Akupressur: Neue Leitlinie für die Krebstherapie
05.01.2026 - 22:22:12Eine aktuelle Studie und internationale Initiativen machen Druckpunkte der Traditionellen Chinesischen Medizin zum neuen Standard in der Krebstherapie.
Die integrative Onkologie erlebt einen Durchbruch. Neue klinische Daten und globale Gesundheitsberichte belegen die Wirksamkeit von Akupressur bei der Behandlung von Krebssymptomen. Diese Entwicklung markiert einen Wendepunkt: Nicht-medikamentöse Therapien rücken vom Rand in den Mittelpunkt der Standardversorgung – gerade für die wachsende Zahl älterer Krebspatienten.
Studie belegt Wirkung gegen Depression und Schmerz
Am vergangenen Sonntag veröffentlichte das Fachjournal Frontiers in Psychiatry eine wegweisende Studie. Sie belegt, dass traditionelle chinesische Akupunktur-Therapien (TCART) die konventionelle Medikation wirksam ergänzen. Während Leitlinien von 2025 bereits die Wirkung gegen Übelkeit bestätigten, erweitert die neue Forschung den Anwendungsbereich nun auf krebsbedingte Depressionen (CRD) und damit verbundene Symptomkomplexe.
Die Metaanalyse von über 2.800 Patienten zeigt: Die Kombination von aurikulärer Akupressur (Ohrakupressur) mit Standardtherapien verbessert die Behandlungsergebnisse signifikant. Besonders die Stimulation der Punkte Shenmen und Sympathetic am Ohr reguliert Neurotransmitter und reduziert so die medikamentöse Belastung der Patienten.
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Globale Antwort auf den „Silver Tsunami“ in der Onkologie
Die Relevanz dieser Erkenntnisse wird durch einen globalen Trend verstärkt. Internationale Gesundheitsbehörden reagieren auf den „Senior Cancer Surge“ – den starken Anstieg von Krebserkrankungen in der alternden Bevölkerung. Wie etwa aus Singapur berichtet wird, integrieren Gesundheitssysteme zunehmend TCM-Protokolle zur Früherkennung und Symptomkontrolle.
Für ältere Patienten, die aggressive Chemotherapien oft schlecht vertragen, werden nicht-invasive Akupressur-Techniken zur Schlüsselmethode. Sie sind skalierbar, sicher und können von den Patienten selbst angewendet werden. Gesundheitsbeamte betonen: Evidenzbasierte TCM-Praktiken sind entscheidend, um die Lebensqualität zu verbessern – ein Kernkriterium moderner onkologischer Leistungsstandards.
Von der Theorie in die klinische Praxis
Die Society for Integrative Oncology (SIO) treibt die Standardisierung voran. Für ihre internationale Konferenz 2026 kündigte sie das Thema „Gemeinschaft und Zugehörigkeit in der integrativen Onkologie“ an. Die Frage lautet nicht mehr „Funktioniert es?“, sondern „Wie setzen wir es um?“.
Auf Basis der neuen Daten werden nun erweiterte Protokolle erarbeitet. Drei Druckpunkte stehen im Fokus:
* P6 (Neiguan): Am inneren Handgelenk, belegt gegen Übelkeit.
* ST36 (Zusanli): Am Unterschenkel, für mehr Energie und gegen Schmerz.
* Aurikuläre Punkte: Neu für die Behandlung von Angst und Schmerzwahrnehmung.
Führende Krebszentren wie das Fred Hutch Cancer Center reagieren bereits und heben die wachsende Bedeutung solcher „Supportive Care Services“ hervor.
Was treibt den Wandel an?
Zwei Faktoren beschleunigen die Integration: Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit. Die Studie zeigt eine „überlegene“ Wirkung der Kombinationstherapie. Gleichzeitig senkt die Akupressur die Kosten, indem sie teure Medikamente gegen Übelkeit ersetzt und Krankenhausaufenthalte wegen unkontrollierter Symptome reduziert.
Hinzu kommt der psychologische Effekt: Die Selbstanwendung der Akupressur gibt Patienten ein Gefühl der Kontrolle über ihre Symptome zurück – ein entscheidender Faktor im Kampf gegen die Krankheit.
Der Blick geht nun in die Zukunft: Für 2026 werden standardisierte digitale Hilfsmittel erwartet, die Patienten bei der Stimulation der Punkte anleiten. Große klinische Studien werden zudem den Gesamteffekt auf die Symptomlast untersuchen. Die Branche hofft, dass die Ergebnisse zu eigenen Abrechnungscodes für Akupressur-Schulungen führen und die finanzielle Hürde für diese effektive Therapie endgültig fallen lassen.
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