Alpine, A110

Alpine A110: Der letzte echte Sportwagen, bevor alles nur noch Software ist

06.02.2026 - 18:17:13

Du sitzt im Stau, das Cockpit voll Bildschirme, das Auto wiegt über zwei Tonnen – und irgendwo tief in dir fragst du dich: War Autofahren nicht mal… Gefühl? Die Alpine A110 ist genau die Maschine, die diese Frage nicht nur beantwortet, sondern dir das Grinsen zurück ins Gesicht hämmert.

Stell dir vor: Du fährst ein Auto, das alles kann – assistieren, korrigieren, einparken, die Spur halten. Und trotzdem fühlt sich jede Fahrt gleich an. Glattgebügelt. Sicher, aber seelenlos. Du merkst es auf der Landstraße, wenn du eigentlich Spaß haben willst – und stattdessen ein rollendes Smartphone bewegst.

Vielleicht liebst du Autos, aber nicht mehr das, was aus ihnen geworden ist: zu schwer, zu digital, zu lautlos im Falschen und zu laut im Unwichtigen. Du willst wieder dieses Kribbeln, wenn du den Motor startest. Du willst Kurven fühlen, nicht im Menü einstellen. Kurz: Du willst Fahren – nicht verwaltet werden.

Genau hier beginnt die Geschichte eines Sportwagens, der sich anfühlt, als hätte jemand das Jahr 2026 kurz auf Pause gedrückt, einmal tief durchgeatmet und sich gefragt: Was macht Autofahren eigentlich magisch?

Die Lösung: Die Alpine A110 – ein analoger Adrenalinschub in einer digitalen Welt

Die Alpine A110 ist so etwas wie ein gut gehütetes Geheimnis für alle, die sich nach purer Fahrfreude sehnen. Kein schwerer V8, keine brachiale Leistungs-Show fürs Datenblatt – sondern Leichtbau, Balance und ein Fahrgefühl, das sich eher nach maßgeschneidertem Rennschuh als nach Sneaker von der Stange anfühlt.

Unter dem Kleid: ein zentral montierter 1,8-Liter-Turbovierzylinder mit aktuell bis zu rund 300 PS (je nach Version), Doppelkupplungsgetriebe, Heckantrieb – und das alles in einem Auto, das deutlich unter 1.200 Kilogramm bleibt. Während viele Konkurrenten längst die 1,5-Tonnen-Marke sprengen, spielt die A110 in einer anderen Liga: Agilität statt roher Masse.

Die technischen Daten variieren je nach Modelljahr und Version (Pure, Légende, GT, S, R etc.), aber die Idee bleibt immer gleich: möglichst wenig Gewicht, niedriger Schwerpunkt, extrem fein austarierte Fahrwerksabstimmung. Das bestätigt auch der Blick auf die offizielle Seite von Alpine, der Performance-Marke innerhalb der Renault Group, mit der Nissan über eine Allianz verflochten ist.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Auf dem Papier konkurriert die Alpine A110 mit Autos wie Porsche 718 Cayman, BMW M2 oder Toyota GR Supra. In der Realität fühlt sie sich aber an wie eine eigene Kategorie. Hier zählen nicht nur PS, sondern das, was dein Körper dabei spürt.

  • Radikal niedriges Gewicht: Während viele Sportwagen längst Richtung 1,5–1,7 Tonnen gehen, bleibt die A110 deutlich darunter. Das merkst du in jeder Kurve: Das Auto tanzt, statt zu drücken. Du brauchst weniger Kraft, um schnell zu sein – und hast mehr Vertrauen, weil sich alles spielerisch anfühlt.
  • Mittelmotor-Layout: Der Motor sitzt hinter dir, vor der Hinterachse. Das sorgt für eine Gewichtsverteilung, die die meisten Alltagsautos nur aus Erzählungen kennen. Ergebnis: neutrale Balance, irre Traktion aus Kurven heraus und dieses Kart-ähnliche Gefühl, wenn du die Linie präzise setzt.
  • Direkte Lenkung, feines Fahrwerk: In Reviews von Magazinen und auf YouTube taucht immer wieder derselbe Eindruck auf: Die A110 fühlt sich mühelos schnell an. Nicht brutal, nicht einschüchternd – eher wie ein extrem gut eingestelltes Instrument. Jeder kleine Input am Lenkrad wird belohnt.
  • Alltagstauglicher Sport: Anders als viele Hardcore-Coupés ist das Fahrwerk der A110 bewusst komfortabler abgestimmt. Heißt: Du kannst über echte Straßen fahren – mit Schlaglöchern, Flicken, Kopfsteinpflaster – ohne Bandscheiben-Abo. Viele Nutzer auf Reddit und in Foren loben genau das: Sportwagen-Feeling, das du tatsächlich im Alltag nutzen willst.
  • Design mit Charakter: Die A110 verweist klar auf die historische Alpine aus den 1960ern, ohne retro zu wirken. Die vier Frontscheinwerfer, die flache Silhouette, das minimalistische Cockpit – alles schreit: Fahr mich! Gleichzeitig bleibst du unterhalb des „Ich mache den Boulevard unsicher“-Radars eines knallorangenen Supersportlers.
  • Sound und Emotion: Kein künstlicher Hypercar-Lärm, sondern ein ehrlicher, kerniger Vierzylinder-Sound, der mit steigender Drehzahl dein Herz schneller klopfen lässt. Viele Nutzer betonen, dass die A110 sich lebendiger anfühlt, als die nüchternen Zahlen vermuten lassen.

Alpine A110: Auf einen Blick: Die Fakten

Die Alpine A110 bündelt Leichtbau, Mittelmotor-Konzept und alltagstaugliche Performance in einem Paket, das sich radikal anders anfühlt als ein typischer Sportwagen von der Stange.

Merkmal Dein Nutzen
Leichtbau-Coupé mit deutlich unter 1.200 kg (je nach Version) Agiles, leichtfüßiges Fahrgefühl, hohe Kurvengeschwindigkeit ohne Kraftakt, mehr Fahrspaß auf normalen Straßen.
Mittig verbauter 1,8-Liter-Turbomotor mit bis zu rund 300 PS (modellabhängig) Starke, aber kontrollierbare Performance; schnelle Sprints und sattes Herausbeschleunigen aus Kurven, ohne dich zu überfordern.
Doppelkupplungsgetriebe (Automatik) Blitzschnelle Gangwechsel im Sport-Modus, entspanntes Cruisen im Alltag, ohne dass du auf Dynamik verzichten musst.
Heckantrieb Echtes Sportwagen-Feeling mit lebendigem Heck, das bei richtiger Fahrweise Spaß macht und nicht nur geradeaus schnell ist.
Komfortorientiertes, fein abgestimmtes Fahrwerk Du kannst die A110 täglich fahren, ohne Kompromisse beim Fahrspaß – Landstraße, Stadt oder Autobahn.
Ikonisches Design mit vier Frontscheinwerfern Auffallen, ohne protzig zu wirken – ein Sportwagen für Kenner, der subtil signalisiert: Hier fährt jemand, der Auto liebt.
Digitale Konnektivität & Performance-Modi (modellabhängig) Navigation, Infotainment und anpassbare Fahrmodi, damit du zwischen entspannt und attackieren jederzeit wechseln kannst.

Alpine A110: Das sagen Nutzer und Experten

Die Alpine A110 wird in Tests von Auto-Magazinen, Blogs und YouTube-Kanälen erstaunlich einhellig gefeiert: nicht als reiner Zahlenkönig, sondern als Fahrerauto. Viele Reviewer nennen sie „eine der letzten echten, leichten Sportwagen“ – und genau das trifft den Kern.

Was immer wieder positiv hervorgehoben wird:

  • Fahrgefühl: Nutzer beschreiben, dass sich die A110 „lebendig“, „leicht“ und „unangestrengt schnell“ anfühlt. Selbst auf schmalen Landstraßen wirkt sie handlich und niemals bedrohlich.
  • Komfort im Alltag: Anders als ein radikaler Tracktool-Sportwagen kannst du die Alpine jeden Tag fahren. Pendeln, Wochenendausflug, Passstraße – alles mit derselben Leichtigkeit.
  • Besonderheits-Faktor: Viele Fahrer lieben, dass die A110 kein Allerweltsauto ist. Du siehst sie selten – und genau das macht sie für Enthusiasten so begehrenswert.

Kritikpunkte gibt es auch, und die solltest du kennen:

  • Infotainment & Innenraum: Manche vergleichen das System und einige Bedienelemente mit älteren Renault-Modellen. Funktional, aber nicht auf dem futuristischen Niveau mancher deutscher Premiummarken.
  • Platz & Praktikabilität: Kofferraum vorne und hinten sind vorhanden, aber begrenzt. Für den Wocheneinkauf reicht es, für den Umzug eher nicht. Die A110 ist ein Sportgerät, kein Familienkombi.
  • Verfügbarkeit & Preisentwicklung: Die Alpine ist ein Nischenprodukt. Je nach Markt kann die Lieferzeit variieren, und auf dem Gebrauchtmarkt halten die Preise recht stabil – gut als Besitzer, schwieriger beim Einstieg.

In Summe aber: Die Stimmung in Foren, auf Reddit und YouTube ist auffallend positiv. Wer eine A110 kauft, scheint sie selten zu bereuen – vielmehr liest man häufig Sätze wie „Ich hatte viele schnelle Autos, aber keins hat sich so angefühlt.“

Hinter der Marke Alpine steht die Renault Group, mit der Nissan über eine Allianz und Kreuzbeteiligungen verbunden ist. Damit steckt hinter diesem emotionalen Leichtbau-Coupé ein Industriegigant – Nissan Motor Co. Ltd. mit der ISIN JP3725400000 ist über diese Allianz wirtschaftlich mit im Boot.

Alternativen vs. Alpine A110

Auf dem Papier gibt es einige spannende Alternativen zur Alpine A110 – aber sie spielen jeweils ein anderes Spiel.

  • Porsche 718 Cayman: Extrem präzise, hochwertiger Innenraum, großes Markenprestige. Dafür meist teurer konfiguriert und schwerer. Wer auf maximale Ergonomie und Highend-Anmutung im Cockpit steht, landet oft beim Porsche. Wer sich nach mehr Leichtigkeit und Exklusivität im Straßenbild sehnt, fühlt sich bei der Alpine wohler.
  • BMW M2: Brutale Performance, Platz hinten, Alltagstauglichkeit. Allerdings deutlich schwerer und vom Charakter her mehr „Muscle Car“ als Leichtbau-Tool. Wenn du gerne Drift-Videos drehst – go M2. Wenn du Kurven schneiden willst wie mit einem Skalpell – A110.
  • Toyota GR Supra: Emotionaler Reihensechser, markantes Design, solide Performance. Aber auch hier gilt: Mehr Gewicht, GT-Charakter statt purer Leichtbau.

Die Alpine A110 gewinnt im direkten Vergleich vor allem beim Thema Preis-Leistungs-Verhältnis im Kontext Fahrgefühl. Du zahlst nicht für monströse Leistungsdaten, sondern für ein konsequent umgesetztes Leichtbaukonzept, das du bei jedem Meter spürst. Wenn dein Fokus nicht auf Statussymbol, sondern auf Emotion pro Kilogramm liegt, ist die A110 schlicht schwer zu schlagen.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wenn du ein Auto suchst, das alles kann – Familie, Umzug, IKEA-Schlacht und 1.000 km Autobahn am Stück – ist die Alpine A110 vermutlich nicht dein Match. Sie will kein Kompromiss sein. Sie will dein Spielzeug für die echten Momente auf der Straße sein.

Dafür macht sie etwas, was moderne Autos fast verlernt haben: Sie vertraut dir. Kein Übermaß an elektronischen Krücken, kein Show-Overkill, kein Design, das nur für Instagram gebaut wurde. Stattdessen: Leichtbau, Präzision, Gefühl – und ein Fahrwerk, das dir auch nach Stunden auf der Landstraße sagt: „Noch eine Runde?“.

Wenn du beim Gedanken an eine leere Serpentinenstraße Gänsehaut bekommst, wenn du lieber ein seltenes Enthusiasten-Auto fährst als das nächste Status-Update auf vier Rädern, und wenn dir „Wie fühlt es sich an?“ wichtiger ist als „Wie viele PS hat es?“ – dann ist die Alpine A110 weniger ein Kauf, sondern mehr eine Entscheidung für eine bestimmte Art von Leben.

Bist du bereit, wieder Fahrer statt nur Nutzer zu sein?

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