Akupressur-Punkt, Hoffnung

Akupressur-Punkt Bl 64: Neue Hoffnung bei chronischen Fußschmerzen

06.01.2026 - 10:02:12

Die Stimulation des Akupressur-Punkts Blase 64 soll das überreizte Nervensystem beruhigen und bietet einen neuen Ansatz für die Behandlung chronischer Schmerzen.

Ein spezieller Akupressur-Punkt am Fuß rückt als Schlüssel zur Behandlung chronischer Schmerzen in den Fokus. Neue Analysen betonen dabei eine Neuausrichtung des überreizten Nervensystems.

Paradigmenwechsel in der Schmerztherapie

Die konventionelle Behandlung chronischer Fußschmerzen steht vor einem Umbruch. Ein aktueller Bericht des Wissenschaftsportals Scientists & Poets vom 4. Januar 2026 argumentiert, dass anhaltende Schmerzen oft nicht auf anhaltende Gewebeschäden, sondern auf ein sensibilisiertes Nervensystem zurückzuführen sind. Diese Erkenntnis verlagert den Therapieansatz: Statt entzündungshemmender Medikamente, die bei nicht-entzündlichen chronischen Beschwerden oft wirkungslos bleiben, rücken Methoden in den Vordergrund, die die Schmerzwahrnehmung des Körpers „umtrainieren“.

Laut dem Bericht „Your Pain Won’t Shut Up“ geht es weniger darum, „kaputtes Gewebe zu reparieren“, als vielmehr ein „in höchster Alarmbereitschaft feststeckendes Nervensystem zu beruhigen“. Spezifische Akupunktur- und Akupressurpunkte werden hierfür als wirksame Zugänge identifiziert.

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Blase 64: Mehr als nur lokale Linderung

Im Zentrum dieser Diskussion steht der Punkt Blase 64 (Jinggu), der in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als „Yuan“- oder Quellpunkt des Blasenmeridians gilt. Die aktualisierte 2026er-Ausgabe des Pocket Atlas of Acupuncture Points unterstreicht seine klinische Bedeutung.

Jinggu liegt am äußeren Fußrand, in der Vertiefung hinter dem Köpfchen des fünften Mittelfußknochens. Traditionell wird ihm zugeschrieben, Hitze zu klären und Wind aus dem Meridian zu vertreiben – ideal also für Schmerzen, die entlang des äußeren Fußes und Knöchels ausstrahlen.

Die neuen Ressourcen betonen jedoch einen moderneren Wirkmechanismus: Die Stimulation von Blase 64 soll die „Haut-Gehirn-Achse“ aktivieren. Dieser neurowissenschaftliche Begriff beschreibt einen Signalweg, über den Druck auf den Punkt direkte Impulse an das zentrale Nervensystem sendet. Das Ziel ist eine Herunterregulierung der Schmerzwahrnehmung – genau im Einklang mit der Theorie des „Nervensystem-Retrainings“.

Sanfte Intervention statt brachialer Kraft

Das wiedererwachte Interesse an diesem Punkt kommt zu einer Zeit, in der Patienten verstärkt nach nicht-medikamentösen Therapien suchen. Die Analyse von Scientists & Poets warnt, dass traditionelle Interventionen wie Ruhigstellung oder aggressive Tiefengewebsmassage ein sensibilisiertes Nervensystem sogar verschlimmern können.

Die sanfte, gezielte Stimulation von Punkten wie Blase 64 wirke dagegen wie ein Beruhigungssignal für den Körper. Therapeuten nutzen die „Quellpunkt“-Eigenschaft, um die Energie des Patienten zu erden und überschüssige „Hitze“ – also Entzündungsprozesse oder Überaktivität – von Kopf und Oberkörper in die Füße abzuleiten. Dies lindere sowohl lokale Fußschmerzen als auch systemische Verspannungen.

Brücke zwischen alter Weisheit und moderner Wissenschaft

Die Aufnahme spezifischer Protokolle für Blase 64 in den aktuellen Pocket Atlas deutet auf eine zunehmende Standardisierung dieser alternativen Methoden hin. Die Verbindung des alten Wissens mit modernen Begriffen der Schmerzwissenschaft – wie der zentralen Sensibilisierung – schlägt eine Brücke für die integrative Medizin.

Experten erwarten für 2026 mehr klinische Studien, die sich auf einzelne Akupunkte für spezifische neuropathische Beschwerden konzentrieren. Die Zukunft der chronischen Schmerzbehandlung liege in „Feinheit statt roher Kraft“. Für Patienten mit chronischer Plantarfasziitis oder Schmerzen am Außenfuß bieten diese Erkenntnisse einen vielversprechenden, nicht-invasiven Ansatz. Die Botschaft ist klar: Erfolg hängt weniger davon ab, den Schmerz mit Medikamenten zu übertönen, als vielmehr seine „Lautstärke“ durch gezieltes Engagement des Nervensystems herunterzudrehen.

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