Alzheimer-Diagnose: Bluttests revolutionieren Früherkennung
27.01.2026 - 17:34:12Neue Bluttests erkennen Alzheimer Jahre vor den ersten Symptomen. Diese Entwicklung markiert einen Paradigmenwechsel in der Demenz-Diagnostik und könnte präventive Behandlungen ermöglichen.
Einfacher Test, große Wirkung
Bisher waren für eine zuverlässige Alzheimer-Diagnose teure und belastende Verfahren nötig: PET-Scans oder die Entnahme von Nervenwasser per Lumbalpunktion. Die neuen Bluttests stellen eine minimal-invasive und kostengünstige Alternative dar. Sie weisen spezifische Proteine wie p-tau217 im Blut nach, die auf charakteristische Amyloid-Plaques im Gehirn hindeuten.
Diese Biomarker sind oft schon 15 bis 20 Jahre vor dem Auftreten von Gedächtnisproblemen messbar. Das eröffnet ein kritisches Zeitfenster für frühe Interventionen.
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Zulassungen für den Markt sind da
Die US-Behörde FDA hat bereits erste Tests dieser Art zugelassen. In Europa sind Tests mit CE-Kennzeichnung verfügbar. Ein Test des Unternehmens Fujirebio richtet sich etwa an Personen über 55 mit ersten kognitiven Beschwerden. Große Player wie Roche planen weitere Markteinführungen.
Das Ziel: Die Tests sollen künftig in Hausarztpraxen ein frühzeitiges Screening ermöglichen und spezialisierte Gedächtniskliniken entlasten. Experten betonen jedoch, dass ein positives Ergebnis allein keine Diagnose ist – es bedarf immer einer fachärztlichen Abklärung.
Chance für Therapien und Entlastung des Systems
Die frühe Erkennung ist ein Gamechanger für die Medikamentenentwicklung. Viele Studien zu neuen Alzheimer-Wirkstoffen scheiterten möglicherweise, weil die Behandlung zu spät im Krankheitsverlauf begann. Mit den Bluttests können Hochrisiko-Personen für präventive Therapiestudien identifiziert werden.
Für das Gesundheitssystem birgt die Technologie enormes Potenzial:
* Deutlich geringere Diagnosekosten
* Verkürzte Wartezeiten für Patienten
* Früherer Zugang zu Unterstützungsangeboten
Weltweit sind etwa 57 Millionen Menschen von Demenz betroffen, in Deutschland 1,8 Millionen. Die Zahlen steigen mit der alternden Gesellschaft.
Der Weg in die Praxis
Forschungseinrichtungen wie das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) arbeiten daran, die Tests für den breiten Einsatz vorzubereiten. Die große Herausforderung bleibt: Wie gehen Gesellschaft und Einzelne mit dem Wissen um ein hohes Erkrankungsrisiko um, wenn es noch keine Heilung gibt?
Die Bluttests markieren den Beginn einer neuen Ära. Der Fokus verschiebt sich von der Behandlung späten Symptome hin zur Prävention und sehr frühen Intervention. Die Hoffnung ist, den Krankheitsverlauf entscheidend zu verlangsamen, bevor irreparable Schäden entstehen.
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