Adipositas verändert das Gehirn strukturell
02.02.2026 - 03:55:12Fettreiche Ernährung und starkes Übergewicht hinterlassen Spuren im Gehirn. Neue Studien zeigen: Adipositas schrumpft die graue Substanz, stört Nervenbahnen und fördert Entzündungen. Das hat direkte Folgen für Denkleistung und Essverhalten.
Graue Substanz schwindet
Ein hoher Body-Mass-Index (BMI) geht mit einem geringeren Volumen an grauer Substanz einher. Das zeigen Auswertungen tausender MRT-Scans. Betroffen sind Hirnregionen, die für Impulskontrolle und Sättigung zuständig sind.
Forscher streiten noch über die Ursache: Verursacht das Übergewicht die Hirnveränderungen? Oder begünstigt ein verändertes Gehirn erst die Entstehung von Adipositas? Klar ist: Die strukturellen Veränderungen könnten die Fähigkeit beeinträchtigen, Appetit zu regulieren.
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Die Datenautobahnen leiden
Nicht nur die graue Substanz ist betroffen, sondern auch die weiße Substanz. Diese Nervenfasern verbinden die Hirnareale wie Datenautobahnen. Bei Adipositas ist ihre Mikrostruktur gestört – die Kommunikation im Netzwerk wird ineffizienter.
Hinzu kommt eine gestörte Hormonsignale. Das Sättigungshormon Leptin und Insulin wirken im Gehirn von Betroffenen oft nicht mehr richtig. Die Folge: Das Sättigungsgefühl bleibt aus, obwohl der Körper genug Energie hat.
Entzündungen und kognitive Einbußen
Adipositas löst chronische, niedriggradige Entzündungen aus. Diese können die Blut-Hirn-Schranke überwinden und direkt im Gehirngewebe Entzündungsprozesse anfachen. Solche Neuroinflammationen werden mit einem erhöhten Risiko für kognitiven Abbau in Verbindung gebracht.
Die Folgen sind messbar:
* Schlechtere Ergebnisse in Tests zu Denkvermögen und Arbeitsgedächtnis
* Ein beeinträchtigtes Belohnungssystem, das zu Antriebslosigkeit führen kann
Ein neurobiologischer Teufelskreis
Die Forschung revolutioniert das Verständnis von Adipositas. Es handelt sich nicht um einfache Willensschwäche, sondern um eine komplexe neurobiologische Störung. Ein Teufelskreis entsteht: Die Hirnveränderungen fördern ein Essverhalten, das die Adipositas und damit die neurologischen Schäden weiter verstärkt.
Besonders fett- und zuckerreiche Lebensmittel scheinen das Belohnungszentrum nachhaltig zu stören und diesen Kreislauf anzutreiben.
Neue Medikamente zielen aufs Gehirn
Das neue Verständnis eröffnet Therapiewege. Moderne Ansätze wollen die gestörte Gehirn-Körper-Interaktion korrigieren. Vielversprechend sind Medikamente wie GLP-1-Agonisten. Sie wirken direkt im Gehirn, verstärken das Sättigungsgefühl und dämpfen das Nahrungsverlangen.
Die zukünftige Forschung will klären, ob die Hirnveränderungen durch eine nachhaltige Gewichtsreduktion rückgängig gemacht werden können. Die biologischen Ursachen der Erkrankung sind nun klar belegt – ein wichtiger Schritt zur Entstigmatisierung der Betroffenen.
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