Alle reden wieder über Portishead: Warum der Trip-Hop-Kult gerade ein Comeback feiert
28.01.2026 - 10:37:53Du stehst auf Musik, die direkt unter die Haut geht – und nicht nur nebenbei dudelt? Dann kommst du an Portishead einfach nicht vorbei. Die Trip-Hop-Legenden sind zwar aktuell extrem leise, aber genau das sorgt dafür, dass der Hype um ihre Songs wieder richtig aufflammt.
Während überall neue Acts droppen, bleiben Portishead ein Fixpunkt: Nostalgie, Gänsehaut, Kultstatus. Und die Fanbase fragt sich: Kommt da noch mal ein neues Album? Eine Tour? Oder bleibt alles im Schatten – so wie ihr Sound?
Was klar ist: Auf Streaming, in Serien und auf Social Media sind ihre Tracks längst wieder Dauergast. Zeit, dir den Überblick zu holen – inklusive Hits, Live-Check und Die Story dahinter.
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
Auch ohne neue Single mischen Portishead in Playlists und Algorithmus-Radio mit. Vor allem die Klassiker liefern dir den vollen Gänsehaut-Faktor.
- "Roads" – Pure Melancholie. Langsamer Aufbau, Beth Gibbons' zerbrechliche Stimme, alles dunkel, alles intensiv. Perfekt für Nachtfahrten, Heartbreak oder wenn du einfach kurz aus der Welt aussteigen willst.
- "Glory Box" – Der ultimative Portishead-Ohrwurm. Der berühmte Gitarren-Sample, die sinnliche, aber traurige Stimmung – dieser Track läuft auf TikTok, in Movies und in jeder ernstzunehmenden 90s-Playlist rauf und runter.
- "Sour Times" – Die Hook kennst du, auch wenn du denkst, du kennst sie nicht. Düsterer Beat, Spionage-Feeling, ein Refrain, der sich richtig festbeißt. Perfekt, wenn du in diesen Cinematic-Mood abtauchen willst.
Der typische Portishead-Sound ist: slow, düster, filmisch. Nichts für nebenbei – eher wie ein kurzer Indie-Film im Kopf. Gerade deshalb landen ihre Songs ständig wieder in Serien-Soundtracks, Reels und Edits.
Das Netz feiert: Portishead auf TikTok & Co.
Obwohl Portishead selbst kaum Social-Media-Action machen, dreht die Fanbase dafür umso mehr frei. Auf TikTok wird mit ihren Songs alles vertont: von Moody POV-Clips über Cinematic City-Nights bis hin zu Throwback-Trend-Videos.
Besonders beliebt: "Glory Box" und "Roads" als Soundtrack für slow edits, melancholische Ästhetik und Retro-Vibes. Viele entdecken die Band gerade erst über Serien, Filmszenen oder virale Clips – und rutschen dann direkt in den Portishead-Rabbit-Hole.
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Auf YouTube findest du offizielle Videos, legendäre Festival-Auftritte und rare Live-Mitschnitte, die teilweise Millionen Klicks haben. Die Kommentarspalten sind voll mit Fan-Stories à la: "Dieser Song hat mein Leben verändert" oder "Zum ersten Mal gehört – warum hat mir das niemand früher gezeigt?"
Erlebe Portishead live: Tour & Tickets
Jetzt die große Frage: Kannst du Portishead gerade live erleben?
Nach aktuellem Stand gibt es keine offiziell angekündigte Tour und auch keine bestätigten neuen Konzerttermine. Die Band ist bekannt dafür, extrem selten aufzutreten – jedes Konzert wird deshalb sofort zum besonderen Live-Erlebnis.
Wenn du nichts verpassen willst, bleibt nur eins: regelmäßig den offiziellen Kanal checken. Neue Shows oder Special-Auftritte würden zuerst dort auftauchen.
Hier offizielle News & mögliche Tickets checken
Bis dahin heißt es: Fan-Clips, alte Festival-Performances und intime Live-Videos streamen – und hoffen, dass irgendwann doch wieder eine Tour angekündigt wird. Gerade weil Portishead so rar sind, wäre eine neue Live-Runde ein absoluter Gänsehaut-Magnet.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
Die Story von Portishead startet in England, in der Nähe von Bristol. Dort formieren sich in den frühen 90ern Beth Gibbons, Geoff Barrow und Adrian Utley – mitten in einer Szene, aus der auch Massive Attack und Tricky kommen.
Mit ihrem Debütalbum "Dummy" schreiben sie Musikgeschichte: langsame Beats, Film-Noir-Atmosphäre, Vintage-Samples, dazu Beths unverwechselbare, verletzliche Stimme. Das Album wird zum Kult, räumt Preise ab (u. a. den renommierten Mercury Prize) und gilt bis heute als Trip-Hop-Meilenstein.
Es folgen weitere Alben wie "Portishead" und später "Third", die den Sound noch experimenteller und kantiger machen. Statt sich zu wiederholen, geht die Band immer wieder Risiken ein – und genau das feiert die Fanbase.
Portishead waren nie die typische Chart-Band mit Dauer-Radiohits, sondern eher: kritikergefeiert, zeitlos, unbequem. Ihre Tracks tauchen immer wieder in Filmen, Serien, Games und Werbespots auf – und sorgen dort für diesen einen Moment, in dem alle fragen: "Wie heißt dieser Song?!"
Über die Jahre wurden sie zu einer Art Geheimtipp, der längst kein Geheimtipp mehr ist. Wer deeper in 90s- und Alternative-Sounds einsteigt, landet fast automatisch irgendwann bei Portishead.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Wenn du Musik suchst, die mehr ist als Hintergrundrauschen, dann ist Portishead Pflichtprogramm. Ihre Songs kicken nicht mit Drop und Banger-Chorus, sondern mit Atmosphäre, Storytelling und purer Emotion.
Für neue Hörer: Starte mit "Glory Box", "Roads" und "Sour Times". Wenn du danach das Gefühl hast, du bist in einem Art-House-Film gelandet – dann hat es funktioniert.
Für Fans der ersten Stunde: Der aktuelle Hype auf Social Media zeigt, dass Portishead längst eine neue Generation erreicht. Perfekter Moment, um Playlists zu kuratieren, Videos zu posten und die eigene Portishead-Story zu erzählen.
Der einzige Wermutstropfen: Kein neues Album, keine Tour in Sicht. Aber genau diese Knappheit macht den Mythos aus. Bis sich die Band wieder rührt, kannst du dir deine eigenen Gänsehaut-Momente bauen – mit Kopfhörern, Nachtspaziergang und Portishead auf Repeat.
Und wer weiß: Vielleicht taucht ganz plötzlich doch eine Ankündigung auf der offiziellen Website auf. Also: Augen offen halten, Ohrwurm reinlassen, Hype mitnehmen.


