Akupunkturpunkt Milz 6: Neue Studien belegen zentrale Rolle bei Hormonstörungen
27.01.2026 - 13:24:12Der Akupunkturpunkt Milz 6 (Sanyinjiao) erweist sich in aktuellen Studien als Schlüsselstelle für die Behandlung von Hormonstörungen und chronischen Beckenschmerzen. Neue Meta-Analysen und klinische Protokolle aus dem Januar 2026 liefern robuste Belege für seine Wirksamkeit und beschreiben ihn als topologischen Knotenpunkt in erfolgreichen Therapien.
Milz 6 als „zentrale Drehscheibe“ bei PCOS
Eine systematische Auswertung vom 21. Januar 2026 in Frontiers identifiziert den Punkt Sanyinjiao (SP6) als zentralen Hub in der Behandlung von Angst und Depression bei Polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS). Die Analyse von zwölf randomisierten Studien mit über 2.100 Patientinnen zeigt: SP6 nimmt eine topologisch zentrale Position im Meridian-Akupunkturpunkt-Netzwerk ein. Besonders stark ist seine Verbindung zu den Punkten Zusanli (ST36) und Taichong (LR3). Protokolle mit dieser Kernkombination reduzierten Angst- und Depressionswerte signifikant stärker als Kontrollgruppen.
Die Stimulation von Milz 6 scheint direkt in den Hormonhaushalt einzugreifen. Laut Studie moduliert sie die endokrinen und metabolischen Marker, die für die psychischen Symptome von PCOS verantwortlich sind. Sie reguliert die Hypothalamus-Hypophysen-Eierstock-Achse und hilft so, den Spiegel von Neurotransmittern wie Dopamin und Serotonin auszugleichen.
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Positive Effekte auf Stoffwechsel und Gewicht
Ergänzend dazu belegt eine weitere randomisierte Studie vom 6. Januar 2026 den metabolischen Nutzen. Bei PCOS-Patientinnen mit Adipositas führte eine zwölfwöchige Elektroakupunktur-Behandlung an SP6 und verwandten Punkten zu einer verbesserten Insulinsensitivität und einer Regulierung der Serumhormonspiegel. Die Behandlungsgruppe verzeichnete signifikante Reduktionen des Body-Mass-Index (BMI) und bessere Blutfettwerte. Diese Ergebnisse stützen die traditionelle Sichtweise, dass Milz 6 für die „Umwandlung von Feuchtigkeit“ und die Regulation der Milz-Funktion im Stoffwechsel zentral ist.
Durchbruch bei der Behandlung chronischer Beckenschmerzen
Neben der Hormonregulation liefert der Januar 2026 auch substanzielle Fortschritte für die Therapie chronischer Beschwerden. Eine Netzwerk-Meta-Analyse vom 12. Januar, die 84 Studien mit mehr als 8.100 Patientinnen auswertete, kommt zu einem klaren Ergebnis: Akupunktur-basierte Verfahren – insbesondere in Kombination mit Moxibustion oder warmer Nadeltherapie – sind konventionellen medikamentösen Behandlungen bei der Reduktion von Entzündungsfaktoren wie IL-2 und TNF-α überlegen.
Eine konkrete Beobachtungsstudie mit 110 Frauen, die an chronischem Beckenschmerz litten, untermauert dies: Eine Kombination aus standardisierter Elektroakupunktur an SP6, ST36 und CV4 mit konventioneller Therapie erreichte eine Ansprechrate von 94,55 Prozent. In der Gruppe mit alleiniger Standardtherapie lag sie bei 78,18 Prozent. Die Kombinationstherapie führte zudem zu einer stärkeren Schmerzreduktion und besserer Schlafqualität.
Klinische Leitlinien passen Protokolle an
Die Evidenzlage beeinflusst bereits die Praxis. Ein aktualisiertes Studienprotokoll für Chronisches Beckenschmerzsyndrom (CPPS), das am 7. Januar 2026 bei ClinicalTrials.gov registriert wurde, listet Sanyinjiao (SP6) explizit neben Zhongliao (BL33) und Shenshu (BL23) als Grundlagenpunkte für eine neue große Studie auf.
Die konsistente Einbeziehung von SP6 in so unterschiedliche Protokolle – von Stoffwechselstörungen bis zu entzündlichen Schmerzen – unterstreicht seinen Status als vielseitigen und potenten Regulationspunkt. Seine Fähigkeit, gleichzeitig die Beckendurchblutung und neuroendokrine Pfade zu beeinflussen, macht ihn zu einem Eckpfeiler der modernen integrativen Gynäkologie und Urologie. Für Patienten mit komplexen, therapieresistenten Erkrankungen eröffnen diese Erkenntnisse neue Hoffnung.
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