AMD Ryzen AI Max PRO: KI-Chips für mobile Ingenieursarbeit
01.02.2026 - 01:31:12AMD stellt auf der 3DEXPERIENCE World in Houston neue Prozessoren vor, die mobile Workstations für CAD und KI revolutionieren sollen. Die Ryzen AI Max PRO-Serie kombiniert Hochleistungs-CPU, starke Grafik und eine spezielle KI-Einheit in einem Chip – eine direkte Antwort auf den wachsenden Bedarf an lokaler KI-Beschleunigung in der Industrie.
Die Veranstaltung, ein zentraler Treffpunkt für die SOLIDWORKS-Community, bietet AMD die perfekte Bühne. Hier trifft Hardware auf Software: Die neuen Prozessoren sind eng auf die Anforderungen von SOLIDWORKS 2026 und ähnlicher Profi-Software abgestimmt. Partner wie HP und Dell werden bereits erste mobile Workstations und Kompakt-PCs mit den Chips ankündigen.
Einheitlicher Speicher als Game-Changer
Der technische Kern der Innovation ist eine vereinheitlichte Speicherarchitektur. CPU, GPU und die neurale Verarbeitungseinheit (NPU) teilen sich einen einzigen, schnellen Speicherpool. Das bringt enorme Bandbreite und ermöglicht deutlich mehr Arbeitsspeicher für Grafikaufgaben als in herkömmlichen Laptops. Für Ingenieure, die mit gigantischen 3D-Modellen arbeiten, ist das ein entscheidender Vorteil.
Die Spitzenmodelle der Serie bieten bis zu 16 leistungsstarke „Zen 5“-CPU-Kerne. Die integrierte Grafikeinheit basiert auf der RDNA-3.5-Architektur und soll an die Leistung diskreter Grafikkarten in mobilen Workstations heranreichen – bei deutlich besserer Energieeffizienz. Diese Kombination beschleunigt alles vom flüssigen Arbeiten im 3D-Viewport bis zum finalen Rendering.
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Strategische Partnerschaft mit der Software-Industrie
Die Präsentation auf der SOLIDWORKS-Messe ist kein Zufall. Die Fähigkeiten der neuen AMD-Chips sind eng mit den Neuerungen in SOLIDWORKS 2026 verzahnt. Die Software unterstützt nun die Vulkan-Grafik-API, die Echtzeit-Raytracing auf modernen AMD-GPUs ermöglicht. So werden Entwürfe im Viewport fotorealistisch dargestellt.
Die integrierte NPU übernimmt zudem die wachsende Zahl KI-gestützter Funktionen in Designprogrammen. Dazu gehören assistive Modellierung, generative KI oder vorausschauende Simulationen. AMD ermöglicht es, dass diese rechenintensiven Aufgaben lokal auf dem Gerät laufen – unabhängig von einer Cloud-Verbindung und damit schneller und datensicherer.
Angriff auf den traditionellen Workstation-Markt
Mit der Ryzen AI Max PRO-Serie greift AMD den etablierten Markt für mobile und kompakte Profi-Workstations an. Bisher mussten Nutzer oft schwere Laptops mit stromhungrigen Grafikkarten wählen. AMDs integrierter Ansatz, der in seiner Philosophie an Apples Silicon-Strategie erinnert, verspricht nun Hochleistung in schlankeren, leichteren und langlebigeren Geräten.
Für Unternehmen könnte das den Arbeitsalltag verändern: Leistungsstarke CAD-Anwendungen, Simulationen und KI-Modelle laufen zuverlässig auf Feldgeräten oder kompakten Desktop-Rechnern. Die Abhängigkeit von leistungsstarken Server-Farmen oder großen Desktop-Türmen für aufwendige Berechnungen sinkt.
Verfügbarkeit und Ausblick
Die ersten Systeme mit den neuen Ryzen-AI-Prozessoren werden voraussichtlich im ersten Quartal 2026 verfügbar sein. Die enge Zusammenarbeit zwischen AMD, Softwareentwicklern wie Dassault Systèmes und Hardwareherstellern ist entscheidend, um das volle Potenzial der Architektur auszuschöpfen.
Die Integration leistungsfähiger NPUs in Workstation-CPUs wird zum neuen Standard werden. Das wird die Software-Entwicklung weiter antreiben und KI-Werkzeuge schaffen, die repetitive Aufgaben automatisieren und völlig neue kreative Möglichkeiten eröffnen. Für die Ingenieure und Designer in Houston ist die Botschaft klar: Ihre Werkzeuge werden schneller, intelligenter und mobiler.
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