohl die Entwicklung außerhalb des Unternehmens stattfand.

Sollten die Features angenommen werden, wäre das mehr als nur ein technischer Fortschritt. Es wäre ein Signal, dass Open-Source-Entwicklung proprietäre Beschränkungen überwinden kann. Für Millionen Linux-Nutzer rückt damit ein nahtloses HDMI-Gaming-Erlebnis in greifbare Nähe.

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