Aktivrente, Digitale

Aktivrente und Digitale Rentenübersicht: So planen Senioren 2026

21.01.2026 - 00:43:12

Das neue Aktivrentengesetz ermöglicht steuerfreien Hinzuverdienst, während die Digitale Rentenübersicht als zentrales Planungstool an Bedeutung gewinnt. Die digitale Kluft bleibt eine Herausforderung.

Die neue Aktivrente und die wachsende Nutzung der Digitalen Rentenübersicht zeigen, wie der digitale Sozialstaat den Ruhestand flexibler macht. Senioren müssen die komplexen Neuregelungen verstehen, um sie optimal zu nutzen.

Aktivrente: Steuerfrei bis zu 24.000 Euro hinzuverdienen

Seit dem 1. Januar 2026 gilt das neue Aktivrentengesetz. Es erlaubt Beschäftigten, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, einen steuerfreien Hinzuverdienst von bis zu 2.000 Euro monatlich. Das summiert sich auf 24.000 Euro pro Jahr.

Ziel der Reform ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und das Arbeiten im Rentenalter finanziell attraktiver zu gestalten. Der Steuerfreibetrag gilt für Einkünfte aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung – unabhängig davon, ob bereits eine Rente fließt.

Parallel wurden arbeitsrechtliche Hürden abgebaut. Arbeitgeber können nun einfacher sachgrundlos befristete Verträge mit Mitarbeitern abschließen, die das Rentenalter überschritten haben. Von der Regelung ausgenommen sind vorerst Selbstständige und Freiberufler.

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Digitale Rentenübersicht wird zum zentralen Planungstool

Gleichzeitig gewinnt das digitale Informationsangebot der Deutschen Rentenversicherung (DRV) stark an Bedeutung. Die Nutzung der „Digitalen Rentenübersicht“ steigt kontinuierlich.

Bis Ende 2025 verzeichnete das Portal rund 4,8 Millionen Besucher. Etwa 320.000 Personen registrierten sich erfolgreich, um ihre persönlichen Ansprüche aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge an einem Ort einzusehen.

Im Verhältnis zu den über 35 Millionen aktiv Versicherten sind die Zahlen zwar noch ausbaufähig. Der Trend zeigt jedoch ein klares und wachsendes Bedürfnis nach zentralisierter, digitaler Information für die Altersvorsorge.

Wie das neue Recht die digitale Nachfrage befeuert

Die flexiblen Regelungen wie die Aktivrente schaffen einen konkreten Anwendungsfall für das Online-Portal. Wer fundiert entscheiden will, ob sich Weiterarbeiten lohnt, muss seine Gesamteinkünfte präzise kennen.

Die Digitale Rentenübersicht bietet genau diese Übersicht. Sie führt Rente, Zusatzversorgungen und den potenziellen steuerfreien Hinzuverdienst zusammen. Für die Registrierung ist eine Identifizierung mit dem Sicherheitsniveau „Hoch“ nötig, aktuell via Online-Ausweisfunktion.

Experten sehen in der Plattform ein entscheidendes Instrument, um die Komplexität der modernen Altersvorsorge handhabbar zu machen. Die sichere Verwaltung hochsensibler Sozialdaten steht dabei an erster Stelle.

Digitale Kluft bleibt die große Herausforderung

Die steigende Akzeptanz digitaler Dienste ist Teil der Modernisierung der deutschen Sozialverwaltung. Die DRV investiert gezielt in ihre Online-Angebote, um Prozesse effizienter und den Service besser zu machen.

Die zentrale Herausforderung bleibt jedoch die digitale Kluft. Der Erfolg von Instrumenten wie der Aktivrente hängt maßgeblich davon ab, ob auch weniger technikaffine Senioren die begleitenden Informationsangebote nutzen können.

Die Bereitstellung verständlicher und sicherer digitaler Werkzeuge wird so zur Kernaufgabe des Sozialstaates im 21. Jahrhundert. Verständliche Informationen sind der Schlüssel, damit Reformen bei den Bürgern ankommen.

Was kommt als Nächstes?

Die Entwicklung geht weiter. Die Zahl der an die Digitale Rentenübersicht angebundenen Vorsorgeeinrichtungen soll steigen, um eine lückenlose Erfassung aller Ansprüche zu ermöglichen. Informationskampagnen von Bundesregierung und DRV zielen auf höhere Registrierungszahlen ab.

Die Finanzierung des Projekts ist bis Ende 2026 durch Mittel aus dem EU-Aufbau- und Resilienzfonds gesichert. Parallel arbeitet die Rentenkommission der Bundesregierung an Vorschlägen für die langfristige Zukunft der Alterssicherung.

Eines ist klar: Der Bedarf an transparenten und anpassungsfähigen digitalen Plattformen für die Rentenplanung wird in den kommenden Jahren weiter wachsen.

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