AMD, Comeback

AMD prüft Comeback für AM4-Plattform mit neuen Zen-3-CPUs

16.01.2026 - 03:32:11

AMD prüft die Einführung aufgefrischter CPUs für die etablierte AM4-Plattform, um Nutzern ein kostengünstiges Upgrade ohne Wechsel zu teurer AM5-Hardware zu ermöglichen.

AMD könnte seinen legendären AM4-Sockel mit aufgefrischten Prozessoren neu beleben. Das gab ein Top-Manager auf der CES 2026 zu verstehen. Für Millionen PC-Besitzer wäre das eine kostengünstige Aufrüstoption.

Die Hintergründe: Hohe Kosten bremsen AM5-Umstieg aus

Der Markt reagiert mit Spannung. David McAfee, Corporate Vice President bei AMD, bestätigte, dass das Unternehmen Wege prüft, um Produkte für das AM4-Ökosystem wieder einzuführen. Konkrete Modelle sind zwar noch nicht angekündigt. Doch die Strategie ist klar: Sie soll Gamern und Anwendern einen signifikanten Upgrade-Pfad bieten – ohne den teuren Komplettumbau auf AM5.

„Die Kombination aus teuren Mainboards und dem nach wie vor hochpreisigen DDR5-Arbeitsspeicher stellt für viele eine zu hohe Hürde dar“, erklärt ein Branchenbeobachter. Genau hier setzt AM4 an. Die Plattform nutzt preiswerteres und weit verbreitetes DDR4-RAM. Beliebte Zen-3-CPUs wie der Ryzen 7 5800X3D verkaufen sich weiterhin gut. Das unterstreicht die anhaltende Relevanz.

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Ein Sockel, sieben Jahre: Das AM4-Phänomen

Eingeführt 2016, hat der AM4-Sockel alle Erwartungen an Lebensdauer gesprengt. Während andere Plattformen oft nach zwei CPU-Generationen obsolet werden, unterstützt AM4 eine enorme Bandbreite: von den Ryzen-1000-CPUs bis zur Zen-3-basierten Ryzen-5000-Serie. Dieser Langzeit-Support war ein entscheidendes Verkaufsargument und schuf enorme Kundenbindung.

„Diese Strategie anerkennt die riesige und loyale AM4-Nutzerbasis, die über Jahre ein Grundpfeiler von AMDs Marktanteilswachstum war“, so ein Analyst. Auch Mainboard-Hersteller wie ASUS oder Gigabyte liefern weiterhin BIOS-Updates. Das macht neue Zen-3-CPUs für die alte Plattform zu einer praktischen Realität.

Spekulationen: Was könnte AMD anbieten?

Was steht also konkret zu erwarten? AMD hält sich bedeckt, doch die Spekulationen reichen von einer erhöhten Produktion begehrter Ryzen-5000-Chips bis hin zu aufgefrischten Modellen mit leicht erhöhten Taktraten – vielleicht als „XT“-Serie. Die Wiedereinführung des für Spiele starken Ryzen 7 5800X3D wünschen sich viele Enthusiasten.

Analysten gehen davon aus, dass alle neuen Angebote strategisch positioniert würden, um einen klaren Preis-Leistungs-Vorteil zu bieten. Das Ziel: Eine Lücke im Markt schließen. Nutzer, die für AM5 noch nicht bereit sind, aber mehr Leistung für aktuelle Spiele und Anwendungen brauchen, sollen so eine attraktive Lösung erhalten.

Ausblick: Brückenstrategie in unsicheren Zeiten

AMDs Überlegungen sind eine pragmatische Antwort auf die Marktlage. Die hohen Einstiegskosten für AM5 bremsen die Adoption. Die Verlängerung der AM4-Lebensdauer wirkt als profitable Brückenlösung. AMD kann so eine große Kundengruppe bedienen, während der DDR5-Markt reift und die Preise sich stabilisieren.

Zeitpläne gibt es offiziell nicht. Branchenkenner spekulieren, dass neue oder wiederaufgelegte AM4-Produkte Mitte bis Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheinen könnten. Für die Millionen AM4-Nutzer ist die Nachricht ein hoffnungsvolles Signal: Ihre Investition könnte sich weiter auszahlen – mit einem leistungsstarken und erschwinglichen Upgrade in Reichweite. Die Branche wird die kommenden Monate genau beobachten.

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