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Alle reden wieder über The White Stripes: Warum „Seven Nation Army“ & Co. einfach nicht sterben – und was jetzt abgeht

16.01.2026 - 13:38:52

Die Band ist längst Geschichte – aber ihr Sound sprengt immer noch Stadien, TikTok und Playlists. Warum The White Stripes 2026 krasser denn je sind und was du jetzt hören (und sehen) musst.

Du dachtest, The White Stripes wären nur so ein Retro-Indie-Ding aus deiner Kindheit? Falsch gedacht. Ihr größter Hit ist heute lauter denn je – im Stadion, auf TikTok, in deinen Playlists.

Auch wenn die Band offiziell beendet ist: Der Hype ist zurück. Zwischen Nostalgie, Gänsehaut-Momenten und viralen Clips entdecken gerade Millionen die rot-weiße Rock-Legende neu.

Ob du schon immer Fan warst oder nur den „Oh-oh-oh-oh-oh-oh-ooooh“-Chant aus dem Stadion kennst: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, tiefer in die Welt von The White Stripes einzutauchen.

Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits

Neue Singles gibt es zwar nicht mehr, aber ein paar Songs von The White Stripes sind so präsent, als wären sie gerade erst erschienen.

  • Seven Nation Army – Der ultimative Ohrwurm. Der Bass-Riff (Fun Fact: eigentlich eine Gitarre) ist zur globalen Fußball-Hymne geworden. Ob Champions League, EM oder WM: Dieser Track sorgt überall für Gänsehaut.
  • Fell in Love with a Girl – Hyperkurz, hyperschnell, pure Garage-Energie. Der Song knallt dir in zwei Minuten das komplette White-Stripes-Gefühl um die Ohren: roh, dreckig, direkt.
  • Dead Leaves and the Dirty Ground – Etwas düsterer, melancholischer, aber mit diesem typischen Jack-White-Gitarrenbiss. Perfekt für verregnete Nächte, wenn du den Lautstärkeregler langsam nach rechts drehst.

Auf Spotify, Apple Music & Co. landen diese Tracks ständig in Rock-Classics- und Throwback-Playlists. Die Streams gehen immer noch durch die Decke – kein Wunder, die Songs klingen nicht nach "früher", sondern nach: jetzt.

Das Netz feiert: The White Stripes auf TikTok & Co.

Wenn ein Song es schafft, vom Indie-Club ins Fußballstadion und dann noch als viraler Hit auf TikTok zu landen, ist klar: Da passiert was Größeres.

Genau das ist bei Seven Nation Army passiert. Auf TikTok taucht der Track in Fan-Chants, Edits, Memes, Gaming-Clips und Live-Snippets auf. Dazu kommen Retro-Clips von alten Auftritten, die aussehen, als wären sie für die heutige For-You-Page produziert worden.

Auch andere Songs wie Icky Thump und Blue Orchid werden immer wieder für Edits, Fashion- und Aesthetic-Videos recycelt. Die Kombination aus minimalistischem Look (Rot, Weiß, Schwarz) und maximaler Energie funktioniert einfach perfekt in der Scroll-Hölle.

Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:

Gerade auf YouTube lohnt es sich, tiefer zu graben: Alte TV-Auftritte, legendäre Festival-Sets, rare Sessions – perfekt, wenn du dir zu Hause dein eigenes Live-Erlebnis bauen willst.

Erlebe The White Stripes live: Tour & Tickets

Die schlechte Nachricht zuerst: The White Stripes sind offiziell seit 2011 aufgelöst. Es gibt aktuell keine Tour, keine Reunion-Termine und auch keine angekündigten Konzerte unter diesem Bandnamen.

Wenn du also gehofft hast, dir jetzt direkt Tickets sichern zu können, müssen wir ehrlich sein: Für The White Stripes selbst gibt es zurzeit keine bekannten Live-Dates oder Ticketlinks.

Aber: Der Spirit der Band lebt weiter – vor allem über Jack White, der solo und mit seinen anderen Projekten regelmäßig auf Tour geht und dort natürlich auch White-Stripes-Hits auspackt. Check am besten regelmäßig die offizielle Seite, wenn du auf dem Laufenden bleiben willst.

Hier alle offiziellen News und mögliche zukünftige Live-Infos checken

Wenn du dir bis dahin ein bisschen Konzert-Feeling nach Hause holen willst, lohnt sich ein Deep Dive in alte Live-Clips – besonders die Festivalauftritte und Clubshows, bei denen Meg White und Jack White zu zweit mehr Lärm gemacht haben als andere Bands zu fünft.

Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg

The White Stripes kommen aus Detroit und starteten Ende der 90er als kleines, seltsames Duo: Ein Typ an der Gitarre, eine Frau am Schlagzeug, beide strikt in Rot-Weiß-Schwarz gekleidet, angeblich Geschwister – später kam raus: Sie waren zuvor verheiratet.

Musikalisch setzten sie auf Minimalismus statt Bombast: Keine ausproduzierten Studio-Wände, sondern Garage-Rock, Blues, Verzerrung, Fehler, Dreck. Genau dieser rohe Sound hob sie vom damals glatten Mainstream ab.

Der erste größere Push kam mit dem Album "White Blood Cells", das den Indie-Hype auslöste. Der richtige Durchbruch zur Weltspitze gelang dann mit "Elephant" – dem Album, auf dem „Seven Nation Army“ drauf ist. Plötzlich waren sie nicht nur Kritikerlieblinge, sondern globale Rockstars.

Es folgten Grammys, Gold- und Platinplatten, Headliner-Slots auf den größten Festivals und eine Fanbase, die von Indie-Kids bis Stadion-Hools reichte. Trotzdem blieb das Duo seinem Konzept treu: reduzierter Look, reduzierter Sound, maximale Wirkung.

2011 dann der Bruch: Die Band erklärte ihr Ende, ohne großes Drama, eher als klaren Cut. Seitdem ist der Backkatalog zur Legende geworden – und ruht trotzdem nicht, sondern geistert durch die Popkultur wie ein immer wieder auflodernder Funke.

Fazit: Lohnt sich der Hype?

Wenn du Bock auf glatte Radio-Pop-Hooks hast, wirst du bei The White Stripes vielleicht erst mal schlucken. Hier ist vieles roh, schief, laut – aber genau das macht den Reiz aus.

Für alle, die Gänsehaut von ehrlicher, unpolierter Musik bekommen und auf ikonische Riffs stehen, ist der Hype absolut verdient. Es gibt kaum eine Band, die mit so wenigen Mitteln so viel Identität geschaffen hat.

Ob du mit „Seven Nation Army“ einsteigst, dich durch „Elephant“ und „White Blood Cells“ hörst oder auf YouTube alte Live-Clips suchst – du wirst schnell merken: Das hier ist nicht nur Retro, das ist zeitlos.

Also: Kopfhörer auf, Volume hoch, TikTok und YouTube nebenbei offen lassen – und eintauchen in eine Band, die längst Geschichte ist, aber sich gerade wieder wie ein neuer viraler Hit anfühlt.

@ ad-hoc-news.de