Alle reden wieder über The Cranberries – warum der Kult-Sound gerade ein Comeback feiert
12.01.2026 - 22:18:04Du hörst überall wieder "Zombie" & Co. und fragst dich: Was geht da gerade mit The Cranberries?
Auf TikTok, in Serien, auf Playlists – der Kult-Sound der 90er ist zurück und sorgt für massive Gänsehaut und Nostalgie-Vibes. Auch Jahre nach dem Tod von Sängerin Dolores O’Riordan ist die Fanbase aktiver denn je – und entdeckt die Songs komplett neu.
Ob du früher schon zu "Linger" geheult hast oder The Cranberries erst über einen viralen Clip kennst: Diese Band gehört auf deine Playlist. Und genau darum geht es hier: Hits, Story, Live-Chancen – alles auf einen Blick.
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
Auch ohne neue Studio-Alben drehen vor allem die Klassiker gerade richtig auf. Auf Spotify, YouTube & TikTok dominieren drei Songs:
- "Zombie" – der größte Hit der Band, ein echter Ohrwurm mit Gänsehaut-Refrain. Politisch, wütend, melancholisch – und perfekt für dramatische TikTok-Edits, Sport-Highlights oder Throwback-Clips.
- "Linger" – die bittersüße Ballade, die dir direkt ins Herz schießt. Zarter Gesang, verträumter Gitarren-Sound, perfekter Soundtrack für Love-Drama, Heartbreak und Nachts-im-Bett-Scrollen.
- "Dreams" – pure 90s-Energie, aber zeitlos. Der Song taucht ständig in Serien, Coming-of-Age-Szenen und romantischen TikToks auf – ein Feelgood-Track mit leicht melancholischem Touch.
Der Vibe: Melancholie trifft Melodie. Dolores’ einzigartiger Gesang mit irischem Folk-Einschlag, Indie-Gitarren und Pop-Hooks sorgt dafür, dass die Songs heute noch genauso frisch klingen wie damals.
Auf Streaming-Plattformen landen The Cranberries regelmäßig in "90s Classics"- und "Rock Legends"-Playlists – und werden dort gerade von einer komplett neuen Generation entdeckt.
Das Netz feiert: The Cranberries auf TikTok & Co.
Die Fanbase ist gespalten – aber im besten Sinne: Oldschool-Fans, die seit den 90ern dabei sind, und Gen Z, die die Band über Trends entdeckt hat.
Auf Reddit schwärmen User von der einzigartigen Stimme von Dolores, von Live-Auftritten, die sie nie vergessen haben, und davon, wie die Lyrics ihnen durch harte Zeiten geholfen haben. Der Ton: viel Nostalgie, viel Respekt – und immer wieder Staunen, wie zeitlos die Songs wirken.
Gleichzeitig explodiert der Sound auf Social Media: "Zombie" wird für Fitness-Reels, Mood-Edits und Dark-Aesthetic-Clips genutzt, "Dreams" für Soft-Grunge- und Indie-Vibes, "Linger" für emotionalen Storytime-Content.
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Vor allem alte TV-Mitschnitte und Festival-Aufnahmen gehen immer wieder viral – mit Kommentaren wie "Wie konnte ich diese Band erst jetzt entdecken?" oder "Diese Stimme gibt es nur einmal".
Erlebe The Cranberries live: Tour & Tickets
Die wichtigste Info zuerst: Aktuell gibt es keine offiziellen Tourdaten oder angekündigten Konzerte von The Cranberries als Band.
Nach dem Tod von Dolores O’Riordan haben die verbliebenen Mitglieder mehrfach klar gemacht, dass es ohne sie keine regulären neuen Tourneen unter dem Bandnamen geben wird. Stattdessen liegt der Fokus auf dem Vermächtnis: Re-Releases, Jubiläumsaktionen und Archiv-Material.
Für alle, die hoffen, den Sound trotzdem möglichst nah am Original zu erleben, lohnt es sich, immer wieder die offizielle Website oder Socials zu checken. Dort tauchen gelegentlich Infos zu besonderen Projekten, Anniversary-Releases oder einmaligen Events auf.
Hier offizielle News und mögliche Specials checken
Wenn du das Live-Erlebnis suchst, lohnt sich außerdem ein Blick auf Tribute-Bands und Orchester-Shows, die die Songs von The Cranberries aufführen – vor allem in größeren Städten und auf 90s-Festivals. Wichtig: Unbedingt auf Seriosität und Bewertungen achten, bevor du dir Tickets sicherst.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
The Cranberries stammen aus Limerick, Irland. Anfang der 90er stieß Dolores O’Riordan zur Band und veränderte alles: Ihre Stimme, ihre Melodien, ihre Texte machten aus einer lokalen Gruppe einen weltweiten Act.
Mit dem Debütalbum "Everybody Else Is Doing It, So Why Can't We?" schafften sie den Durchbruch. Die Singles "Linger" und "Dreams" liefen im Radio rauf und runter und holten die Band in die internationalen Charts.
Der ganz große Knall folgte mit dem Album "No Need to Argue" und der Single "Zombie". Der Song wurde ein globaler Megahit, erreichte in vielen Ländern Gold- und Platin-Status und gilt bis heute als einer der wichtigsten Rock-Songs der 90er. Die Mischung aus politischer Message, hartem Gitarrensound und Dolores’ unverwechselbarem Gesang setzte Maßstäbe.
In den folgenden Jahren veröffentlichten The Cranberries mehrere weitere Alben, tourten weltweit und etablierten sich als eine der prägendsten Alternative-Rock-Bands ihrer Ära. Nach Pausen, Solo-Projekten und Comebacks blieb die Fanbase ihnen treu.
2018 traf die Musikwelt ein Schock: Dolores O’Riordan starb überraschend. Das letzte Album "In the End" (posthum veröffentlicht) wurde von Fans und Kritiker:innen als würdiger Abschied gefeiert und sogar für wichtige Musikpreise nominiert.
Seitdem steht weniger der Hype um Neues im Vordergrund, sondern das, was bleibt: ein Katalog voller zeitloser Songs, die in Playlists, Serien und Clips weiterleben.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Kurze Antwort: Ja – und zwar für alle.
Wenn du auf emotionalen Rock mit Pop-Hooks stehst, kommst du an The Cranberries nicht vorbei. "Zombie" liefert dir pure Energie, "Linger" den Heartbreak-Soundtrack, "Dreams" den Indie-Film-Moment für deinen Alltag.
Für neue Hörer:innen ist die Band der perfekte Einstieg in den 90s-Sound, der gerade überall wieder auftaucht – ohne verstaubt zu wirken. Für langjährige Fans ist es die Chance, die eigenen Lieblingssongs mit einer neuen Generation zu teilen und dank Social Media ganz neu zu erleben.
Und das vielleicht stärkste Argument: Diese Stimme ist einzigartig. Dolores O’Riordans Gesang ist das, was dich nach 10 Sekunden packt – und dafür sorgt, dass du die Songs nicht mehr aus dem Kopf bekommst.
Also: Kopfhörer auf, Lautstärke hoch, und einmal tief eintauchen. Wenn du danach nicht mindestens einen neuen Ohrwurm hast, hören wir uns nochmal.


