Adobe Acrobat Sign v17.0: KI und neue Workflows für Unternehmen
03.02.2026 - 00:54:12Adobe treibt die Automatisierung von Dokumentenprozessen voran. Mit der Version 17.0 von Acrobat Sign und neuen KI-Funktionen in Acrobat Studio will der Softwarekonzern die komplette Dokumenten-Lebenszyklus abdecken – von der Erstellung bis zur rechtsgültigen Unterschrift.
Das Herzstück des Updates ist eine grundlegende Überholung der Routing- und Verwaltungsinfrastruktur. Eine Schlüsselfunktion sind nun „Empfängergruppen“ im hybriden Routing. Diese erlauben es, dass in einem einzigen Genehmigungsschritt mehrere Personen oder ganze Abteilungen parallel agieren müssen. Für Rechts- und Personalabteilungen, die Verträge mit vielen Beteiligten managen, bietet das mehr Flexibilität. Administratoren können festlegen, ob die Unterschrift eines Gruppenmitglieds ausreicht oder alle zustimmen müssen.
Die Integration in die Microsoft-Welt wird deutlich vertieft. So lassen sich über Power Automate nun Dokumentenaktionen direkt aus Acrobat Sign heraus auslösen. Damit automatisieren Unternehmen Aufgaben nach der Unterschrift, wie das Ablegen fertiger Verträge in SharePoint oder OneDrive for Business – ohne Programmieraufwand.
Passend zum Thema Generative Präsentationen – wenn Acrobat Studio PDFs automatisch in Folien verwandelt, fehlt oft das passende Design. Ein kostenloses Paket mit professionellen PowerPoint‑Vorlagen liefert sofort einsetzbare Layouts, Zeitstrahlen, 3D‑Elemente und Praxistipps, damit Pitch‑Decks und Schulungsunterlagen schnell überzeugen. Ideal, um generierte Folien in kürzester Zeit zu veredeln. Jetzt kostenlose PowerPoint‑Vorlagen herunterladen
Sicherheit und Identitätsmanagement stehen ebenfalls im Fokus. Die Aktualisierung führt eine strengere Prüfung regionaler Einstellungen für API-basierte Vereinbarungen ein und standardisiert den Anmeldevorgang für alle Nutzer. Administratoren können zudem Benutzeridentitäten jetzt einfacher verwalten, inklusive Authentifizierung über Microsoft Azure.
Acrobat Studio: KI verwandelt PDFs in Präsentationen und Podcasts
Während Sign auf Effizienz setzt, zielen die KI-Updates für Acrobat Studio auf Kreativität und Inhaltsanalyse. Ab sofort stehen generative KI-Funktionen für Abonnenten bereit.
Ein Highlight ist „Generative Präsentationen“. Das Tool wandelt statische PDF-Dokumente, Berichte oder Webseiten in wenigen Minuten in bearbeitbare Folien um. Die KI analysiert die Quelle, extrahiert die Kernaussagen und füllt professionelle Design-Vorlagen. So entstehen Pitch-Decks oder Schulungsunterlagen deutlich schneller.
Ebenfalls neu ist das „Persönlicher Podcast“-Feature. Mit Text-zu-Sprache- und Zusammenfassungsmodellen erstellt Studio Audio-Zusammenfassungen langer Dokumente. Diese „Podcasts“ richten sich an mobile Professionals, die Berichte unterwegs konsumieren möchten.
Zudem wird die kollaborative Umgebung PDF Spaces erweitert. Teams können dort Sammlungen aus PDFs, Word-Dateien und Web-Links hochladen. Ein KI-Assistent beantwortet dann Fragen über alle Dokumente hinweg, identifiziert Trends und fasst Informationen zusammen. So wird ein Archiv zum konversationsfähigen Wissens-Hub.
Adobe will den kompletten Dokumenten-Workflow besetzen
Marktbeobachter sehen in den parallelen Releases eine klare Strategie: Adobe will den gesamten Dokumenten-Workflow mit einer integrierten Plattform abdecken. Die Verbindung der kreativen Tools von Studio mit den Compliance-festen Prozessen von Sign soll verhindern, dass Nutzer für verschiedene Aufgaben zu fragmentierten Lösungen wechseln.
Die Integration ermöglicht nahtlose Abläufe: Ein Vertragsentwurf per KI in Studio, die Umwandlung in eine Präsentation zur internen Abstimmung und schließlich das Routing zur Unterschrift mit den komplexen Workflows von Sign v17.0.
Spezifische Verwaltungsverbesserungen unterstützen diesen Ansatz. Neue „Benutzerverwaltung“-Funktionen erlauben es Admins, Details inaktiver Konten zu bearbeiten und Gruppenmitgliedschaften per CSV-Import massenhaft zu verwalten. Das ist besonders für Branchen mit hoher Fluktuation oder strengen Compliance-Vorgaben wie das Gesundheitswesen oder die Finanzbranche relevant.
Wettbewerbsvorteil trotz KI-Konkurrenz von Microsoft und Google
Der Launch erfolgt in einem umkämpften Markt. Tech-Giganten wie Microsoft mit Copilot und Google mit Gemini for Workspace integrieren ebenfalls KI in ihre Produktivitätssuiten. Experten sehen Adobes Stärke jedoch in der einzigartigen Kombination aus kreativen Tools (über Express) und der rechtlichen Verbindlichkeit des PDF-Formats (über Acrobat Sign). Diese Mischung biete einen wettbewerbsfähigen Graben.
Indem Adobe „agentische KI“ – also Assistenten, die Aufgaben ausführen können – in Studio einbettet, positioniert sich das Unternehmen im wachsenden Markt für die Automatisierung von Wissensarbeit.
Weitere Updates sind bereits in Planung. Technische Hinweise deuten auf eine modernisierte „Unterschriften-Anfrage“-Oberfläche hin, die im Mai 2026 kommen soll. Unternehmen wird empfohlen, umgehend auf Version 17.0 zu migrieren, um von den neuen Sicherheitsprotokollen und Routing-Optimierungen zu profitieren.
Adobe Acrobat Sign v17.0 ist ab sofort verfügbar. Die neuen Acrobat Studio KI-Funktionen rollen für berechtigte Creative Cloud- und Document Cloud-Abonnenten weltweit aus.
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