Alle reden wieder über Elton John: Warum sein Abschied einfach nicht endet – und du jetzt (nochmal) einsteigen solltest
29.01.2026 - 21:48:57Elton John ist eigentlich durch mit Touren – aber sein Name ist so präsent wie lange nicht. Streaming-Rekorde, neue Dokus, Tribute-Shows, Award-Auftritte: Der "Rocket Man" verabschiedet sich einfach nicht aus deinem Feed. Und genau das macht den Hype gerade so spannend.
Du liebst große Refrains, Gänsehaut-Pianos und Songs, die nach Kinofilm klingen? Dann kommst du an Elton John auch 2026 nicht vorbei. Wir zeigen dir, welche Songs gerade durch die Decke gehen, was auf Social Media abgeht – und wie du ihn trotzdem noch halbwegs "live" erleben kannst.
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
Auch wenn kein brandneues Studioalbum draußen ist: Auf Spotify, Apple Music & Co. rotieren ein paar Elton-Klassiker gerade wieder wie frische Singles. Nostalgie plus TikTok plus Film-Soundtracks – perfekte Kombination für einen Ohrwurm-Overkill.
- "Cold Heart" (Pnau Remix) mit Dua Lipa
Der virale Hit, der Elton offiziell in die TikTok-Generation katapultiert hat. Ein Mix aus "Rocket Man" und anderen Classics, verpackt im modernen Dance-Sound. Perfekt für späte Nächte, Club-Vibes und Insta-Stories – und immer noch Dauergast in Playlists. - "Rocket Man"
Der wohl ikonischste Elton-Song, gerade wieder fett im Trend durch Memes, Reaction-Videos und Covers. Melancholisch, groß, filmreif – diese Hook brennt sich dir sofort ein. Ein echter Gänsehaut-Moment, egal ob alleine im Zimmer oder auf der Autofahrt. - "Your Song"
Der Soundtrack für alle Softies und Romantiker. Simple Melodie, große Emotion, millionenfach in Weddings, Serien und TikTok-Slideshows verwendet. Wenn du nur einen Elton-Song ganz durchhören willst – nimm diesen.
Dazu kommen seine Features und Collabs der letzten Jahre – von Dua Lipa bis Britney Spears. Selbst wenn du denkst: "Ich hör keinen Elton John" – die Chance ist hoch, dass du ihn eh schon dauernd in deinen Feeds und Playlists hast.
Das Netz feiert: Elton John auf TikTok & Co.
Auf Social Media ist Elton John längst mehr als nur ein "Klassiker". Sein Style, seine Brillen, seine Bühnenmomente – perfekt für Reels, Edits und Remixes. Gerade boomen:
- Edits aus dem Biopic "Rocketman", kombiniert mit Original-Live-Aufnahmen.
- Gen Z-Coverversionen von "Tiny Dancer" & Co. – vom Schlafzimmer bis zur Straßen-Performance.
- Memes mit alten TV-Auftritten, in denen er komplett over the top ans Klavier geht.
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Wenn du tief eintauchen willst: Auf YouTube findest du tonnenweise Full-Live-Sets, legendäre Auftritte (Stichwort: Stadion, Piano auf der Bühne, komplett eskalierendes Publikum) und offizielle Videos mit Kino-Qualität. Perfektes Binge-Material für den nächsten freien Abend.
Erlebe Elton John live: Tour & Tickets
Wichtig zu wissen: Elton John hat seine große Abschiedstour "Farewell Yellow Brick Road" offiziell beendet. Stand jetzt sind keine regulären neuen Tourdaten angekündigt. Das heißt: Du kannst aktuell nicht einfach seine nächste Welttour buchen.
Es besteht aber immer die Chance auf einzelne Special-Events, Award-Auftritte oder einmalige Shows – genau deshalb lohnt es sich, seine offizielle Seite im Auge zu behalten. Dort tauchen neue Termine, TV-Specials oder besondere Projekte zuerst auf.
Hier Tickets checken & offizielle Live-News verfolgen
Wenn du dir das echte Live-Erlebnis zwar gewünscht, aber verpasst hast, gibt es immerhin einen Trost: Die Abschiedstour hat riesige Resonanz bekommen – und viele Konzerte wurden professionell mitgeschnitten. Auf Streaming-Plattformen und Video-Portalen findest du komplette Shows, bei denen du dir fast vorkommst, als würdest du in Reihe 3 stehen.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
Bevor er zur Legende wurde, war Elton John einfach Reginald Kenneth Dwight aus einem Vorort von London. Schüchtern, Klaviernerd, Plattensammler. Dann trifft er auf Songwriter Bernie Taupin – und die Pop-Geschichte nimmt Fahrt auf.
Ende der 60er/Anfang der 70er dreht Elton komplett auf: Alben wie "Goodbye Yellow Brick Road" werden zu Klassikern, seine Konzerte zu Spektakeln mit Glitzer-Outfits, riesigen Brillen und einem Show-Faktor, den damals kaum jemand hatte. Er sammelt Gold- und Platinplatten in Massen, spielt weltweit vor ausverkauften Hallen und wird zur festen Größe im Radio.
In den 90ern liefert er einen der größten Songs aller Zeiten: "Candle in the Wind 1997", eine Neuauflage seines älteren Tracks, wird zum Abschiedssong für Prinzessin Diana und bricht Verkaufsrekorde. Dazu kommen Hits für Disney (z. B. "The Lion King"), ein Haufen Grammy Awards, ein Oscar, ein Tony Award und schließlich sogar der Ritterschlag – Sir Elton John.
Später erzählt er offen von seinen Suchtproblemen, kämpft sich zurück, wird zu einer wichtigen Stimme für die LGBTQ+-Community und baut eine der bekanntesten AIDS-Stiftungen der Welt auf. Statt langsam auszufaden, bleibt er kreativ, kollaboriert mit jüngeren Stars und schafft es damit, immer wieder neue Generationen zu erreichen.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Wenn du auf Musik stehst, die direkt ins Herz geht und gleichzeitig Stadion-tauglich ist, lautet die Antwort: Ja, komplett. Elton John ist nicht nur Retro, er ist eine eigene Pop-Währung – seine Songs funktionieren 2026 genauso, wie sie es vor Jahrzehnten getan haben.
Für dich heißt das: Hör dich durch die Classics, fang bei "Your Song", "Rocket Man", "Tiny Dancer", "I'm Still Standing" und "Cold Heart" an – und lass den Rest einfach im Autoplay laufen. Die Kombi aus Ohrwurm, Storytelling und Gänsehaut-Momenten kriegt selbst Leute, die eigentlich nur Rap, Hyperpop oder Techno hören.
Live wird es zwar schwierig, ihn noch einmal in voller Tour-Form zu sehen, aber mit Konzertmitschnitten, Dokus, dem Biopic und seinen Kollabos bleibt genug Stoff, um tief einzutauchen. Am Ende ist klar: Der Hype um Elton John ist kein Nostalgie-Unfall – er ist verdient. Wenn du ihn bisher nur vom Namen kennst, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, das zu ändern.


