AMD, Rekord

AMD knackt Rekord: Gaming- und PC-Sparte treibt Konzern auf Rekordkurs

04.02.2026 - 07:16:12

Advanced Micro Devices erzielt mit Ryzen-Prozessoren und Radeon-Grafikkarten ein Rekordjahr, doch die Aktie fällt nach den Zahlen trotz übertroffener Erwartungen.

Die PC- und Gaming-Sparte von Advanced Micro Devices (AMD) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordumsatz von 14,6 Milliarden Euro abgeschlossen. Ein Plus von 51 Prozent zeigt die enorme Nachfrage nach Ryzen-Prozessoren und Radeon-Grafikkarten.

Der Erfolg der Client- und Gaming-Segmente war der Treiber für das Gesamtergebnis. Der Konzern erzielte im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von 34,6 Milliarden Euro. Auch das vierte Quartal war mit 10,3 Milliarden Euro das beste der Unternehmensgeschichte. Für Anleger und Verbraucher steht fest: Die Kerngeschäfte rund um den PC sind die Wachstumsmotoren des Chip-Herstellers.

Ryzen-Prozessoren: Client-Sparte auf Rekordjagd

Die Client-Sparte, die Ryzen-CPUs für Desktop-PCs und Laptops umfasst, war der Hauptgewinnbringer. Sie erwirtschaftete im Gesamtjahr 2025 allein 10,6 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Grund sind anhaltende Marktanteilsgewinne und ein höherwertiges Produktportfolio.

Das vierte Quartal setzte den Trend fort: Mit 3,1 Milliarden Euro erzielte das Client-Geschäft einen Quartalsrekord. Die Nachfrage nach den leistungsstarken Ryzen-Prozessoren der neuesten Generation trieb das Ergebnis an. AMD setzt sich damit erfolgreich gegen die Konkurrenz durch und bedient eine breite Palette von Nutzern – vom Gelegenheitsanwender bis zum Profi.

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Gaming-Boom: Starke Nachfrage nach Radeon und Konsolen-Chips

Auch das Gaming-Segment legte kräftig zu und trug maßgeblich zum Gesamterfolg bei. Im Jahresverlauf erzielte es einen Umsatz von 3,9 Milliarden Euro, ein Plus von 51 Prozent. Getragen wurde das Wachstum von starken Verkäufen der Radeon-Grafikkarten und der Semi-Custom-Chips, die in Spielkonsolen wie der PlayStation und Xbox stecken.

Im vierten Quartal schnellten die Gaming-Umsätze auf 843 Millionen Euro – ein Anstieg von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. AMD treibt die Innovation voran: Der neue Ryzen 7 9850X3D mit „Zen 5“-Architektur gilt als schnellster Gaming-Prozessor. Die neue FSR-„Redstone“-Technologie soll mit maschinellem Lernen immersivere Grafiken für Radeon-Nutzer liefern.

Trotz Rekorden: Enttäuschte Anleger dämpfen die Euphorie

Trotz der überwältigenden Zahlen, die sogar Analystenerwartungen übertrafen, brach der AMD-Aktienkurs nach Börsenschluss ein. Der Grund: Das Phänomen „Sell the News“. Die Erwartungen der Anleger, insbesondere im boomenden KI-Sektor, wurden durch die Prognose des Konzerns nicht voll erfüllt.

Für das erste Quartal 2026 erwartet AMD einen Umsatz von etwa 9,8 Milliarden Euro. Zwar entspricht das einem robusten Plus von 32 Prozent im Jahresvergleich, bedeutet aber ein leichtes Minus von rund fünf Prozent gegenüber dem Rekordquartal. Diese leichte sequenzielle Delle und der Fokus des Marktes auf das Wachstum im KI- und Rechenzentrumsgeschäft dämpften die unmittelbare Euphorie. Die fundamentale Stärke der Konsumentensparten bleibt jedoch unbestritten.

Ausblick: AMD startet mit Schwung in das neue Jahr

AMD geht mit Rückenwind in das Jahr 2026. Die Konzernführung zeigt sich zuversichtlich und verweist auf die steigende Nachfrage nach Hochleistungs-CPUs der EPYC- und Ryzen-Serien. Das Rekordjahr im Client- und Gaming-Bereich schafft eine solide Basis für weitere Investitionen und Innovationen.

Die weitere Entwicklung hängt stark von der Gesundheit des PC-Marktes und der anhaltenden Beliebtheit des Gamings ab. Die Fähigkeit AMDs, weitere CPU-Marktanteile zu gewinnen und seine neuesten Grafiktechnologien durchzusetzen, wird aufmerksam beobachtet. Auch wenn der Fokus der Märkte aktuell auf der KI liegt, beweist das Jahr 2025: AMDs Kerngeschäft mit Verbraucherprodukten ist profitabler und stärker denn je.

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