AMD holt im Gaming-Markt massiv auf – Intel verliert historische Dominanz
07.01.2026 - 06:41:12Intels jahrzehntelange Vorherrschaft im PC-Gaming-Markt steht vor dem Ende. Neue Daten von Valve zeigen einen dramatischen Einbruch des Chip-Riesen auf nur noch 55,58 Prozent Marktanteil – ein historischer Tiefstand. AMD hingegen erreicht mit 44,42 Prozent einen Rekordwert und drängt den Rivalen in die Defensive.
Rekordverlust für den einstigen Marktführer
Die Zahlen des Steam Hardware Survey für Dezember 2025 markieren eine Zeitenwende. Allein im letzten Monat des Jahres gewann AMD satte 4,66 Prozentpunkte hinzu – ein Tempo, das in der trägen Halbleiterbranche kaum vorkommt. Noch vor fünf Jahren, im Dezember 2020, kontrollierte Intel den Markt mit einem Anteil von 81 Prozent. Seitdem hat das Unternehmen mehr als 25 Prozentpunkte eingebüßt.
Stabilitätsprobleme und enttäuschende Leistung kosten Vertrauen
Was treibt die Massenabwanderung? Experten sehen einen „perfekten Sturm“ aus technischen Pannen bei Intel. Die anhaltenden Instabilitätsprobleme der 13. und 14. Generation (Raptor Lake) mit Spannungsspitzen und dauerhaften Schäden an einigen Chips haben das Verbrauchervertrauen nachhaltig erschüttert. Selbst spätere BIOS-Updates konnten den Imageschaden nicht vollständig reparieren.
Hinzu kommt die enttäuschende Aufnahme der neuesten Arrow-Lake-Architektur. Sie brachte nicht den erhofften Performance-Schub für Gamer, in einigen Szenarien fiel sie sogar schlechter aus als Vorgängermodelle. AMD nutzte diese Schwäche clever aus: Mit der 3D-V-Cache-Technologie etablierte sich der Ryzen 7 9800X3D zum Maßstab für High-End-Gaming. In den Bestseller-Listen sucht man Intels Flaggschiff-Chips derzeit vergeblich.
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Plattformwechsel statt einfachem Upgrade
Der Wechsel betrifft nicht nur die Prozessoren. Die Daten zeigen einen breiteren Trend zu AMDs AM5-Plattform. Erstmals nähert sich 32 GB RAM mit 39,07 Prozent einem Standard-Status an. Das liegt auch an den Anforderungen moderner Spiele und dem Umstieg auf DDR5-Speicher, der für AMDs neue Plattform Pflicht ist.
Während Intel lange mit Kompatibilität zu alter Hardware punkten konnte, entscheiden sich Gamer heute oft für einen kompletten Systemtausch – und damit meist für das Ökosystem von AMD. Dieser „Plattform-Stickyness“ macht es für Intel besonders schwer: Verlorene Kunden kehren nicht für einen einzelnen Chip zurück, sie wechseln das gesamte System.
Kann Intel die Trendwende noch schaffen?
Die Uhr tickt für den Halbleiter-Pionier. Sollte der aktuelle Trend anhalten, könnte AMD Intel im Steam-Ranking innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate überholen. Der psychologisch wichtige Verlust der Mehrheitsposition rückt in greifbare Nähe.
Alle Branchenaugen richten sich nun auf Intels nächste große Architektur-Offensive: Nova Lake. Sie soll die Performance-Führerschaft zurückerobern. Doch der Weg zurück wird steil. AMD genießt derzeit nicht nur einen Leistungsvorsprung, sondern auch den Ruf eines zuverlässigen Partner – genau jenen Vorteil, der Intel einst ausmachte. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der einstige Champion den Abwärtstrend noch stoppen kann.


