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Alle reden wieder über The White Stripes: Warum dieser Sound 2026 ein Comeback feiert

18.01.2026 - 06:43:08

Von "Seven Nation Army" bis Underground-Nerd-Tipps: Warum The White Stripes gerade wieder überall auftauchen – und wieso du jetzt (wieder) reinhören solltest.

Du dachtest, The White Stripes sind nur was für alte Indie-Hasen? Falsch gedacht. Ihr Sound ballert gerade wieder durch Stadien, Stadien-Chöre, TikTok-Edits und Nostalgie-Playlists – und sorgt für massive Gänsehaut.

Ob bei Fußball-Fangesängen, Festival-Crowds oder im nächsten TikTok-Clip: Sobald dieser eine Riff losgeht, weiß jede*r Bescheid. Zeit, den Hype einmal komplett auseinanderzunehmen.

Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits

Auch wenn die Band seit Jahren keine neuen Songs mehr rausbringt, ein paar Tracks laufen einfach unsterblich auf Repeat – in Playlists, im Radio und auf Social Media.

  • "Seven Nation Army" – Der ultimative Ohrwurm. Das Riff ist längst zur Stadion-Hymne geworden, von Fußball bis Festival. Simpel, dreckig, sofort im Kopf – und perfekt zum Mitsingen.
  • "Fell in Love With a Girl" – Highspeed-Garagenrock unter zwei Minuten. Genau die Art Song, die du einmal hörst und direkt nochmal abspielst. Pure Energie, null Schnickschnack.
  • "Icky Thump" – Schwerer, dreckiger, experimenteller. Für alle, die es etwas wilder und kantiger mögen. Der Sound knallt wie ein wütender Kopfnicker im Kellerclub.

Der Vibe? Rau, analog, unperfekt – aber genau das macht den Reiz. Statt Hochglanz-Pop bekommst du hier Gitarren-Gewitter und Retro-Feeling, das sich anfühlt wie ein verschwitztes Live-Erlebnis mitten im Moshpit.

Das Netz feiert: The White Stripes auf TikTok & Co.

Die Fanbase ist gespalten – aber im besten Sinne: Die einen hängen im Nostalgie-Film, die anderen entdecken The White Stripes gerade erst über Clips, Memes und Edits.

Vor allem "Seven Nation Army" wird ständig für Edits, Stadionszenen, Fußball-Tore und POV-Videos recycelt. Die Riffs der Band sind so simpel und ikonisch, dass sie perfekt in 15 Sekunden TikTok passen – und genau da leben sie gerade weiter.

Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:

Auf YouTube laufen weiterhin die Kult-Videos – vom Lego-Clip zu "Fell in Love With a Girl" bis zum ikonischen Rot-Weiß-Stil in "The Hardest Button to Button". Kommentarspalten? Voll mit Sätzen wie "2026 und ich fühl das immer noch" oder "Ich wünschte, ich hätte sie live gesehen".

Die Stimmung der Fanbase: pure Nostalgie + leise Hoffnung, dass doch irgendwann noch was passiert. Auch wenn alle wissen: Offiziell ist die Band Geschichte.

Erlebe The White Stripes live: Tour & Tickets

Die bittere Wahrheit zuerst: The White Stripes sind seit 2011 offiziell aufgelöst. Das heißt: Keine neuen Tourdaten, keine Comeback-Tour, keine Club-Konzerte in Sicht.

Aktuell sind keine offiziellen Shows oder Tourankündigungen gelistet. Wenn du irgendwo angebliche neue Tourdaten siehst, solltest du sehr kritisch sein – die Chancen stehen hoch, dass das Fake oder schlicht Wunschdenken ist.

Was du aber machen kannst: In die Vergangenheit eintauchen. Auf der offiziellen Seite findest du Infos, Merch und das ganze Archiv-Feeling der Band:

Hier die offizielle White-Stripes-Page checken

Und für das Live-Erlebnis zuhause: Such dir auf YouTube alte Festival-Gigs und TV-Auftritte raus. Viele Fans schreiben in den Kommentaren, dass diese Mitschnitte ihnen bis heute mehr Gänsehaut geben als so mancher aktuelle Livestream.

Wenn du Jack White live sehen willst, lohnt es sich, seine Solo-Touren oder Projekte wie The Raconteurs im Blick zu behalten. Dort landen immer wieder White-Stripes-Songs in der Setlist – für viele Fans die einzige Chance, diese Klassiker noch halbwegs "live" zu erleben.

Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg

Die Story von The White Stripes klingt heute fast wie ein Märchen aus einer anderen Musik-Ära. Zwei Leute, ein minimalistisches Setup, eine klare Ästhetik – und plötzlich eine der wichtigsten Rockbands ihrer Generation.

Gegründet wurde das Duo in Detroit: Jack White an Gitarre und Gesang, Meg White am Schlagzeug. Schwarz, Weiß, Rot – mehr Farben waren nicht erlaubt. Kein Bass, kein Schnickschnack, nur Garage-Rock in Reinform.

Mit Alben wie "White Blood Cells" (unter anderem mit "Fell in Love With a Girl") und "Elephant" schoss die Band Anfang der 2000er vom Indie-Geheimtipp in den Mainstream. "Elephant" gilt bis heute als eines der wichtigsten Rock-Alben dieser Ära – inklusive Grammys und weltweitem Durchbruch.

Ihr größter Smash-Hit: "Seven Nation Army". Der Song bekam Grammys, schleuderte die Band in Stadion-Dimensionen und entwickelte sich zum wahrscheinlich bekanntesten Gitarrenriff des 21. Jahrhunderts. Kein Fußballturnier, keine große Sportveranstaltung ohne diesen Bass-ähnlichen Gitarrensound.

In den Jahren danach kamen weitere gefeierte Alben wie "Get Behind Me Satan" und "Icky Thump". Gold- und Platin-Auszeichnungen, mehrere Grammy Awards, unzählige Magazin-Cover – The White Stripes waren plötzlich das Gesicht des Garage-Rock-Revivals.

2011 dann der Schock für viele Fans: Die Band verkündet offiziell ihre Auflösung. Kein Drama, keine öffentliche Schlammschlacht – eher ein klarer Schnitt. Seitdem lebt die Musik weiter, aber neue Releases oder eine Reunion sind bisher nicht passiert.

Fazit: Lohnt sich der Hype?

Wenn du auf perfekt polierten Pop, Autotune und Synth-Flächen stehst, werden The White Stripes dich erst mal vor den Kopf stoßen. Aber genau das macht den Reiz aus.

Ihre Songs fühlen sich an wie eine verschwitzte Nacht in einem viel zu kleinen Club: laut, roh, ein bisschen chaotisch – aber dafür mit maximaler Gänsehaut-Garantie. Und das Krasse: Viele ihrer Tracks klingen heute moderner als so mancher neue "Retro"-Act.

Lohnt sich der Hype? Ja – und zwar für drei Gruppen:

  • Neue Hörer*innen, die mal wissen wollen, woher so viele aktuelle Indie- und Garage-Bands ihre Inspiration haben.
  • Nostalgie-Fans, die ihre Jugendplaylist reaktivieren und merken: Diese Songs altern kaum.
  • Live-Junkies, die wenigstens per YouTube und TikTok ein bisschen White-Stripes-Bühnenenergie abbekommen wollen.

Also: Kopfhörer auf, "Elephant" oder "White Blood Cells" an, Lautstärke hoch. Und wenn beim nächsten Fußballspiel wieder tausende Leute "Oh-oh-oh-oh-oh-oh-oh" zu "Seven Nation Army" brüllen, weißt du ganz genau, wo dieser virale Hit ursprünglich herkommt.

@ ad-hoc-news.de