AMD, Adrenalin

AMD Adrenalin: Ein-Klick-Installation für lokale KI-Entwicklung

25.01.2026 - 01:25:12

AMD integriert ein umfangreiches KI-Softwarepaket in seine Adrenalin-Treiber, um die lokale KI-Entwicklung auf Windows-PCs massiv zu vereinfachen und gegen NVIDIA zu positionieren.

AMD vereinfacht mit einem neuen Software-Bundle den Einstieg in die KI-Entwicklung auf Windows-PCs. Das Paket beseitigt technische Hürden und richtet sich an Entwickler, Kreative und Studenten.

KI-Demokratisierung per Klick

Bisher war die Einrichtung einer lokalen KI-Umgebung auf Windows ein mühsamer Prozess. Nutzer mussten Treiber, Python-Umgebungen und Frameworks manuell installieren und abstimmen. Mit dem optionalen „AI Bundle“ in der Adrenalin Edition 26.1.1 reduziert AMD diesen Aufwand auf einen einzigen Haken im Installer. Das 34 GB große Paket soll Stunden an Konfiguration und Fehlersuche ersparen.

„Der Schritt ist ein klarer Schachzug gegen NVIDIAs Vormachtstellung“, analysiert ein Branchenkenner. Während NVIDIA mit seiner CUDA-Plattform lange den Standard setzte, macht AMD mit ROCm und dieser vereinfachten Installation sein Ökosystem nun massiv attraktiver. Die Strategie: Die große installierte Basis an Gaming-PCs mit einem Klick in KI-Arbeitsstationen zu verwandeln.

Was im KI-Werkzeugkoffer steckt

Das Bundle ist ein vollständiger Werkzeugkasten für verschiedene KI-Aufgaben. Herzstück ist das Machine-Learning-Framework PyTorch, das durch AMDs ROCm-Plattform beschleunigt wird. Entwickler können damit Modelle trainieren oder bestehende für Inferenz-Aufgaben nutzen.

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Für kreative Anwendungen enthält das Paket ComfyUI. Diese visuelle Software ermöglicht komplexe Workflows für Bild- und Video-Generierung mit Stable Diffusion. Ergänzt wird sie durch Amuse für Text-zu-Bild-Generierung. Zudem erlauben Ollama und LM Studio den lokalen Betrieb großer Sprachmodelle (LLMs). Nutzer können so Texte generieren oder Prototypen erstellen – ganz ohne teure Cloud-Dienste.

Breite Hardware-Unterstützung und Treiber-Updates

Optimiert ist das Bundle für AMDs aktuellste Hardware. Es unterstützt die neue Radeon RX 9000 Serie und ausgewählte Modelle der RX 7000 Serie. Besonders relevant: Die Software läuft auch auf Prozessoren mit dedizierten KI-Einheiten (NPUs). Dazu zählen die Ryzen AI 300 Serie, Ryzen AI Max und die neu unterstützten Ryzen AI 400 Serie Mobil-CPUs auf Zen-5-Basis.

Das Treiber-Update 26.1.1 bringt auch für Gamer wichtige Verbesserungen. Behebt wurden unter anderem Schatten-Darstellungsfehler in Call of Duty: Black Ops 7, Textur-Probleme in Enshrouded und Startfehler in Diablo 4. Die Updates gelten auch für ältere Grafikkarten der RX 5000 und RX 6000 Serie.

Trend zu lokaler KI und Privatsphäre

AMDs Fokus auf lokale KI trifft einen wachsenden Trend. Immer mehr Entwickler und Unternehmen setzen auf kosteneffiziente Arbeit ohne Cloud-Abhängigkeit. Der Betrieb von Modellen auf der eigenen Hardware spart nicht nur Kosten, sondern stärkt auch die Datenprivatsphäre.

Die Integration des Bundles in die bekannte Adrenalin-Software ist strategisch klug. Sie erreicht direkt Millionen von Nutzern. Branchenbeobachter erwarten, dass dies die Experimentierfreudigkeit und Innovation vor allem bei unabhängigen Entwicklern und Forschern befeuern wird.

Die ROCm-Plattform erhält regelmäßige Updates, die aktuelle Version 7.2 bringt Leistungsverbesserungen für Windows. Mit jeder neuen Hardware-Generation wird AMD die Integration und Leistung seines KI-Angebots weiter verfeinern. Dieser Rollout ist ein entscheidender Schritt, um KI-Werkzeuge zu demokratisieren und sich als ernstzunehmender Konkurrent im KI-Markt zu etablieren.

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